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Hüfte ATOS Kliniken

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Herausragende Hüftspezialisten der ATOS Klinik Heidelberg

Prof. Dr. med. Fritz Thorey

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Prof. Dr. med. Fritz Thorey

HKF - Internationales Zentrum für Hüft-Knie-Fußchirurgie 

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Weitere Hüftspezialisten der ATOS Klinik Heidelberg

Priv.-Doz. Dr. med. Gerhard Scheller

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Priv.-Doz. Dr. med. Gerhard Scheller

DEUTSCHES GELENKZENTRUM HEIDELBERG

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Dr. med. Jochen Feil

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Dr. med. Jochen Feil

Zentrum für Endoprothetik, Unfall- und Wirbelsäulenchirurigie

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Prof. Dr. med. Holger Schmitt

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Prof. Dr. med. Holger Schmitt

DEUTSCHES GELENKZENTRUM HEIDELBERG

+49 (0) 6221 / 983 - 180gelenkzentrum[at]atos.de
Dr. med. Steffen Thier

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Dr. med. Steffen Thier

Sportchirurgie Heidelberg

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Priv.-Doz. Dr. med. Erhan Basad

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Priv.-Doz. Dr. med. Erhan Basad

Zentrum für Hüft- und Knie-Endoprothetik, Arthroskopische und Regenerative Gelenkchirurgie 

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Dr. med. Oliver Stock

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Dr. med. Oliver Stock

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

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ATOS Klinik Heidelberg – Ihr Spezialist bei Hüftschmerzen

Hüftschmerzen können bei jüngeren und älteren Patienten auftreten. Neben der Coxarthrose (Hüftarthrose) führen Hüftdysplasien, Hüft-Impingement, Hüftkopfnekrosen oder andere Hüftgelenksentzündungen (z.B. Rheuma) zu Hüftproblemen und Schmerzen in der Hüfte. Zusammen mit einem Hüftspezialisten können dann verschiedene Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden. Zum Beispiel eine Hüftarthroskopie oder eine Hüftendoprothese (Hüft-TEP, künstliche Hüfte). Alternativ gibt es konservative Möglichkeiten, eine neue Hüfte und damit die Hüftoperation zu vermeiden. Dazu gehören zahlreiche Knorpeltherapien, die sowohl Knorpelzell-Transplantationen als Stammzelltherapien beinhalten und in vielen Fällen arthroskopisch durchgeführt werden können. Zusätzlich kann ein Hüft-Impingement (Cam-FAI oder Pinzer-FAI) mit behandelt werden. 

Unsere Hüftspezialisten von der ATOS Klinik Heidelberg werden Sie umfassend und individuell beraten, welche Therapie Ihre Hüftschmerzen lindern kann. 

Sollte ein Gelenkerhalt nicht mehr möglich sein, bieten wir minimal-invasive Verfahren an (Schlüsselloch-Operationen), bei denen unter Schonung von Muskulatur und Knochen ein Gelenkersatz möglich ist. Abhängig vom Alter des Patienten verwenden wir Implantate, die eine möglichst lange Haltbarkeit versprechen. Mit Kurzschaft-Prothesen und Geradschaft-Prothesen hat man heutzutage Implantate zur Verfügung, die mit minimal-invasiven Instrumenten knochensparend und muskelerhaltend ein Hüftgelenk ersetzen können. Unterschiedliche Gleitpaarungen aus Keramik und hochvernetzen Polyethylen weisen einen geringen Abrieb bei täglichen Bewegungen und Sport nach der Endoprothese aus, so dass auch mit einer langen Haltbarkeit des Implantates gerechnet werden kann.

Welche Erkrankungen an der Hüfte gibt es, und wie kann man diese behandeln? Für einen ersten Überblick stellen wir Ihnen hier die häufigsten Diagnosen vor.

Häufige Hüfterkrankungen

Hüftarthrose (Coxarthrose)

Coxarthrose ist der medizinische Begriff für die Hüftgelenksarthrose. Hiermit wird die Gesamtheit aller degenerativen Erkrankungen des Hüftgelenks verstanden, also der Erkrankungen, bei der ein Verschleiß der Grund für Hüftschmerzen und Hüftprobleme ist. Ist die Ursache des Gelenkverschleißes bekannt, spricht man von einer sekundären Hüftarthrose. Den Verschleiß der Hüfte können eine angeborene Hüftdysplasie oder ein Hüft-Impingement verursachen. Außerdem entwickeln sich Arthrosen mit den Jahren oft nach Gelenkbrüchen wie etwa einer Schenkelhals-Fraktur. Bei der primären Hüftarthrose lassen sich dagegen keine definierten Auslöser ermitteln. 

Die Symptome der Hüftarthrose reichen von gelegentlichen Ermüdungserscheinungen und Hüftschmerzen nach Belastung bis hin zu ausgeprägten Dauerschmerzen, Nachtschmerzen, Bewegungsbeeinträchtigungen und Hinken. Typisch ist ein wellenförmiger Verlauf der Erkrankung. Beschwerdefreie Phasen wechseln sich mit akut schmerzhaften Episoden ab. Im Krankheitsverlauf nehmen Häufigkeit und Intensität der Beschwerden zu. 

Im Röntgenbild lassen sich bei über 10 Prozent der Bevölkerung jenseits des 55. Lebensjahres Zeichen der Erkrankung erkennen. Allerdings klagen nicht alle Betroffenen über Beschwerden. Während die primäre Hüftarthrose meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr beginnt, macht sich die sekundäre Form der Erkrankung bereits im früheren Erwachsenenalter (zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr) bemerkbar.

Hüft-Impingement

Das Hüft-Impingement (femoroacetabuläres Impingement, FAI) beschreibt einen mechanischen Konflikt, durch welchen das normale Bewegungsspiel im Hüftgelenk gestört ist und es zu einem Anschlagen des Schenkelhalses an den vorderen Pfannenrand kommt. Die Hüfte ist dadurch bei bestimmten Bewegungen blockiert. 

Als mögliche Ursachen kommen Anlagerungen am Hüftkopf in Frage, so dass er seine runde Form verliert (CAM-Impingement). Andererseits kann auch die Gelenkpfanne (Acetabulum) zu tief oder ungünstig verdreht sein, so dass sie zu nah an das Gelenk reicht. Diese Störung wird auch als Pinzer-Impingement bezeichnet. Am häufigsten liegt eine Kombination aus beiden Ursachen vor (sogenanntes Misch-Impingement). Die beschriebenen Formveränderungen führen dazu, dass der Übergang von Hüftkopf zu Schenkelhals an die Gelenkpfanne und das um die Pfanne herumlaufende Labrum (Gelenklippe) anschlägt bzw. anstößt. Je häufiger es zu einem solchen Anschlagen kommt und je höher die Geschwindigkeit und die Krafteinwirkung dabei sind (bei bestimmten Sportarten, Bücken, Arbeiten im Sitzen, Autofahren), desto früher werden der Gelenkknorpel und / oder der Pfannenrand bzw. das Labrum beschädigt. Dabei entzündet sich das Gelenk, und es kommt zu Schmerzen. Auf Dauer kann dieser Mechanismus zu einer Hüftgelenkarthrose führen.

    Weitere Erkrankungen des Hüftgelenkes

    Häufige Hüftbehandlungen in der ATOS Klinik Heidelberg

    Konservative Behandlung mit Hyaluronsäure / ACP / PRP

    Die konservative Behandlung bei Hüftschmerzen, also eine Behandlung ohne Operation, ist der erste Schritt, bevor weiterführende Maßnahmen angewandt werden. Hierzu ist eine dezidierte Diagnostik notwendig, die alle möglichen anderen Ursachen der Hüftschmerzen beleuchtet und auch andere, hüftgelenknahe Ursachen, wie gynäkologische, urologische und internistische Ursachen ausschließt. 

    Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Physiotherapie, die mit den verschiedenen unterschiedlichen Behandlungsansätzen in vielen Fällen eine deutliche Besserung und Schmerzreduktion erreichen kann. Zusätzlich können weitere Maßnahmen, wie beispielsweise Stoßwellen-Therapie und Injektionen mit Eigenblut die Heilung unterstützen (ACP Autologous Conditioned Plasma, PRP Platelet Rich Plasma, Hyaluronsäure). Hier ist ebenfalls die Bewegung des Hüftgelenkes durch gelenkschonende sportliche Aktivitäten sinnvoll (Fahrradfahren, Schwimmen, Wassergymnastik, Fitness, Geräte-Therapie, andere niedrig belastende Sportarten). Unterstützend können ebenfalls Nahrungsergänzungsmittel (Glukosamin, Chondroitin) und Schmerzmittel (NSAR wie z.B. Ibuprofen, Diclofenac, Arcoxia, o.a.) eingenommen werden. Sollte es dann zu einer Zunahme der Beschwerden kommen, müssen weiterführende Hüft-Behandlungen besprochen werden.

    Hüftendoprothese / Hüftgelenkersatz / Hüft-TEP

    Besteht eine Arthrose des Hüftgelenkes mit einer Schädigung des Gelenkknorpels, führt das häufig zu Schmerzen, die bei Belastung oder in Ruhe auftreten und die die Lebensqualität stark einschränken. Sind keine knorpelerhaltenen Maßnahmen mehr möglich (Injektionsbehandlungen, Arthroskopie, etc.), sollte ein endoprothetischer Ersatz des Hüftgelenkes in Erwägung gezogen werden.

    Aktuell gibt es verschiedene operative Verfahren, beide Gelenkpartner zu ersetzen und eine Schmerzfreiheit und Wiederherstellung der reduzierten Lebensqualität herbeizuführen. Die Hüftendoprothetik ist ein bereits seit Jahren etabliertes Verfahren, um eine fortgeschrittene Hüftgelenkarthrose zu behandeln. Seit Jahren werden unzementierte und zementierte Hüftendoprothesen mit sehr gutem Erfolg implantiert, die eine 15-20-jährige Haltbarkeit erwarten lassen, bis ggf. eine Wechseloperation notwendig ist. 

    In den letzten Jahren haben sich alternative Behandlungskonzepte entwickelt, so dass viele Hüftarthrosen mit knochensparenden Implantaten versorgt werden können. Diese können vielfach über einen minimal-invasiven anterioren / vorderen (AMIS, DAA) oder antero-lateralen Zugang (Schlüssellochtechnik) implantiert werden, so dass die postoperative Mobilisation sehr viel zügiger vonstattengehen kann. Bei knochensparenden Implantaten handelt es sich um Kurzschaftprothesen, die im Vergleich zu den herkömmlichen Endoprothesen eine geringere Entfernung von Knochengewebe (Knochenresektion) erfordern. Diese knochensparenden Implantate ermöglichen bei zukünftigen Wechseloperationen vielfach die Implantation eines herkömmlichen Implantates, so dass man diese Endoprothesentypen als „Prothese vor der Prothese“ ansehen kann.

    In den letzten Jahren wird jedoch von der Implantation der Oberflächenersatzprothese abgeraten, da es in vielen Fällen zu starkem Abrieb durch die Metall-Metall Gleitpaarung mit Bildung von Metallosen, Pseudotumoren, Hypersensibilitäten und neurologischen Problemen gekommen ist. Daher sollten betroffene Patienten dringend eine Kontrolle der Metallionen-Serum-Konzentration und weitere Untersuchungen durchführen lassen, die schwerwiegende Komplikationen frühzeitig erkennen. 
    Wir führen in der ATOS Klinik Heidelberg eine derartige Screening-Untersuchung bei betroffenen Patienten durch. Die Patienten werden nach der Versorgung mit einer Endoprothese direkt nach dem operativen Eingriff mit einer Vollbelastung des betroffenen Gelenkes mobilisiert und nach wenigen Tagen in die Weiterbehandlung im Rahmen eines Rapid-Recovery-Programmes entlassen.

    Hüft-Impingement-Operation / Hüft-Arthroskopie

    Bei der Therapie des femoro-azetabulären Impingements stehen überwiegend arthroskopische Therapieverfahren im Vordergrund. Diese ermöglichen es, mittels 2-4 kleiner Hautschnitte und spezieller Instrumente die knöchernen Anbauten zu entfernen, damit das Hüftgelenk in allen 3 Ebenen weiterhin eine volle Bewegung ausüben kann, ohne dass es dabei zu mechanischen Problemen und Schmerzen kommt. 

    Ausgedehntere, nach dorsal (zur Körperrückseite) reichende knöcherne krankhafte Veränderungen (Pathologien) erfordern teilweise ein minimal-invasives offenes Vorgehen (MIS, Schlüsselloch-Technik), da einige Pathologien nur sehr schwierig mittels eines arthroskopischen Vorgehens behandelt werden können. 

    Einige spezielle Fälle erfordern es mitunter, das Hüftgelenk zunächst innerhalb der Narkose auszukugeln (eine Luxation), um eine adäquate Behandlung durchzuführen, und dann wieder korrekt zu platzieren. Es gibt ebenfalls Fälle von knöchernem Impingement des Beckens mit dem Oberschenkel (externes Impingement), die teilweise mit korrigierenden Umstellungs-Osteotomien des Oberschenkels behandelt werden müssen. In vielen Fällen liegt auch eine Schädigung der Gelenklippe (Labrum) vor, die dann arthroskopisch wieder befestigt werden kann. Bei Knorpelschäden der Hüftpfanne oder des Hüftkopfes kommen dann ebenfalls verschiedenen Knorpelverfahren (Knorpelzell-Transplantation ACT, AMIC, Mikrofrakturierung) zur Anwendung.

    Weitere Behandlungen

    • Knorpeltherapie Hüfte
    • Labrum-Läsion: Glättung, Entfernung oder Rekonstruktion des Labrums
    • Hüftnekrose-Operation
    • Hüftdysplasie: 3-dimensionale Beckenkorrekturen (PAO, Triple-Osteotomie und DVO)
    • Hüft-TEP-Wechsel

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