Krankheitsbild X-Beine und O-Beine

Behandlung von X-Beinen und O-Beinen. Erfahren Sie hier nähers über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

 

Achsfehlstellungen am Bein sind in Form von X-Beinen (Genu Valgum) oder O-Beinen (Genu Varum) angeboren oder entwickeln sich zum Beispiel nach einem Unfall. Sie haben negativen Einfluss auf die Gelenkmechanik und ziehen Folgeschäden nach sich. In der ATOS Orthoparc Klinik in Köln kann ein erfahrenes Ärzteteam mit modernster medizintechnischer Ausrüstung bei Achsfehlstellungen helfen

Als Achsfehlstellungen werden Abweichungen der mechanischen Beinachse vom Normalen bezeichnet. Im Normalfall bilden die Achsen durch den Oberschenkel und die Achsen durch den Unterschenkel eine gerade Linie durch das Knie. Bei X-Beinen (Genu valgum) weicht diese Achse nach innen ab, bei O-Beinen (Genu varum) nach außen. Ursachen angeborener Achsfehlstellungen können Bindegewebeschwächen oder Fußfehlstellungen wie der Knick-Senkfuß sein. Erworbene Achsfehlstellungen werden durch Vorerkrankungen wie Rachitis oder Hormonstörungen bzw. durch Knochenbrüche oder Übergewicht verursacht.

Achsfehlstellungen sind keineswegs nur ein kosmetisches Problem. Die Fehlstellung der Beine und die dadurch asymmetrische Belastung des Kniegelenks haben eine entsprechend einseitig vermehrte Abnutzung der Knorpel und Menisken sowie Kniegelenksarthrose zur Folge. Die Probleme werden oftmals erst im mittleren Lebensalter sichtbar und führen zu Schmerzen und Einschränkungen im täglichen Leben und in der sportlichen Belastbarkeit

Eine gezielte Analyse der Achsverhältnisse des gesamten Beins und die daran anknüpfende Korrektur der Fehlstellung ist die Therapie der Wahl. Die Fehlstellungen der Beine sind in der Regel schon mit dem Auge gut erkennbar, können aber auch anhand von Röntgenaufnahmen des gesamten Beins oder Ganganalysen genau vermessen werden. 

Für die Korrekturen stehen moderne und erprobte Implantate und Operationsmethoden zur Verfügung. Der häufigste durchgeführte Eingriff ist die knochensparende öffnende hohe Korrektur des Schienbeins (Tibia-Korrekturosteotomie) mit Stabilisierung durch eine winkelstabile Platte. Sowohl Genu valgum als auch Genu varum können auf diese Weise therapiert werden. 

Nach der Operation der O- oder X-Beine ist eine sechswöchige Teilbelastung an zwei Unterarmgehstützen notwendig. Die zur Stabilisierung eingesetzte Platte wird in einem zweiten, weniger aufwendigen Eingriff in der Regel nach 12 Monaten wieder entfernt. 

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Prof. Dr. med.

Joachim Schmidt

Ärztlicher Direktor
Chefarzt Endoprothetik Hüfte & Knie

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