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Ihr Kniespezialist in Stuttgart

Prof. Dr. med. habil. Michael Maier und sein Team des SCHWÄBISCHEN GELENKZENTRUM STUTTGART in der ATOS Klinik Stuttgart sind Ihr Ansprechpartner bei Fragen zu Knieschmerzen und Kniegelenkersatz. Professor Maier und sein Team klären durch differenzierte Diagnostik ab, inwiefern bei Ihnen ein Kniegelenkersatz (Knie-TEP, Knieprothese) notwendig und sinnvoll ist oder ob eine kniegelenkerhaltende Operation oder eine nicht-operative Therapie Erfolg bringen wird.

Durch das breite Spektrum vom teilweisen, erhaltenden Gelenkersatz des Kniegelenks (Schlitten-Prothese) bis hin zur komplizierten Wechsel-Operation verfügen wir über größte medizinische Erfahrung um Ihr Knieproblem zu lösen. Von der Diagnostik bei Knieschmerzen über die konservative Therapie bis zur Knie-Op sind wir für Sie da.

Konservative, nicht-operative Maßnahmen können eine Knieoperation oftmals vermeiden. Moderne konservative Therapieverfahren, z.B.  Injektionsbehandlung, Eigenbluttherapie oder Stoßwellentherapie werden von uns am SCHWÄBISCHEN GELENKZENTRUM STUTTGART angewendet. Ein Team von erfahrenen Physiotherapeuten und Personaltrainern ergänzt unser Therapieangebot, sodass wir für Sie den sinnvollsten Therapieansatz wählen können.

Ausgewählte Schwerpunkte unseres Fachbereichs:

Die Gonarthrose gilt als häuftiges Knie-Leiden. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Als Gonarthrose bezeichnet der Arzt eine Arthrose im Bereich des Kniegelenks. Es handelt sich dabei um einen Verschleiß des Gelenkknorpels, was der häufigste Grund für eine Erkrankung des Kniegelenks ist. Fehlstellungen der Beine, eine dauerhaft falsche Belastung, Rheumatismus, Stoffwechselerkrankungen oder die Folgen einer Verletzung können den Gelenkknorpel schädigen.

Die Entwicklung einer Arthrose, dem flächigen Knorpelverschleiß, wird durch einen Knorpelschaden begünstigt, kann aber auch durch einseitig hohe Belastung (z.B. Fliesenleger, Hochleistungssportler), eine angeborene Fehlstellung der Beine (z.B. O- oder X- Beine) oder genetisch schlechte Voraussetzungen entstehen. Ein unaufhaltsamer Verschleißprozess setzt ein, das Kniegelenk verformt und entzündet sich.

Bei sehr ausgeprägten X-Beinen liegt eine einseitige Fehlbelastung vor allem auf der Außenseite, beim O-Bein auf der Innenseite des Kniegelenks vor. Sie begünstigen den frühzeitigen Knorpelverschleiß. Nicht immer sind solche Fehlstellungen angeboren, sie können auch durch Brüche hervorgerufen werden, die falsch zusammengewachsen sind.

Ist die Gonarthrose weit fortgeschritten und der Gelenkknorpel stark angegriffen, reichen nicht-operative Behandlungsverfahren oft nicht mehr aus. Ein künstliches Gelenk bietet dann die Chance auf ein neues Leben in Bewegung.

Die Beschwerden bei Kniearthrose sind bei Patienten sehr unterschiedlich. Anfänglich schmerzen die Gelenke nur bei Bewegung, später auch im Ruhezustand. Im Ruhezustand ist es ein Hinweis auf fortgeschrittene Schädigungen. Bewegungseinschränkungen, Schwellungen, Muskelverspannungen, Instabilitätsgefühl und Reibegeräusche sind typische Krankheitszeichen bei einer Gonarthrose.

Es gibt kein einzelnes, allein für sich aussagefähiges typisches klinisches Symptom der Arthrose. Vielmehr gibt es mehrere zwar typische, aber unspezifische klinische Zeichen, die auf das Vorliegen einer Arthrose hindeuten. Hierzu zählen Schmerz, Funktionseinschränkung, Krepitation (Gelenkknirschen), tastbare Osteophyten (knöcherne Ausziehungen), Schwellung, Erguss, Achsabweichung sowie Instabilität.. In den meisten Fällen wird bei Verdacht ein Röntgenbild angefertigt. Dort wird dann die Schädigung  beurteilt. Ergänzend wird häufig eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Hierbei können Muskeln, Bänder und Gelenkflüssigkeiten genau dargestellt werden.

Die konservative Therapie hat zum Ziel, Knieschmerzen zu lindern und den weiteren Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Arthrose kann häufig je nach Ausmaß gut konservativ (z.B. mit Injektionen) behandelt werden. Hierbei wird mit Bewegungs-, Kräftigungs-, physikalischer und/oder medikamentöser Therapie eine Linderung der Beschwerden angestrebt. Radfahren sehen wir als essentiell an. Injektionstherapien mit Hyaluronsäure, ACP oder Orthokin (Eigenbluttherapieverfahren) führen häufig zu einer Schmerzreduktion und somit einer Verbesserung der Gelenksituation.

Bei der operativen Versorgung unterscheidet man zwei Prothesentypen, die je nach Art der Arthrose eingesetzt werden können:

• Halbseitige Prothese (Schlittenprothese/unicondylär). Dieser Prothesentyp setzt einen Verschleiß im inneren Gelenkabschnitt und ein sonst weitgehend gesundes Kniegelenk voraus, um mit dieser Operation ein optimales Ergebnis zu erzielen.

• Zweiseitige Prothese (Total-Endo-Prothese/TEP/bicondylär). Dieser Prothesentyp wird bei einem ausgeprägten Verschleiß in mehreren Kompartimenten des Kniegelenkes implantiert.

Neben den herkömmlichen Operationsmethoden gibt es auch weichteilschonende minimalinvasive Techniken, bei denen die Muskeln nicht durchtrennt, sondern nur beiseitegeschoben werden. Beim operativen Eingriff wird das erkrankte Kniegelenk durch ein Kunstgelenk ersetzt. Die Implantation dauert ungefähr 90 Minuten und kann in Voll- oder Teilnarkose erfolgen. Eine Teilnarkose ist für den Organismus weniger belastend.

Die Rehabilitation beginnt bereits direkt nach der OP, denn eine frühe Mobilisation hilft der Gewöhnung und Stärkung der umliegenden Muskulatur. Gehtraining, Treppensteigen & Co werden so schnell wie möglich ins Reha-Programm einfließen. Ziel der physiotherapeutischen Behandlung wird es auch sein, die Fehlbelastungen der „Schonhaltung“ der vergangenen Monate und Jahre zu korrigieren. Die Physiotherapie wird am direkt nach der OP beginnen. Nach dem Erlernen des Gehens mit Unterarmstöcken, wird der Patient nach 4-5 Tagen leichte Treppen steigen. Eine 3-4-wöchige Rehabilitation ist angebracht. Nach 4-6 Wochen sollten Sie die Knie-TEP voll belasten. Die Kunstgelenke sind bei korrekter Behandlung mehr als 20 Jahre haltbar.

Wechsel-Operation eines künstlichen Kniegelenks (Knie-TEP). Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Auch wenn künstliche Kniegelenke grundsätzlich sicher und langlebig sind, können sie sich aus verschiedenen Gründen lockern. Meistens muss dann ein Prothesenwechsel am Knie stattfinden. Sind Muskelfunktionen, Knochen- und Bandstrukturen weitgehend erhalten, ist dieser Eingriff unkompliziert. Selbstverständlich können Sie unserem erfahrenen Ärzteteam auch bei komplizierteren Eingriffen uneingeschränkt vertrauen – denn dann werden entsprechende Spezialprothesen für Sie individuell angepasst.

Der langfristige Behandlungserfolg eines Ersatzes des Kniegelenks wird von der operativen Implantationstechnik und der Prothesenqualität beeinflusst. Lockert sich das künstliche Kniegelenk oder treten nach der Operation starke Schmerzen auf, so müssen die Ursachen hierfür genau analysiert werden:

Infektionen:
Das Gewebe und die Knochen in der Umgebung des künstlichen Kniegelenks sowie das künstliche Kniegelenk selbst können durch Keime oder Bakterien infiziert werden. Liegt eine Infektion des künstlichen Kniegelenkes vor, muss dieses zumeist entfernt werden, um die Infektion zu bekämpfen. Nach Ausheilung des Infektes wird dann wieder eine funktionsfähige Knieprothese eingesetzt.

Mechanische Lockerung:
Unnatürlich hohe Beanspruchungen, die meist durch Fehlimplantationen oder Knochenschädigungen verursacht sind, können die Gleitoberfläche einer Prothese durch Abrieb schädigen, was eine Lockerung der mechanischen Anteile der Prothese nach sich zieht.

Knochenbruch:
Während oder nach dem Einsatz eines künstlichen Kniegelenks kann es durch Unfälle zu Knochenbrüchen kommen. Alle diese Ursachen sind zumeist mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden und machen daher eine Wechseloperation am Knie erforderlich.

Lockerungen einer Prothese verursachen Schmerzen, die zudem mit einer gefühlten Instabilität des Knies einhergehen. Die Schmerzen können auch im Ruhezustand auftreten. Überwärmung und Schwellung sind weitere Anzeichen. Sollten grippale Symptome wie Abgeschlagenheit, Schüttelfrost und Fieber hinzukommen, handelt es sich aller Voraussicht nach um eine entzündliche Lockerung mit Keimbefall.

Anhand der präoperativen Röntgenkontrollen wird das exakte Ausmaß der Knochenschädigungen bestimmt und exakt geplant, welche Prothese in welcher Größe implantiert werden soll. Die genaue Beinachse wird auf einer Beinganzaufnahme bestimmt. In den meisten Fällen ist ein unkomplizierter Prothesenwechsel am Knie möglich. Dies ist der Fall, wenn Bandstrukturen, Muskelfunktion und Knochenstruktur weitgehend erhalten sind.

Die konservative Therapie entfällt bei dieser Art von Wechseloperationen. Ausschließlich die Schmerztherapie fällt in den konservativen Bereich.

Der Zugang erfolgt wie bei einer Standardoperation. Die narbig veränderte Gelenkschleimhaut wird entfernt und die Kniescheibe exakt in die spätere Prothese eingepasst. Dabei wird die gelockerte Prothese so entfernt, dass keine zusätzliche Knochenschädigung entsteht. Der alte Knochenzement wird vollständig beseitigt und die Bandstabilität wiederhergestellt.

Die Funktion des Gelenks wird mit einem Probeimplantat überprüft, dann wird die Originalprothese mit einer dünnen Zementschicht auf dem Knochen verklebt und die Wunde schichtweise verschlossen. Die Dauer der OP beträgt in der Regel unter 2 Stunden.

Die Nachbehandlung erfolgt ähnlich wie beim Einsatz eines künstlichen Kniegelenks (Knie TEP). Die Mobilisierung beginnt direkt nach der OP. Meist ist aber eine längere Teilbelastung mit zwei Unterarmgehstützen für etwa 6  Wochen notwendig.

Ihr Kniespezialist in der ATOS Klinik Stuttgart

Prof. Dr. Michael MaierMehr

Prof. Dr.

Michael Maier

Schulterchirurgie, Hüft- und Knieendoprothetik

Stuttgart
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Unsere Servicedirektion hilft bei Fragen zur genauen Behandlung

Haben Sie Fragen zur Endoprothetik des Knies? Möchten Sie sich zu einer bevorstehenden Knieoperation beraten lassen? Dann setzen Sie sich doch gleich mit unserer Servicedirektion in Verbindung und vereinbaren Sie einen Termin bei unserem Spezialisten. Wir freuen uns auf Sie!

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