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Rotatorenmanschettenruptur ATOS Köln

Rotatorenmanschettenruptur

ATOS Orthoparc Klinik: Bei einer Rotatorenmanschettenruptur in besten Händen

Die Muskeln und Sehnen der Rotatorenmanschette ermöglichen das Ein- und Auswärtsdrehen des Armes. Ein Riss oder eine Ruptur von Muskeln oder Sehnen in der Schulter ist nicht sehr schmerzhaft. Unbehandelt können allerdings Folgebeschwerden bis zur Schultersteifheit entstehen. Der Riss sollte deshalb unbedingt behandelt werden. Die Ärzte der ATOS Orthoparc Klinik in Köln können mit konservativer und operativer Therapie Folgeschäden abwenden.

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 Dirk Tenner

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Dirk Tenner

Fachbereiche Arthroskopie, Schulterchirurgie und Sporttraumatologie

Diagnose: Rotatorenmanschettenriss

Ursachen der Rotatorenmanschettenruptur 

Die Rotatorenmanschette wird von vier Muskeln und mehreren Sehnen in der Schulter gebildet. Die Muskeln umgeben die Schulter wie eine Manschette. Es sind der oben liegende Supraspinatusmuskel, der oben hinten liegende Infraspinatusmuskel, der vorne liegende Subscapularismuskel und der hintere Teres-minor-Muskel.

Eine Rotatorenmanschettenruptur ist oftmals eine Folgeerscheinung von einem unbehandelten Impingement-Syndrom. Sie entsteht häufig aus Verschleißerscheinungen, die altersbedingt, als Unfallfolgen, durch genetische Veranlagung oder eine chronische Engstelle unter dem Schulterdach auftreten. Die zum Teil durch Entzündungen überbelasteten Muskeln und Sehnen werden rissig, fasern sich auf und bilden immer größer werdende Defekte aus. Unbehandelt nehmen die Defekte ständig weiter zu und es können irreparable Schädigungen entstehen, die eine Muskel- oder Sehnenersatzoperation erforderlich machen.

Auslöser der Rotatorenmanschettenruptur können neben dem Impingement-Syndrom anhaltende berufliche oder sportliche Überkopftätigkeiten oder Stürze auf den Arm oder die Schulter sein. Bei jüngeren Menschen treten häufiger die unfallbedingten Symptome, bei älteren Menschen verstärkt die degenerativen Erscheinungen, und dies insgesamt häufiger bei Männern als bei Frauen.

Symptome der Rotatorenmanschettenruptur 

Patienten mit einer Rotatorenmanschettenruptur klagen zumeist über anhaltende Schmerzen in der Schulter oder im Oberarm, insbesondere über quälende Schmerzen in der Nacht. Mit fortschreitendem Stadium treten Beschwerden der Bewegungseinschränkung bis hin zur Schultersteifigkeit auf. Der Arm kann nur schwer nach vorne gedreht oder zur Seite geführt werden. Bei Unfällen oder sehr großen Rissen kann es zu einer sofortigen Gebrauchsunfähigkeit der Schulter kommen. 

Eine Rotatorenmanschettenruptur diagnostizieren

Unsere Ärzte in der ATOS Orthoparc Klinik erfragen zunächst die Umstände, die zu den Beschwerden geführt haben und entscheiden dann über die infrage kommenden Tests zur gezielten Untersuchung der betroffenen Muskeln oder Sehnen. Mit Ultraschalluntersuchungen können die einzelnen Teile der Rotatorenmanschette unter Bewegung untersucht werden. In Röntgenaufnahmen wird der Zustand der Knochenstrukturen sichtbar und mit der Magnetresonanztomografie (MRT) können alle Elemente der Schulter bildlich dargestellt werden.

Die bevorzugte, weil sicherste Diagnostikmethode ist die Arthroskopie der Schulter. Hierbei wird die Schulter mit einem Arthroskop untersucht, das unter Betäubung über einen minimalen Hautschnitt von wenigen Millimetern Länge eingeführt wird. Durch die Schulterarthroskopie kann der Zustand der Rotatorenmanschettenruptur und der umliegenden Muskeln, Sehnen und Knochen optimal dargestellt und beurteilt werden. Rupturen, die im Zentrum der Rotatorenmanschette liegen, können nur mit dieser Methode sicher diagnostiziert werden.

Mögliche Therapien bei einem Riss der Rotatorenmanschette

Konservative Therapie der Rotatorenmanschettenruptur 

Kleine Rotatorenmanschettenrisse können durch konservative Therapiemaßnahmen gut behandelt werden. Medikamente, Eigenblut-Spritzen (ACP), physikalische Therapie und Physiotherapie haben bei gleichzeitiger strikter Schonung des Armes gute Erfolge. Auch Akupunktur oder Kältetherapie können im Zusammenspiel der übrigen konservativen Behandlungen dazu beitragen, dass eine leichte Rotatorenmanschettenruptur vernarbt und verheilt. 

Operative Therapie der Rotatorenmanschettenruptur 

Bei fortgeschrittener Schwere der Beschwerden, bei Unfällen oder bei Leistungssportlern ist oftmals eine schnellstmögliche Operation angebracht. Die in der ATOS Orthoparc Klinik eingesetzte Operationstechnik ist vom Grad der Schädigung und der Lage der Ruptur abhängig.

Das Ziel einer operativen Behandlung ist die Schmerzausschaltung und dass der Patient Kraft und Beweglichkeit zurückerlangt. Die Art der Rotatorenmanschettenruptur-Operation richtet sich nach der individuellen Diagnose. Je nachdem wo sich der Riss befindet, wie umfangreich und wie alt er ist, wird eine Naht bzw. Refixation der Sehne am Oberarmknochen in meist arthroskopischer oder, immer seltener, in offener Technik angestrebt. Auf ein offenes Verfahren wird nur dann ausgewichen, wenn der Riss nicht arthroskopisch genäht werden kann. In der Regel werden refixierbare Rotatorenmanschettenrisse gut arthroskopisch rekonstruiert (Rekonstruktion der Rotatorenmanschettenruptur) und auf offene Operationsverfahren kann daher meist verzichtet werden.

Falls sich die gerissene Sehne soweit zurückgezogen hat, dass sie nicht mehr am Oberarmkopf fixiert werden kann und sich der dazugehörige Muskel zurückgebildet hat, so kann beides durch einen Muskel-/Sehnentransfer ersetzt werden. Zusätzlich wird der Raum unter dem Schulterdach erweitert (Akromionplastik), da ansonsten die Nahtstelle unter dem Schulterdach aufgerieben wird.

Rehabilitation nach operativer Therapie der Rotatorenmanschettenruptur

Die Nachbehandlung richtet sich nach der Art der operativen Versorgung. In unserer ATOS Orthoparc Klink Köln wird eine schnellstmögliche Mobilisierung unter gezielter Schmerztherapie praktiziert. Bei Rekonstruktionen müssen die operierten Muskeln, Sehnen oder Knochen verheilen. Während dieser Zeit erfolgen je nach Grad der Operation gezielte Physiotherapie- oder Rehabilitationsmaßnahmen.

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