Schulterblatt Schmerzen

Schmerzen am Schulterblatt entstehen häufig nicht „im Knochen“, sondern in der Muskulatur, die Schulterblatt und Wirbelsäule verbindet. Besonders betroffen sind Anteile von Trapezmuskel, Rhomboiden, Levator scapulae und die tiefen Muskelketten entlang der Brustwirbelsäule. Ein klassischer Auslöser ist eine Haltung mit nach vorn gezogenen Schultern und vorgeneigtem Kopf, wie sie bei Bildschirmarbeit und Stress häufig vorkommt. Dann muss die Schulterblattmuskulatur dauerhaft stabilisieren und reagiert mit Verspannung und Triggerpunkten. Auch Blockierungen oder Reizzustände der Brustwirbelsäule können Schmerzen in den Schulterblattbereich projizieren. Zusätzlich kommen Schultergelenkprobleme infrage, etwa Rotatorenmanschettenreizungen, die zu Ausweichbewegungen und sekundären Schmerzen zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule führen. Nicht zuletzt kann eine Reizung von Nervenwurzeln der Halswirbelsäule Beschwerden bis hinter das Schulterblatt verursachen, besonders wenn gleichzeitig Nacken- oder Armbeschwerden auftreten.
Typisch sind ziehende, drückende oder brennende Schmerzen zwischen Wirbelsäule und Schulterblatt, oft einseitig. Viele Betroffene berichten über eine Zunahme nach langem Sitzen, bei Stress oder bei bestimmten Armbewegungen über Schulterhöhe. Druck auf bestimmte Punkte in der Muskulatur kann den Schmerz reproduzieren und sogar in Nacken oder Arm „weiterleiten“. Kommt eine Nervenbeteiligung hinzu, treten Kribbeln, Taubheit oder Schwäche im Arm eher in den Vordergrund. Bei Schultergelenkproblemen zeigen sich häufig schmerzhafte Bewegungseinschränkungen, etwa beim Anheben oder Drehen des Arms. Auch Kopfschmerzen oder Spannung im Nacken können Begleitphänomene sein, wenn die gesamte Schulter-Nacken-Kette überlastet.
Sehr häufig stehen myofasziale Triggerpunkte und muskuläre Dysbalancen im Vordergrund. Ebenso relevant sind Funktionsstörungen der Brustwirbelsäule, Rippen-Wirbel-Gelenke oder eine Skapuladyskinesie, also eine gestörte Schulterblattbewegung beim Armheben. Differenzialdiagnostisch müssen zervikale Radikulopathien, Schultergelenkpathologien, seltener auch Rippenverletzungen oder entzündliche Erkrankungen berücksichtigt werden. Die klinische Untersuchung prüft Schulterbeweglichkeit, Schulterblattführung, Muskelstatus und neurologische Zeichen. Bildgebung ist vor allem dann sinnvoll, wenn Verdacht auf strukturelle Schulterprobleme, Wirbelsäulenpathologie oder untypische Verläufe besteht.
Im Vordergrund steht ein aktives Konzept: Kräftigung der Schulterblattstabilisatoren, Mobilisation der Brustwirbelsäule und Training einer belastbaren Haltung im Alltag. Ergonomische Anpassungen helfen, wenn die Beschwerden mit Arbeitsplatzbelastung zusammenhängen. Manuelle Therapie kann sinnvoll sein, wenn Blockierungen oder ausgeprägte Muskelspannungen vorliegen, sollte aber mit Übungsbehandlung kombiniert werden. Bei klarer Schulterursache richtet sich die Therapie nach der betroffenen Struktur, oft mit Rotatorenmanschetten-Training und Belastungssteuerung. Bei neurologischen Ursachen erfolgt eine gezielte Abklärung der Halswirbelsäule und gegebenenfalls eine spezifische Behandlung, je nach Befund auch mit Injektionen oder operativen Optionen.
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Dr. med.
Thomas Ambacher
Spezialist für Schulter- und Ellenbogenerkrankungen
sowie Sportverletzungen aller Gelenke
Prof. Dr.
Marc Banerjee
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie




Dr. med.
Arne Bargmann
Leitender Oberarzt Endoprothetik und Gelenkchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Priv.-Doz. Dr. med.
Erhan Basad
Zentrum für Hüft- und Knie-Endoprothetik und Regenerative Gelenkchirurgie




Prof. Dr. med.
Knut Beitzel
Chefarzt Schulterchirurgie, Arthroskopie und
Sportorthopädie
Stellvertr. Ärztlicher Direktor



Dr. med.
Kai Peter Drastig
Chefarzt Endoprothetik und Gelenkchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Dr. med. univ.
Josef Dürager
Chefarzt Endoprothetik und Gelenkchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie


Dr. med.
Jürgen Gröber
Spezialist für Knie- und Schultererkrankungen
PD Dr. med.
Robert Hudek
ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie



Dr. med.
Andreas Kiekenbeck
Chefarzt/ Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Wiesbaden
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Prof. Dr. med.
Jörn Kircher
ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie




Dr. med.
Paul Klein
Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin




Dr. med.
Andreas Klonz
SPORTCHIRURGIE Heidelberg
Prof. Dr. med.
Utz Krug
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med.
Sven Lichtenberg
DEUTSCHES GELENKZENTRUM HEIDELBERG
Stellvertretender ärztlicher Direktor



Prof. Dr. med.
Markus Loew
DEUTSCHES GELENKZENTRUM HEIDELBERG


Prof. Dr. med.
Frank Martetschläger
Deutsches Schulterzentrum

Dr. med.
Achim Münster
Oberarzt für Arthroskopische Gelenkchirurgie
Facharzt für Orthopädie und spezielle Unfallchirurgie
Priv.-Doz. Dr. med. habil.
Felix Porschke
SPORTCHIRURGIE Heidelberg
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. med.
Riccarda Rau
Leitende Ärztin für Unfallchirurgie
Fachärztin für Orthopädie & Unfallchirurgie
D-Ärztin
Prof. Dr. med.
Gunther H. Sandmann
Schulterzentrum-Sporttraumatologie
Schwerpunkt Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Belegarzt ATOS und ATOS Starmed Klinik


Prof. Dr. med.
Marc Schnetzke
DEUTSCHES GELENKZENTRUM HEIDELBERG




Dr. med.
Peter Schäferhoff
Ärztlicher Direktor
Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin & Chirotherapie



Priv.-Doz. Dr. med.
Boris Sowa
INTERNATIONALES ZENTRUM FÜR ORTHOPÄDIE

Dr. med.
Matthias Säugling
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin
Dr. med.
Michael T. Kremer
Ärztlicher Direktor der ATOS Klinik Frankfurt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie


Prof. Dr. med.
Mark Tauber
Deutsches Schulterzentrum
Ärztlicher Direktor ATOS München

Dr. med.
Benjamin Weinkauf
SPORTCHIRURGIE Heidelberg





























