Osteochondrose – Wirbelsäulendegeneration erklärt
Die Osteochondrose beschreibt eine Veränderung der Wirbelsäule, bei der die Bandscheibe an Höhe verliert und die angrenzenden Wirbelknochen vermehrt belastet werden. Diese knöchernen Reaktionen sind oft ein Versuch des Körpers, die betroffenen Segmente zu stabilisieren, können jedoch Schmerzen und Steifheit verursachen. Im Folgenden erläutern wir Ihnen genau, wie dieser Prozess abläuft und welche Auswirkungen er auf Ihre Beweglichkeit hat.

Die Osteochondrose der Wirbelsäule beschreibt degenerative Veränderungen an Bandscheibe und angrenzenden Wirbelkörperendplatten. Meist beginnt der Prozess mit einem „Altern“ der Bandscheibe: Wassergehalt sinkt, Elastizität nimmt ab, die Last verteilt sich ungünstiger. Die Endplatten reagieren mit Umbauprozessen, die man in der Bildgebung als sklerotische Veränderungen oder Modic-Phänomene sehen kann. Fehlstatik, schwere körperliche Arbeit, langes Sitzen, Rauchen und genetische Faktoren können den Verlauf beeinflussen. Es handelt sich nicht um eine akute Verletzung, sondern um einen über Jahre ablaufenden Umbau.
Viele Patienten berichten über belastungsabhängige Rücken- oder Nackenschmerzen, häufig kombiniert mit muskulärer Verspannung und eingeschränkter Beweglichkeit. Typisch ist ein Verlauf in Phasen: ruhige Intervalle wechseln mit Reizzuständen. Bei zusätzlicher Einengung von Nervenstrukturen können ausstrahlende Schmerzen, Kribbeln oder Taubheit auftreten. Reine Osteochondrose verursacht jedoch nicht zwingend neurologische Ausfälle. Entscheidend ist die Kombination mit Begleitbefunden wie Bandscheibenprolaps oder Foraminalstenose.
Radiologisch zeigt sich eine Bandscheibenhöhenminderung, Endplattenveränderungen und häufig begleitende Spondylose oder Facettengelenksarthrose. Osteochondrose überschneidet sich begrifflich mit degenerativer Bandscheibenerkrankung. Klinisch wichtig ist die Abgrenzung zu entzündlichen Ursachen, Frakturen und Tumoren. Ein MRT hilft, aktive Entzündungszeichen, Nervenkompression oder relevante Einengungen zu beurteilen.
Konservative Maßnahmen stehen meist im Vordergrund: Physiotherapie, Stabilisations- und Koordinationstraining, ergonomische Anpassungen und dosierte Aktivität. Schmerzmedikamente können zeitweise unterstützen, ebenso manualtherapeutische Verfahren bei begleitenden Funktionsstörungen. Injektionen kommen bei klaren Schmerzgeneratoren in Betracht. Operative Eingriffe werden vor allem dann diskutiert, wenn neurologische Ausfälle, relevante Instabilität oder therapieresistente Schmerzen mit korrelierendem Befund vorliegen.
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Bitte informieren Sie sich auf den lokalen Arzt-Seiten über Qualität / Erfahrungen der jeweiligen Ärzte. Die untenstehende Reihenfolge unserer Ärzte ist rein alphabetisch gewählt und stellt keine qualitative Reihenfolge dar.
Dr. med.
Kais Abu Nahleh
Spezialist für Wirbelsäulenchirurgie
Dr. med.
Hassan Allouch, MBA, M.Sc.
Spezialist für Wirbelsäulenchirurgie
Ärztlicher Direktor

Dr. med.
Jörg Beyerlein
ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Dr. med.
Charilaos Christopoulos
Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie




Dr. med.
Jochen Feil
Zentrum für Endoprothetik, Unfall- und Wirbelsäulenchirurigie
Younis Hussain
Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie
Facharzt für Neurochirurgie
Prof. Dr. med.
Basem Ishak
Chefarzt für Neurochirurgie
Zertifizierter Wirbelsäulenspezialist (Deutschland/Europa)



Prof. Dr. med.
Basem Ishak
Wirbelsäulenspezialist an der ATOS Klinik Heidelberg
Zertifizierter Wirbelsäulenspezialist (Deutschland/Europa)



PD Dr. med.
Michael Muschik
ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie
und physikalische Therapie
PD Dr. med. habil.
Matti Scholz, MHBA
Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie
Ärztlicher Direktor

Drs.
Patrick Simons
Facharzt für Neurochirurgie
Dr. med.
J. Cedric P. Simons
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezialist für Wirbelsäulenchirurgie
Dr. med.
Bernd Wiedenhöfer
Die Wirbelsäule
Zentrum für Wirbelsäulenchirugie
















