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Hand ATOS Klinik

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Herausragende Handspezialisten der ATOS Klinik Heidelberg

Dr. med. Sigmund Polzer

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Dr. med. Sigmund Polzer

Praxis für Hand-, Ellbogen- und Fußchirurgie

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Dr. med. Thomas Geyer

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Dr. med. Thomas Geyer

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Dr. med. Steffen Berlet

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Dr. med. Steffen Berlet

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ATOS – Ihre Experten für Handchirurgie in Heidelberg

Unsere Hände sind ein perfektes Werkzeug und Ursprung aller Kreativität und sozialen Handelns. Solange sie reibungslos funktionieren, nehmen wir die „Wundertaten“ der 22 Gelenke, 33 Muskeln und 17.000 Sensoren ganz selbstverständlich hin. Doch kommt es zu einer Störung, können ungeahnte Probleme auftreten. 

Ob nach Verletzungen oder bei chronischen Erkrankungen wie der Rhizarthrose oder dem Morbus Dupuytren: Schmerzen in den Fingergelenken oder im Bereich des Handgelenkes schränken die Funktion und unsere Lebensqualität stark ein. Umso mehr sollten Handverletzungen und Erkrankungen der Hände durch ausgebildete Spezialisten behandelt werden, um die Funktion der Hände zu erhalten.

Im Laufe der Jahre hat sich deshalb die Handchirurgie zu einem eigenen Fachgebiet entwickelt. Als Fachärzte für Chirurgie bzw. Orthopädie mit der Zusatzbezeichnung Handchirurgie haben wir in einem mehrjährigen, zusätzlichen Ausbildungsgang und durch eine langjährige Tätigkeit die notwendigen Fähigkeiten erworben. Die Handchirurgie der ATOS Klinik Heidelberg besteht seit mehr als 25 Jahren, und zusammen verfügen die dort tätigen Handspezialisten über mehr als 90 Jahre chirurgische Berufserfahrung. Als Mitglieder nationaler und internationaler Gesellschaften stehen wir Heidelberger ATOS-Ärzte bei Kongressen und Kursen in ständigem Austausch mit Kollegen und der Medizintechnik.

Bei der Patientenbehandlung werden die neuesten Behandlungsmethoden und Operationsverfahren eingesetzt und deren Wirksamkeit und Nutzen ständig anhand von klinischen Daten und Patientenbefragungen aus dem Alltag unserer orthopädischen Klinik in Heidelberg überprüft. 

Sie bekommen auf dieser Seite beispielhaft einen Eindruck über unser Fachgebiet – sprechen Sie uns an, wenn Sie zu einer bestimmten Erkrankung oder Behandlungsmethode Fragen haben.

Häufige Handerkrankungen

Handgelenkarthrose – Schmerzen im Handgelenk

Unter Arthrose versteht man die Abnutzung des Gelenkknorpels. Im Bereich des Handgelenkes stellt dies meistens die Spätfolge einer entzündlichen Gelenkerkrankung (Rheumatoide Arthritis) oder eines Unfalles dar. Fehlverheilte Knochenbrüche (distale Radiusfraktur, Kahnbeinfraktur) oder Bandverletzungen (SL-Bandverletzung) können zu einer gestörten Biomechanik oder zu Instabilitäten führen. Diese beschleunigen den Gelenkverschleiß und begünstigen eine Arthrose in den Händen, die im späteren Verlauf mit Schmerzen im Handgelenk einhergeht. Deshalb sollten diese Verletzungen immer von ausgebildeten Spezialisten behandelt werden, um Folgeschäden zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Hierzu stehen die Handgelenkarthroskopie, Bandplastiken und insbesondere die osteosynthetische Frakturversorgung (perkutane Schraubenosteosynthese des Kahnbeines, Plattenosteosynthese der distalen Radiusfraktur) zur Verfügung. 

Im Anfangsstadium der Arthrose in der Hand berichten Patienten über belastungsabhängige Beschwerden und eine Schwellneigung. Später kommen meistens eine Bewegungseinschränkung und auch zunehmend Ruheschmerzen und nächtliche Schmerzen im Handgelenk hinzu. Die Diagnose einer Arthrose in der Hand lässt sich bereits durch ein einfaches Röntgenbild des Handgelenkes bestätigen.

Sollten konservative Maßnahmen nicht mehr zur gewünschten Beschwerdelinderung der Handgelenkarthrose führen, so stehen folgende Operationsverfahren – je nach Arthrosetyp – zur Auswahl:

  • Denervierung 
  • Teilversteifung 
  • vollständige Versteifung des Handgelenkes 
  • Entfernung der proximalen Handwurzelreihe (PRC) 
  • Handgelenkprothese

Morbus Dupuytren – Verhärtung in der Handinnenfläche

Bei der Dupuytrenschen Erkrankung (Morbus Dupuytren) handelt es sich um eine Erkrankung des straffen Bindegewebes der Hohlhand, welche nach dem Erstbeschreiber Baron Dupuytren benannt ist. Die Sehnen sind nicht betroffen. Die Ursache ist nach wie vor nicht genau geklärt. Nachgewiesen ist ein Vererbungsfaktor, so dass eine familiäre Häufung auftritt. Männer sind von Morbus Dupuytren 5- bis 7-mal häufiger betroffen als Frauen.

Die Erkrankung verläuft individuell sehr unterschiedlich. Die betroffenen Personen bemerken oft eine Strang- oder Knotenbildung und Verhärtungen im Bereich der Handinnenfläche, welche beim Zupacken stört. Schmerzen treten selten auf. Im Verlauf tritt dann zunehmend eine Streckhemmung meistens des Ring- und Kleinfingers auf.

Als Therapiemöglichkeit des Morbus Dupuytren steht weiterhin die operative Entfernung des betroffenen Gewebes im Vordergrund. Hat man früher versucht, in der Dupuytren-Operation die gesamte Aponeurose (Bindegewebs-Struktur) der Handinnenfläche zu entfernen, so beschränkt man sich heute auf eine morphologiegerechte Entfernung des betroffenen Gewebes, um eine vollständige Streckung der Finger wiederherzustellen. Da bei der Dupuytren’schen Erkrankung keine Heilung möglich ist, besteht eine hohe Rezidivhäufigkeit, also ein Wiederkehren der Beschwerden. Allerdings kann die Erkrankung aber auch über viele Jahre stagnieren.

Bei bestimmten Patientengruppen und Verlaufsformen der Erkrankung kommen weniger invasive Alternativbehandlungen zur Anwendung. Bei der Nadelfasziotomie wird mit einer Nadel der Strang durch die Haut (perkutan) geschwächt und danach aufgebrochen. Zusätzlich steht mit dem Medikament Xiapex eine Kollagenase zur Verfügung, das sind Enzyme, die das Gewebe potentiell auflösen können. Langzeitergebnisse stehen allerdings noch aus.

Weitere häufige Diagnosen bei Schmerzen in der Hand

Verletzungen

  • Distale Radiusfraktur
  • Kahnbeinfraktur
  • Verletzungen des Diskus (TFCC)

Chronische Erkrankungen

  • Rhizarthrose
  • Fingergelenksarthrose
  • Kahnbeinpseudarthrose

Nervenkompressionssyndrome

  • Karpaltunnelsyndrom
  • Sulcus-ulnaris Syndrom

Häufige Behandlungen an der Hand in der ATOS Klinik Heidelberg

Handgelenkversteifungen bei Handgelenkarthrose

Operative Verfahren kommen bei einer Handgelenkarthrose immer dann zum Einsatz, wenn durch konservative Behandlungsmethoden keine ausreichende Schmerzlinderung mehr erzielt werden kann. Je nach Situation kann es nach Bandverletzungen (SL-Band) zu Instabilitäten im Handgelenkbereich kommen, was zum Knorpelverschleiß und zur Arthrose zwischen einzelnen Handwurzelknochen führen kann. Hier ist es in vielen Fällen möglich, lediglich die betroffenen Handwurzelknochen zu entfernen und eine Teilversteifung durchzuführen. So kann eine Restbeweglichkeit erhalten werden.

Bei der mediokarpalen Teilarthrodese wird dabei das Kahnbein entfernt und eine Teilversteifung aus vier Handwurzelknochen durchgeführt. Die Gelenkfläche zwischen Mondbein und Radius wird erhalten und garantiert eine gute Funktion bei deutlicher Schmerzlinderung. Alternativ kommt hier auch eine Entfernung der proximalen Handwurzelreihe in Betracht (PRC).

Bei einer fortgeschrittenen Arthrose mit Zerstörung der Gelenkflächen ist bereits eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung (Wackelsteifigkeit) entstanden. Durch die operative Versteifung wird die schmerzhafte Restbeweglichkeit aufgehoben und eine stabile, schmerzarme Situation erreicht. Währen der Operation werden die zerstörten Gelenkflächen zwischen dem distalen Radius und der Handwurzel präpariert und der Restknorpel entfernt. Es wird ein stabiler Knochenblock meistens mit einer stabilen Titanplatte hergestellt. Durch die Versteifung treten im Alltag wenig Nachteile auf, die Umwendbewegungen des Unterarmes sind nach der Operation nicht wesentlich eingeschränkt. 

Partielle segmentale Resektion der Palmaraponeurose

Die operative Therapie des Morbus Dupuytren reicht von der radikalen und ausgedehnten Entfernung der gesamten Palmaraponeurose, also der Sehnenplatte in der Hohlhand (totale Fasziektomie), bis zur perkutanen Nadelfasziotomie, bei der lediglich ein Strang mit einer Nadel geschwächt und eingerissen wird. Ist bei kompletter Entfernung die Rezidivrate, d.h. das Wiederkehren der Beschwerden potentiell geringer, so ist jedoch die Komplikationsrate und Narbenbildung deutlich größer. 

Am häufigsten angewendet wird deshalb die partielle segmentale und morphologiegerechte Resektion des erkrankten Gewebes. Dies bedeutet, dass hier nur die betroffenen Knoten und Stränge entfernt werden, die zu einer Einschränkung der Fingerstreckung führen. Somit wird das Operationstrauma minimiert. 

Da die kleinen Fingernerven und -gefäße in enger Nachbarschaft zu dem derben Gewebe liegen und von diesem teilweise verdrängt werden, sind gewisse Operationsvoraussetzungen unabdingbar, um eine Verletzung dieser Strukturen zu vermeiden. 

Die Operation erfolgt am blutleeren Arm und mit entsprechender Vergrößerung (Mikroskop oder Operationslupe). In manchen Fällen sind besondere Präparationstechniken, sog. Z-Plastiken, notwendig, um einen spannungsfreien Hautverschluss zu ermöglichen. 

Die Rehabilitationszeit ist sehr lange und darf nicht unterschätzt werden. Neben einer frühen handtherapeutischen Nachbehandlung kommen diverse Schienen zum Einsatz; auf eine konsequente Narbenpflege muss geachtet werden.

Weitere häufige Behandlungen bei Schmerzen in der Hand

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