Diagnostische Radiologie, Multislice-CT / NMR & digitale Radiographie

In der Praxis für Diagnostische Radiologie (www.mrct.de) Klinik ermöglicht allen Fachbereichen den unmittelbaren Zugang zu den erhobenen Daten der Diagnostischen Radiologie. Die Speiche­rung einmal aufgenommener Röntgenbilder verhindert Doppeluntersuchungen ein und desselben Falls. Der Einsatz von moderner Computertomographie-Multislice-CT und Kernspintomographie/NMR gewährleistet eine größtmögliche Schonung des Patienten.

Uns steht ein neuer, offener Hochfeld-Kernspintomograph zur Verfügung, welcher das gesamte Spektrum der Kernspintomographie abdeckt. Zusätzlich können Ganzkör­per-Untersuchungen ohne jegliche Strahlenbelastung durchgeführt werden.

Unsere Radiologie-Leistungen

  • Computertomographie-Multislice-CT, Kernspintomographie/NMR
  • Multislice-CT: schnelle, hochauflösende Darstellung des menschlichen Körpers
  • Coronarkalk-Scoring: vorbeugende Diagnostik zur Abschätzung von Herzinfarktrisiken
  • Virtuelle Endoskopie: Darstellung von Bronchien, Magen, Darm sowie der Herzkranzgefäße
  • CT-Angiographie: nicht invasive Darstellung der Gefäßstrukturen des Körpers
  • Kernspintomographie: Frühdiagnose bei Verdacht auf Schlaganfall
  • MR-Angiographie: nicht invasive Gefäßdiagnostik
  • MR-Arthrographie: Kontrastdarstellung der Gelenke
  • MR-Mammographie: Darstellung der weiblichen Brust bei Tumorverdacht
  • MR des Bauches: ultraschnelle Bildgebung in Atemstillstandtechnik
  • MR-Cholangio-Pancreaticographie: nicht invasive Darstellung der Gallengänge und des Bauchspeicheldrüsenganges
  • Ganz Körper MRT: Ganzkörper-Check-up Untersuchung; als Herz- und Gefäßvorsorgeuntersuchung; als Tumorvorsorgeuntersuchung; zum Nachweis von knöchernen Veränderungen (tumorös, entzündlich) des gesamten Körpers

MR-Mammographie

Neue Studien zum Thema Brustkrebsfrüherkennung belegen, dass die MR-Mammographie der konventionellen Röntgen-Mammographie deutlich überlegen ist. Die Früherkennung des Brustkrebses im noch heilbaren Stadium liegt bei der MR-Mammographie über 90% während sie bei der Röntgen-Mammographie knapp über 50% liegt.

Da die Kernspintomographie (MRT) ein Verfahren ist, welches ohne jegliche Strahlenbelastung auskommt,wird die Methode mittlerweile von führenden Experten auf diesem Gebiet als Methode der Wahl zur Brustkrensfrüherkennung empfohlen. Hierbei wird eine Kernspintomographie in Bauchlage mit intravenöser Kontrastmittelgabe durchgeführt. Eine Kompression der Brust, wie sie bei der Röntgen-Mammographie erforderlich ist, wird hierbei nicht durchgeführt. Die Untersuchung sollte zwischen dem 5. und 14. Zyklustag durchgeführt werden, da die Untersuchungsergebnisse in diesem Zeitraum am zuverlässigsten sind. Es gelten die allgemeinen Kontraindikationen für eine Kernspintomographie (Herzsschrittmacher und Metallclips im Gehirn) sowie eine eingeschränkte Nierenfunktion für die Kontrastmittelgabe. Nach der Untersuchung erfolgt eine sehr aufwändige digitale Nachverarbeitung mit Auswertung der Kontrastmittelaufnahme der Brust und Bestimmung der BI-RADS-Klassifikation. Ein ausführliches ärztliches Gespräch erfolgt vor der Untersuchung sowie nach Auswertung der Ergebnisse in unserer Praxis.

Die Leistung wird von den privaten Krankenversicherungen komplett erstattet. Leider besteht im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen bislang nur in Ausnahmefällen die Möglichkeit, die Kosten zu erstatten. Hier bieten wir die Untersuchung als Selbstzahler zu einem reduzierten Gebührensatz an.

CT-gesteuerte Interventionen

Bei CT-gesteuerten Interventionen handelt es sich um kleine Eingriffe, welche im Computertomographen in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Die CT ermöglicht es uns, nahezu jede Stelle im Körper minimal invasiv mit Hilfe von millimetergenauen Schnittbildern zu erreichen.

Hiervon profitiert in erster Linie die Schmerztherapie. So ist es möglich, bei Bandscheibenvorfällen den von der Bandscheibe komprimierten Nerv mit einer Injektionsnadel zu erreichen und ein entsprechendes Schmerztherapeutikum sowie ein entzündungshemmendes Präparat direkt zu applizieren. Das Verfahren an der Wirbelsäule ist unter dem Begriff PRT (periradikuläre Therapie) bekannt. Eine weitere Möglichkeit der Schmerztherapie an der Wirbelsäule ist die Infiltration der kleinen Wirbelgelenke (Fazettengelenke). Die Indikation hierfür ergibt sich meistens aus einer zuvor durchgeführten Kernspintomographie.

Desweiteren besteht die Möglichkeit CT-gesteuert sämtliche Körperorgane zur Entnahme von Körpergewebe zu punktieren. Auch Knochengewebe kann CT-gesteuert exakt lokalisiert und entnommen werden. Die Probeentnahme erfolgt ebenfalls unter Lokalanaesthesie. Das Gewebe wird anschließend zur feingeweblichen oder mikrobiologischen Untersuchung eingeschickt. Sämtliche Verfahren werden in unserem Institut durch erfahrene Untersucher angeboten. Wir beraten Sie gerne in einem vorherigen, gerne auch telefonischen Gespräch.

Gelenkdiagnostik – MR-Arthrographie

Die Kernspintomographie ist die Methode der Wahl zur hochauflösenden Darstellung von Gelenken. Hierzu werden in unserer Praxis dezidierte Mehrkanalgelenkspulen verwendet. Hierdurch können auch feinste Strukturen innerhalb des Gelenkes exakt dargestellt werden. Zusätzlich werden 3D-Datensätze aquiriert, welche eine Rekonstruktion der Gelenke in allen Orientierungen des Raumes ermöglichen.

In manchen Fällen kann es jedoch erforderlich sein, zusätzlich Kontrastmittel in das Gelenk zu injizieren, um bestimmte Fragestellungen zu beantworten. Hierfür wird unter CT-Kontrolle nach vorheriger Lokalanaesthesie sowie Dokumentation der korrekten Nadellage nach Probeinjektion eines röntgendichten Kontrastmittels das Gelenk mit dem MR-Kontrastmittel infiltriert.

Anschließend wird eine hochaufgelöste 3D-MRT des Gelenkes durchgeführt. Sowohl die exakte Indikationsstellung für eventuelle Operationen als auch das Verhindern unnötiger Operationen sind durch diese Methode möglich.

MRT der Prostata

Die MRT der Prostata hat sich als ergänzendes Verfahren zur Detektion des Prostatacarcinoms etabliert. Insbesondere bei erhöhten PSA-Werten oder vorhergehender, nicht aussagefähiger Prostatabiopsie kommt das Verfahren als Methode der Wahl zur Anwendung.

Es wird eine hochauflösende Kernspintomographie der Prostata in 3 Ebenen durchgeführt. Hierbei kommt zusätzlich eine spezielle Perfusions- und Diffusionsmessung zur Anwendung. Anschließend werden die Bilder mit einem standardisierten Verfahren (PI-RADS) ausgewertet.
Das Verfahren eignet sich hervorragend zur Früherkennung des Prostatacarcinoms. Die Untersuchung wird von den privaten Krankenversicherungen in der Regel komplett erstattet.

Virtuelle Darmspiegelung

Die virtuelle Coloskopie ist ein Verfahren, bei dem mittels Computertomographie der gesamte Dickdarm, ähnlich wie bei einer herkömmlichen Darmspiegelung, dargestellt wird. Das Einführen eines Endoskops in den Enddarm ist hierbei jedoch nicht erforderlich. Statt dessen wird ein virtueller Flug durch den Dickdarm mittels spezieller Computersoftware berechnet.

Ähnlich wie bei der herkömmlichen Darmspiegelung ist eine vorherige Darmreinigung erforderlich. Zudem wird unmittelbar vor der Untersuchung Luft in den Darm hineingegeben, um diesen zu erweitern. Während der Untersuchung wird zudem ein jodhaltiges Kontrastmittel intravenös verabreicht. Hierfür gelten die üblichen Kontraindikationen (Kontrastmittelallergie, Niereninsuffizienz, Schilddrüsenüberfunktion).

Die Untersuchung wird üblicherweise dann durchgeführt, wenn eine normale Darmspiegelung nicht möglich ist (z. B. bei ausgeprägten Verwachsungen) oder wenn diese vom Patienten abgelehnt wird. Zu beachten ist, dass bei der virtuellen Coloskopie keine Gewebeproben entnommen werden können. Dies kann zum Beispiel dann erforderlich werden, wenn ein Polyp entdeckt wird. In diesem Fall besteht jedoch die Möglichkeit, eine konventionelle Darmspiegelung in der Abteilung für Gastroenterologie in unserem Hause unmittelbar im Anschluss an die virtuelle Darmspiegelung durchzuführen, so dass keine erneute Darmreinigung erforderlich wird. Die Untersuchung wird von den privaten Krankenversicherungen im Regelfall komplett erstattet. Leider gehört die virtuelle Darmspiegelung nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Die Präparate zur Darmreinigung erhalten Sie bei uns in der Praxis. Die Anwendung wird Ihnen hier ausführlich erläutert.

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