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Ihre Experten für Handchirurgie in Heidelberg

Unsere Hände sind ein perfektes Werkzeug und Ursprung aller Kreativität und sozialen Handelns. Solange sie reibungslos funktionieren, nehmen wir die „Wundertaten“ der 22 Gelenke, 33 Muskeln und 17.000 Sensoren ganz selbstverständlich hin. Doch kommt es zu einer Störung, können ungeahnte Probleme auftreten. 

Ob nach Verletzungen oder bei chronischen Erkrankungen wie der Rhizarthrose, dem Karpaltunnelsyndrom und Morbus Dupuytren, oder Verschleisserscheinungen wie der Handgelenksarthrose oder einem Tennisarm: Schmerzen in den Fingergelenken oder im Bereich des Handgelenkes schränken die Funktion und unsere Lebensqualität stark ein. Umso mehr sollten Handverletzungen und Erkrankungen der Hände durch ausgebildete Spezialisten behandelt werden, um die Funktion der Hände zu erhalten.

Handspezialisten - Expertise im Mittelpunkt

Im Laufe der Jahre hat sich deshalb die Handchirurgie zu einem eigenen Fachgebiet entwickelt. Als Fachärzte für Chirurgie bzw. Orthopädie mit der Zusatzbezeichnung Handchirurgie haben wir in einem mehrjährigen, zusätzlichen Ausbildungsgang und durch eine langjährige Tätigkeit die notwendigen Fähigkeiten erworben. Die Handchirurgie der ATOS Klinik Heidelberg besteht seit mehr als 25 Jahren, und zusammen verfügen die dort tätigen Handspezialisten über mehr als 90 Jahre chirurgische Berufserfahrung. Als Mitglieder nationaler und internationaler Gesellschaften stehen wir Heidelberger ATOS-Ärzte bei Kongressen und Kursen in ständigem Austausch mit Kollegen und der Medizintechnik.

Bei der Patientenbehandlung werden die neuesten Behandlungsmethoden und Operationsverfahren eingesetzt und deren Wirksamkeit und Nutzen ständig anhand von klinischen Daten und Patientenbefragungen aus dem Alltag unserer orthopädischen Klinik in Heidelberg überprüft.

Unsere Servicedirektion hilft bei Fragen zur genauen Behandlung

Haben Sie Fragen zu Verletzungen der Hand? Möchten Sie sich zu einer bevorstehenden Handoperation beraten lassen? Dann setzen Sie sich doch gleich mit unserer Servicedirektion in Verbindung und vereinbaren Sie einen Termin bei unserem Spezialisten. Wir freuen uns auf Sie!

Behandlung der Handgelenksarthrose. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Unter Arthrose versteht man die Abnutzung des Gelenkknorpels. Im Bereich des Handgelenkes stellt dies meistens die Spätfolge einer entzündlichen Gelenkerkrankung (Rheumatoide Arthritis) oder eines Unfalles dar. Fehlverheilte Knochenbrüche (distale Radiusfraktur, Kahnbeinfraktur) oder Bandverletzungen (SL-Bandverletzung) können zu einer gestörten Biomechanik oder zu Instabilitäten führen. Diese beschleunigen den Gelenkverschleiß und begünstigen eine Arthrose in den Händen, die im späteren Verlauf mit Schmerzen im Handgelenk einhergeht.

Das Handgelenk ist anders als Schulter und Hüfte aufgebaut. Das Gelenk stellt sich nicht als Kopf und Pfanne dar, sondern besitzt zwischen Speiche und Handwurzel eine mit Knorpel ausgestattete Gelenkfläche. Knorpelabnutzung oder vollständige Deformation ist somit in jedem Bereich des Handgelenks möglich. Zumeist ist die Handgelenksarthrose zwischen Speiche und Handwurzelknochen ansässig.

Im Anfangsstadium der Arthrose in der Hand berichten Patienten über belastungsabhängige Beschwerden und eine Schwellneigung. Später kommen meistens eine Bewegungseinschränkung und auch zunehmend Ruheschmerzen und nächtliche Schmerzen im Handgelenk hinzu. Ein „Morgenschmerz“ mit Gelenksteife, der tagsüber abnimmt ist ebenfalls charakteristisch.

Die Diagnose einer Arthrose in der Hand lässt sich bereits durch ein einfaches Röntgenbild des Handgelenkes bestätigen.

Eine medikamentöse Therapie zur Wiederherstellung der Knorpel gibt es nicht, daher sind die Hauptziele einer Behandlung Schmerzlinderung und Beweglichkeitserhaltung. Im Fokus einer konservativen Behandlung stehen:

• Manuelle Therapie
• Physiotherapeutische Übungen
• Wärmeanwendungen wie Ultraschall und Handbäder

Operative Verfahren kommen bei einer Handgelenkarthrose immer dann zum Einsatz, wenn durch konservative Behandlungsmethoden keine ausreichende Schmerzlinderung mehr erzielt werden kann. Je nach Situation kann es nach Bandverletzungen (SL-Band) zu Instabilitäten im Handgelenkbereich kommen, was zum Knorpelverschleiß und zur Arthrose zwischen einzelnen Handwurzelknochen führen kann. Hier ist es in vielen Fällen möglich, lediglich die betroffenen Handwurzelknochen zu entfernen und eine Teilversteifung durchzuführen. So kann eine Restbeweglichkeit erhalten werden.

Bei der mediokarpalen Teilarthrodese wird dabei das Kahnbein entfernt und eine Teilversteifung aus vier Handwurzelknochen durchgeführt. Die Gelenkfläche zwischen Mondbein und Radius wird erhalten und garantiert eine gute Funktion bei deutlicher Schmerzlinderung. Alternativ kommt hier auch eine Entfernung der proximalen Handwurzelreihe in Betracht (PRC).

Bei einer fortgeschrittenen Arthrose mit Zerstörung der Gelenkflächen ist bereits eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung (Wackelsteifigkeit) entstanden. Durch die operative Versteifung wird die schmerzhafte Restbeweglichkeit aufgehoben und eine stabile, schmerzarme Situation erreicht. Währen der Operation werden die zerstörten Gelenkflächen zwischen dem distalen Radius und der Handwurzel präpariert und der Restknorpel entfernt. Es wird ein stabiler Knochenblock meistens mit einer stabilen Titanplatte hergestellt. Durch die Versteifung treten im Alltag wenig Nachteile auf, die Umwendbewegungen des Unterarmes sind nach der Operation nicht wesentlich eingeschränkt.

Die Prognose für einen Heilungsverlauf ist von der Knochenqualität abhängig. Sollte sich direkt ein dichter Knochenblock bilden, darf von einer großen Beschwerdefreiheit ausgegangen werden. Raucher haben statistisch ein größeres Risiko für ein Ausbleiben der Knochenheilung. Nach der OP wird das Handgelenk außen geschient. Bis zur vollständigen Knochenheilung dauert es mehrere Wochen.

Behandlung eines Karpaltunnelsyndrom. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen und Beschwerden an der Hand. Diese Nervenengpasserkrankung des Medianusnervs (Mittelnerv) ist am Handgelenk lokalisiert und äußert sich durch Schmerzen und motorische Störungen an der Hand. So kann häufig die Hand nicht mehr zur Faust geballt werden und die Feinmotorik leidet.

Die drei Hauptnervenstränge des Armes müssen auf ihrem Weg von der Halswirbelsäule in die Finger mehrere anatomische Engstellen passieren. In den Durchgängen durch knöcherne Kanäle oder Muskeln und Sehnen können die Nerven aus verschiedenen Gründen gereizt werden und Schmerzen verursachen. Auch Missempfindungen wie kribbelnde Finger oder Taubheit der Finger bzw. der Hand und Schwächegefühl treten als Symptome von Nervenengpasssyndromen auf. Die häufigsten Nervenengpasssyndrome sind das Karpaltunnelsyndrom (KTS) und das Ulnarisrinnensyndrom (Sulcus Ulnaris).

Eine der anatomischen Engstellen am Arm ist der sogenannte Karpaltunnel im Handgelenk. Im Karpaltunnel laufen neun Sehnen vom Unterarm in die Hand und mit dem Mittelnerv (Nervus medianus) zusammen. An den Seiten und am Boden begrenzen Handwurzelknochen diesen Tunnel. Oben schließt das Karpalband den recht engen Karpaltunnel ab. Kommt es zu einer Volumenvermehrung im Tunnel, so wird der empfindliche Mittelnerv gedrückt. Hält der Druck an, kommt es zu einer schmerzhaften Reizung. Ursachen für die Volumenvermehrung können Schwellungen an Hand oder Unterarm, Entzündungen der Sehnen, Knochenbrüche an der Hand oder Sehnenscheidenentzündungen sein.

Das typischste Anzeichen für das Karpaltunnelsyndrom ist (im frühen Stadium) das nächtliche Einschlafen der Finger. Sehr starke Schmerzen treten erst später auf. Diese können dann bis in den Arm und die Schulter hinaufziehen. Am Morgen sind die Finger häufig geschwollen und steif.

Unser Spezialist für Beschwerden an Händen und Armen untersucht zur Karpaltunnelsyndrom-Diagnose nach dem Patientengespräch (Anamnese) die Hand mit verschiedenen Tests und fertigt bei Bedarf Röntgenaufnahmen an. Schädigungen können auch durch Messungen der Nervenleitgeschwindigkeit festgestellt werden, wodurch das Nervenengpasssyndrom gleichzeitig auch lokalisiert und nach Schwere beurteilt werden kann.

Bei einer leichten Form des Karpaltunnelsyndroms können die Beschwerden medikamentös und durch Ruhigstellung der Hand mit einer Handgelenksschiene gelindert werden. Mögliche weitere Behandlungsmethoden sind Ultraschall, Kinesio-Tape und Akupunktur.   

Sind die Beschwerden zu stark, so ist eine Operation notwendig, im Zug derer durch die Spaltung der Bandstruktur rund um den Karpaltunnel der Druck auf selbigen verringert wird. Eine solche Operation kann in der Regel arthroskopisch durchgeführt werden. Die minimal-invasive Chirurgie des Karpaltunnelsyndroms macht es älteren Menschen schneller möglich, wieder mit Gehstöcken oder Gehhilfen zu laufen.

Nach der Karpaltunnel-Operation ist kein Gipsschienenverband der Hand erforderlich. Die Finger sind somit direkt einsatzfähig und zur Selbstversorgung zu benutzen. Die operierte Hand sollte mindestens 14 Tage geschont werden. Die Dauer hängt auch vom  Ausmaß des vorbestehenden Nervenschadens abhängig. Das Bindegewebe des Karpaldachs heilt postoperativ in etwas 6-10 Wochen. Danach tritt erreicht man die vollständige Belastbarkeit und Sportfähigkeit wieder.

Behandlung einer Rhizarthrose. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Schmerzen im Daumen deuten oftmals auf eine Daumensattelgelenksarthrose hin - medizinisch als Rhizarthrose bezeichnet. Sie verursacht Schmerzen und behindert so die Greif- und Haltbewegungen des Daumens und damit der Hand. In der Handorthopädie der ATOS Kliniken bieten unsere Spezialisten ein ganzes Bündel bewährter und erfolgreicher Therapien gegen Rhizarthrose an.

Der Begriff Rhizarthrose entstammt dem griechischen „rhiza“, was „Wurzel“ bedeutet. Er bezeichnet die Arthrose des Daumensattelgelenks und ist eine der häufigsten Verschleißerscheinungen der Gelenke der Hand. Durch Abrieb der schützenden Knorpelschicht im Gelenk entsteht zusätzliche Reibung, die schmerzhafte Entzündungen und Schwellungen nach sich zieht. Am Ende reibt Knochen auf Knochen und das Gelenk wird zerstört.

Das Daumensattelgelenk ist eines der am meisten beanspruchten Gelenke des Menschen und wird durch die Vielzahl der zum Teil sehr kräftigen Greif- und Haltebewegungen stark strapaziert. Bei Handwerkern wie dem Fliesenleger oder Installateur gilt die Rhizarthrose als Berufskrankheit. Sie kommt erblich bedingt gehäuft vor – bei Frauen häufiger als bei Männern.

Die Ausprägung der Schmerzen hängt vom Stadium der Arthrose ab und variiert in einer erstaunlichen Bandbreite. Es gibt Patienten, die selbst bei starker Arthrose nicht über Schmerzen klagen, aber auch Patienten, die schon bei leichter Arthrose starke Schmerzen empfinden. Zudem treten Schmerzen häufig erst nach starker Belastung des Daumens auf.

Die Diagnose der Daumensattelgelenksarthrose beginnt mit dem Bericht der Krankheitsgeschichte (Anamnese) und der ärztlichen Untersuchung. Sie wird durch Röntgenaufnahmen bestätigt. Bei zusätzlichen Taubheitsgefühlen muss eine Untersuchung eines möglichen Karpaltunnelsyndroms erfolgen.

Eine medikamentöse Therapie zur Wiederherstellung der Knorpel gibt es nicht, daher sind die Hauptziele einer Behandlung Schmerzlinderung und Beweglichkeitserhaltung. Mit konservativen Therapien wie Daumenschiene, Eisbehandlung, Medikation oder Elektrotherapie können die Beschwerden gelindert werden. Dies kann ebenfalls durch Akupunktur, Injektionen mit Hyaluronsäure und Corticoid-Mischinjektionen erreicht werden.

Bei anhaltenden Beschwerden können die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen durch verschiedene operative Therapien nachhaltig beseitigt werden:

Denervation
Mit einer Denervation werden die schmerzweiterleitenden Nervenfasern unterbrochen. Diese Operation wirkt allerdings nur für einige Jahre, da die Nervenfasern nachwachsen.

Resektionsarthroplastik
Mit der sogenannten Resektionsarthroplastik werden die arthritisch veränderten Teile des Handwurzelknochens entfernt und zur Verbesserung der Stabilität durch eine Sehnenplastik ersetzt.

Versteifungsoperation (Arthrodese)
Bei jüngeren Patienten oder Handwerkern wird oftmals eine Versteifungsoperation (Arthrodese) bevorzugt, die den Vorteil einer starken Belastbarkeit des Gelenks bei Inkaufnahme des Nachteils einer Versteifung des Daumens bietet.

Nach der Daumensattelgelenksarthrose-Operation wird der Daumen für etwa 2 Wochen ruhig gestellt. In manchen Fällen muss die Ruhigstellung auf 4-6 Wochen ausgedehnt werden. Nach dem Ziehen der Fäden und bei guter Wundheilung kann mit vorsichtigem Belastungsbau unter Anleitung eines Physiotherapeuten begonnen werden.

Behandlung eines Tennisarm / Epicondylitis. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Die Diagnose Tennisarm klingt nach einer Sportverletzung. Doch viele Patienten, die darunter leiden, haben noch nie einen Tennisschläger in der Hand gehalten. Die medizinische Bezeichnung für den Tennisarm oder auch Tennisellenbogen lautet Epicondylitis.

Die Erkrankung ist ein schmerzhafter Reizzustand der Sehnenansätze von Muskeln des Unterarms, wie ihn sich zumeist Tennisanfänger durch falsche Technik des Tennisspielens und Überlastung der Muskeln und Sehnen im Unterarm zuziehen. Ist der innere Beuger des Handgelenks und der Finger betroffen, spricht man vom „Golferarm“. Ursachen für einen Tennisarm sind oftmals jedoch ganz und gar unsportlich das Ergebnis alltäglicher Beschäftigungen, wobei die Unterarmmuskeln und damit auch die Sehnen stark beansprucht werden. Längeres Heckenschneiden, ungewohntes Schneeschippen, aber auch intensives Tippen auf der Computertastatur und die beruflichen Tätigkeiten des Installateurs oder Fliesenlegers machen sich am Ellenbogen bemerkbar.

Am Epicondylus, einem kleinen Knochenvorsprung auf der Außenseite des Ellbogens, setzt die Sehne der Muskulatur an, die die Bewegungen des Handgelenks und der Finger bewirkt. Dort ist das Zentrum der Schmerzen und der Reizung. Wird die Reizung fortgesetzt, so folgt meistens eine Entzündung. Bei weiterer Fortsetzung der Überlastung droht die Chronifizierung der Schmerzen. In den ATOS Kliniken werden wir Ihre Tennisarm-Symptome eingehend untersuchen und nach gestellter Diagnose die für Sie beste Behandlung empfehlen.

Beim beginnenden Tennisarm treten stechende Schmerzen im Bereich des äußeren Ellenbogens auf. Dies meist nach belastenden Tätigkeiten wie dem Anheben von Lasten, oder Arbeit an Tastatur und Maus. Als typische Tennisarm-Symptome treten nachfolgend aufgeführte Schmerzen am äußeren Ellenbogen auf:

• Unterarm Drehschmerz
• Schmerz, wenn man das Handgelenk gegen einen Widerstand streckt
• Schmerz, wenn der Mittelfinger gegen einen Widerstand gestreckt wird
• Ellenbogenschmerz bei gestrecktem Ellenbogen und passiv gebeugter Hand

Die Diagnosestellung erfolgt beim Tennis-Ellenbogen anhand der Anamnese. Die geschilderten Beschwerden, sowie Angaben zu früheren Erkrankungen, sportlichen und beruflichen Belastungen, werden erfasst. Zum Ausschluss anderer Ellenbogenerkrankungen kommen je nach Verdacht Labor-, Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen bzw. eine Kernspintomographie des Ellenbogens hinzu.

Die Beschwerden des sprichwörtlichen Tennisarms oder Tennisellenbogens treten oftmals bei Tennisspielern auf, die mit falscher oder ohne Technik spielen. Wird die richtige Technik erlernt und die Muskulatur ausreichend trainiert, können die Beschwerden schnell wieder verschwinden. Bei anhaltenden Beschwerden gilt die erste Tennisarm-Therapie dem Eindämmen oder Vermeiden einer Entzündung. In den ATOS Kliniken geschieht das zumeist mit einem Bündel therapeutischer Maßnahmen, die sich von Schonung über Kryotherapie, Ultraschall- oder Elektrotherapie mit Medikamentengaben bis hin zur Physiotherapie erstrecken.

Halten die Beschwerden nach erfolgter konservativer Tennisarm-Therapie weiterhin an oder sind die Schmerzen schon chronisch geworden, dann bleibt nur noch ein chirurgischer Eingriff übrig, um die Beschwerden nachhaltig zu beseitigen. In minimalinvasiven und arthroskopischen Operationen können mithilfe verschiedener Operationstechniken Sehnen- oder Muskelverkürzungen korrigiert oder Nerven verödet werden. Ein derartiger Eingriff wird von unseren Handspezialisten präzise und routiniert durchgeführt

Als Nachbehandlung bei schweren Fällen der Epicondylitis ist oftmals eine Ruhigstellung des betroffenen Arms durch einen Gipsverband erforderlich, der bei regelmäßigem Verlauf der Heilung zusammen mit den Fäden nach 10-14 Tagen entfernt wird. In den meisten Fällen, in denen die Tennisarm-OP minimalinvasiv war, ist der Patient je nach Schwere der Erkrankung nach 3-10 Tagen wieder arbeitsfähig und kann zumeist nach 3-4 Wochen wieder vorsichtig sportlich aktiv werden.

Behandlung einer Dupuytren. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitatio

Der Morbus Dupuytren ist eine Bindegewebserkrankung der Hand und der Finger, die eine zunehmende Beugestellung der Finger verursacht. Eine Streckung der Finger wird immer schwieriger und ist am Ende nicht mehr möglich.

Der Morbus Dupuytren wurde nach dem Entdecker, dem französischen Arzt Baron Guillaume Dupuytren, benannt und macht sich meistens durch Bildung fester Knoten in der hohlen Hand bemerkbar. Dupuytren tritt zumeist im mittleren Lebensalter auf, bei Männern früher als bei Frauen. Typischerweise sind Klein- und Ringfinger betroffen, häufiger an der rechten Hand als an der linken Hand. Von der Krankheit sind alleine in Deutschland etwa 1,5 Millionen Menschen betroffen. Eine definitive Ursache ist nicht bekannt. Es wird eine familiäre Häufung beobachtet, aber auch Stoffwechselerkrankungen oder Intoxikationen stehen im Verdacht, sind aber bisher als Ursachen nicht bewiesen worden. Bei dieser Erkrankung hilft dauerhaft nur ein operativer Eingriff vom Handspezialisten. In den ATOS  Kliniken wird dafür das krankhaft veränderte Gewebe und damit die Ursache der Erkrankung sicher und schmerzlos operativ entfernt.

Verantwortlich für die festen Knoten ist eine Gewebeveränderung (Fibrose), die eine pathologische Vermehrung von Bindegewebszellen auslöst. Aus den Knoten entwickeln sich über die Zeit verhärtete Stränge an den Fingern, die zunächst die Grundgelenke der Finger beugen, später auch die Mittelgelenke. Eine Streckung der Finger wird immer schwieriger und ist am Ende nicht mehr möglich. Die Erkrankung entwickelt sich relativ langsam, zumeist schmerzlos und wird deshalb anfangs kaum bemerkt.

Der Arzt tastet die Handinnenfläche ab, um knotige Veränderungen oder Verhärtungen auf der Handfläche oder entlang der Fingerbeugeseiten zu erspüren. Er bewegt dann Ihre Finger nacheinander, um die Stärke der Bewegungseinschränkungen zu beurteilen. Zum Ausschluss anderer Krankheitsbilder kann eine Röntgen- oder Magnetresonanz-Aufnahme notwendig sein.

Dupuytren wird oftmals mit konservativen Therapien wie Laserbestrahlung, gymnastischen Übungen, Stoßwellentherapie etc. behandelt. Die Wirksamkeit dieser Methoden ist jedoch umstritten. Von unseren Handspezialisten in den ATOS Kliniken werden deshalb für eine dauerhafte Beseitigung des Leidens eine Morbus-Dupuytren-Operation empfohlen.  

Durch zögerliche konservative Behandlung der Erkrankung kann es zu einem vollständigen Einklappen der Finger mit Minderversorgung und Infektionen kommen. Von nachgewiesenem Erfolg ist nur eine operative Entfernung der kontrahierenden Stränge und des krankhaft veränderten Fasciengewebes. Die Morbus-Dupuytren-Operation wird in der Regel erst dann durchgeführt, wenn die Krankheit zu Bewegungseinschränkungen geführt hat.

Die Dauer der Operation und ob diese ambulant oder stationär ausgeführt wird, hängen vom Schweregrad des Dupuytren ab. Bei diesem chirurgischen Eingriff entsteht oft eine großflächige Wunde an der Handinnenseite. Aus diesem Grunde halten wir es für notwendig, die Wundkontrolle und -versorgung in den ersten ein bis zwei Tagen nach der Operation in kurzen Abständen durchzuführen, so dass wir unseren Patienten einen stationären Aufenthalt in unserer Klinik von meist ein bis zwei Tagen empfehlen.

Nach dem chirurgischen Eingriff verläuft die Wundheilung über einen Zeitraum von 3-6 Wochen. Eine intensive Nachsorge mit wöchentlich zwei- bis dreimaligem Wechsel des Verbandes in den ersten beiden Wochen und Ziehen der Hautfäden nach etwa 10 Tagen wird empfohlen.

Ihre Handspezialisten der ATOS Klinik Heidelberg

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Dr. med. Sigmund PolzerMehr

Dr. med.

Sigmund Polzer

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Dr. med. Thomas GeyerMehr

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