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Proktologie ATOS Heidelberg

Proktologie an der ATOS Klinik Heidelberg

Lassen Sie sich gerne von unseren Spezialisten beraten

Erkrankungen im Enddarmbereich (Proktologie), zum Beispiel Hämorrhoiden, führen häufig zu einem hohen Leidensdruck bei den betroffenen Patienten. Gleichzeitig handelt sich um ein sehr sensibles Thema, über das aus Schamgefühl nicht gerne gesprochen wird. Der Berufsverband der Coloproktologen Deutschlands e.V. hat unsere Praxis an der ATOS Klinik Heidelberg zum Kompetenzzentrum für Koloproktologie ernannt.

Als Experten für Enddarmerkrankungen (Proktologie) wissen wir mit den Sorgen und Ängsten der Patienten sorgsam umzugehen. Sie können sich mit all Ihren Fragen vertrauensvoll an uns wenden und sich auf eine professionelle und diskrete Untersuchung mit größtmöglichem Einfühlungsvermögen verlassen. Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch und gründlicher Diagnostik (digitale Untersuchung, Proktoskopie, Rektoskopie etc.) führen wir eine professionelle und leitliniengerechte Therapie durch, die auf jeden Patienten individuell zugeschnitten wird.

Häufig äußern sich Enddarmerkrankungen durch Schmerzen, Jucken (Pruritus), Brennen, Nässen oder peranalen Blutabgang. Mehr als 90 % aller Erkrankungen am After (Anus) wie Hämorrhoiden, Fissuren, Perianalekzeme oder Analvenenthrombosen können konservativ, das heißt ohne operativen Eingriff behandelt werden. Dabei kommt vor allem einer schonenden Analhygiene (Intimpflege) und Stuhlregulation sowie der Verwendung spezieller Salben, Cremes oder Zäpfchen eine große Bedeutung zu.

Im Falle von Steißbeinfisteln (Pilonidalsinus) kommen je nach Ausdehnung des Befundes sowohl minimalinvasive Therapiemethoden wie das Pit-Picking als auch offene Exzisionsverfahren zur Anwendung. Auch chronische Analfissuren (Afterriss), Fisteln und Abszesse sowie größere Perianalvenenthrombosen heilen nach Durchführung eines kleinen operativen Eingriffes meist folgenlos ab.

Die meisten operativen Eingriffe führen wir ambulant in schonender Kurznarkose (Analgosedierung) durch. Ein Facharzt für Anästhesie überwacht die Narkose dabei ständig und sorgt für absolute Schmerzfreiheit. Ausgedehntere Befunde oder Operationen, zum Beispiel die Staplerhämorrhoidopexie nach Longo, können bei Bedarf auch mit kurzer stationärer Liegezeit in den Operationssälen der ATOS Klinik Heidelberg durchgeführt werden.

In jedem Fall erfolgt nach einer Operation am After eine regelmäßige und engmaschige Nachsorge, um eine möglichst schnelle und schmerzfreie Heilung zu erreichen. Die Leistungen unserer Praxis an der ATOS Klinik Heidelberg stehen dabei sowohl Privat- als auch Kassenpatienten zur Verfügung.

Hämorrhoiden als häufige Diagnose

Hämorrhoiden sind arterio-venöse Gefäßpolster, die ringförmig unter der Enddarmschleimhaut angelegt sind und im Inneren des Afters liegen. Grundsätzlich hat jeder Mensch von Geburt an Hämorrhoiden. Diese sind wesentlicher Bestandteil des sogenannten Kontinenzorganes, sorgen also für die Feinabdichtung des Afters und wirken so unwillkürlichem Windabgang (Flatulenz) entgegen. Erst bei Auftreten von Beschwerden wie Schmerzen, Jucken, Brennen, Nässen oder häufigen Blutungen spricht man von Hämorrhoidalleiden.

Hämorrhoiden können in niedrigen Stadien (Grad I und II) mittels Gummibandligaturen (nach Barron) oder durch Verödung (Sklerosierung) behandelt werden. Diese Behandlung ist nicht schmerzhaft und kann bei Bedarf mehrmals wiederholt werden. Nur in seltenen Fällen sollten fortgeschrittene Hämorrhoidalleiden (Grad III und IV) einer speziellen Operation unterzogen werden.

Weitere häufige Krankheitsbilder

  • Fissuren 
  • Fisteln
  • Abszesse 
  • Pilonidalsinus 
  • Feigwarzen (Condylome) 
  • Perianalvenenthrombose

Häufige proktologische Behandlungen in der ATOS Klinik Heidelberg

 

Konservative und operative Therapie bei Hämorrhoidalleiden (Hämorrhoiden)

In den meisten Fällen können Hämorrhoidalbeschwerden durch einfache Maßnahmen wie Gummibandligatur oder Verödungstherapie (Sklerosierung) gelindert oder geheilt werden. Nur selten ist eine spezielle operative Maßnahme nötig. Dabei wird nicht die eine Operationsmethode für alle Befunde verwendet, sondern jedem Patienten eine individuelle Operationsstrategie empfohlen.

Standard-Operationsmethoden wie die Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan oder Parks oder die Läppchenplastik nach Fansler-Arnold können dabei kombiniert werden, um bei jedem einzelnen Patienten ein funktionell und kosmetisch möglichst ideales Operationsergebnis zu erzielen. Unser größtes Augenmerk gilt dabei der sorgfältigen Schonung der Schließmuskulatur (Analsphinkter), um Stuhlhalteschwächen zu verhindern.

Wir beraten Sie individuell und empfehlen Ihnen letztlich die für Sie persönlich am besten geeignete Vorgehensweise. In jedem Fall sorgt eine Kurznarkose durch einen erfahrenen Facharzt für Anästhesie für völlige Schmerzfreiheit während der Operation.
 

Konservative und operative Therapie bei Analfissuren

Häufig steckt hinter Schmerzen beim Stuhlgang mit hellroten Blutauflagerungen auf dem Stuhlgang oder am Toilettenpapier auch eine Analfissur. Dabei zeichnet sich die akute Analfissur durch einen häufig durch harten Stuhlgang (Obstipation/Verstopfung) verursachten Riss in der Afterschleimhaut aus.
Dieser ist in der Regel sehr schmerzhaft, kann aber durch einfache Behandlungsmethoden, wie lokaler Salbenanwendung mit Diltiazem oder der Selbstdehnung mittels Analdehner, meist innerhalb weniger Tage oder Wochen komplett zur Abheilung gebracht werden.

Nur in seltenen Fällen entwickelt sich eine sogenannte chronische Analfissur. Diese zeichnet sich häufig durch Sekundärveränderungen wie eine Vorpostenfalte (Mariske) aus. Da diese Form des Afterrisses einer medikamentösen Therapie nicht mehr zugänglich ist, muss eine kleine operative Maßnahme (Fissurektomie) durchgeführt werden. Dabei wird das narbige Gewebe am After ausgeschnitten, um einen frischen Wundgrund zu schaffen, auf dessen Basis eine vollständige Abheilung der Fissur erfolgen kann.

Der Schließmuskelapparat (Sphinkter) wird dabei sorgfältig geschont. Die Einnahme von Schmerztabletten für wenige Tage sowie das regelmäßige Ausduschen des Afters mit klarem Leitungswasser sind wesentliche Bestandteile aller postoperativen Maßnahmen und garantieren eine zügige Heilung.

Darmkrebsvorsorge, Magen- und Darmspiegelung (Gastroskopie und Koloskopie)

Jährlich erkranken ca. 35.000 Männer und 28.000 Frauen in Deutschland erstmals an Darmkrebs. Ca. 13.000 Männer und 12.000 Frauen versterben daran. Die Zahl der Darmkrebsfälle hat in den letzten Jahren zugenommen. Einen Tumor im Darm kann man in der Regel nicht spüren. Symptome wie Blut im Stuhl, länger anhaltender Durchfall oder chronische Verstopfung (Obstipation) treten meist erst zu einem späteren Zeitpunkt auf. 
Darmkrebs geht meist aus zunächst gutartigen Vorstufen hervor. Diese sind bei einer Darmspiegelung als kleine Wucherungen der Darmschleimhaut, sogenannte Polypen, sichtbar. Die zuverlässigste Früherkennungsmethode (Prävention), mit der man bereits die gutartigen Vorstufen erkennen und entfernen kann, ist nach einhelliger Expertenmeinung zurzeit die Darmspiegelung (Koloskopie). Diese führen wir unter anderem auch im Rahmen des in der ATOS Klinik etablierten Check-Up Programms  durch. Leider wird die Darmspiegelung aber immer noch viel zu selten in Anspruch genommen.
Wenn Sie Fragen rund um die Darmspiegelung haben oder uns Ihre Sorgen und Ängste mitteilen möchten, stehen wir Ihnen jederzeit für eine professionelle Beratung zur Verfügung, um Ihnen die meist unbegründeten Sorgen zu nehmen.

Weitere Informationen zum Darmkrebs finden Sie im Internet unter www.krebsinformation.de  oder beim Krebsinformationsdienst  am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) .
 

Weitere häufige proktologische Behandlungen

  • Fistel- und Abszessoperationen
  • Operative Therapie von Pilonidalsinus (Pit-Picking, Exzision)
  • Konservative und operative Therapie der Perianalvenenthrombose

Wir sind für Sie da.

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