Behandlung eines Meniskusrisses. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

 

Die Meniskus-OP zählt zu den am häufigsten durchgeführten operativen Eingriffen überhaupt. Selbstverständlich sind die Ärzte in der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg sehr routiniert in dieser Art des Eingriffs. Die Hamburger Knie-Spezialisten betrachten jeden Meniskusriss individuell und wenden verschiedene Meniskus-Therapien routinemäßig und erfolgreich an.

Unter einer Meniskusläsion bzw. einem Meniskusriss versteht man eine Verletzung des Innenminiskus‘ oder Außenmeniskus‘. Er entsteht durch ein Trauma oder auch durch Verschleiß. Verletzungen am Meniskus können vorzeitigen Gelenkverschleiß verursachen. Auch Knieschmerzen und Bewegungseinschränkungen sind Folgen solcher Verletzungen.

Die Menisken – Innen- und Außenmeniskus – gleichen im Kniegelenk zwischen Oberschenkelknochen und Schienbein aus und schützen den Gelenkknorpel vor Schädigungen. Sie fungieren als Stoßdämpfer und ermöglichen eine gleichmäßige Druckbelastung bzw. Kraftübertragung. Ernährt werden die Menisken durch Gelenkflüssigkeit.

Ab dem 40. Lebensjahr können erste degenerative Veränderungen im Bereich der Menisken einsetzen und zu spontanen Meniskusrissen oder auch zu Rissen bei geringer Gewalteinwirkung führen. Traumatisch bedingte Meniskusläsionen betreffen dagegen vor allem junge Menschen. Eine Rotationsbewegung in Kombination mit einer axialen Belastung verursacht Risse im Meniskus. Dabei ist der Innenmeniskus aufgrund der geringeren Beweglichkeit häufiger als der Außenmeniskus von Verletzungen betroffen.

Überbeanspruchungen beim Drehen des Beins mit gebeugtem Knie (beispielsweise beim Sport), beim Anheben von Lasten aus der Hocke und bei anderen Belastungen können kleine Risse im Meniskus entstehen lassen. Der Meniskus kann bei hoher oder anhaltender Belastung einreißen und Teile des Meniskus können eingeklemmt werden. Auch angeborene Anomalien können zu einem solchen Schaden führen.

Berufsgruppen die ständig auf Knien oder in gebückter Haltung ihre Arbeiten verrichten (z. B. Fliesenleger oder Bergleute) sind überdurchschnittlich oft von einer Meniskusläsion betroffen. Sie ist daher als Berufskrankheit anerkannt.

Häufige Beschwerden bei einer Meniskusschädigung sind:

  • Stechende Schmerzen bei Rotationsbewegungen
  • Streck- und Beugehemmung
  • Blockaden im Knie
  • Schmerzen beim Hocken
  • Schmerzen beim Schneidersitz
  • Gut lokalisierbarer Schmerz am inneren oder äußeren Gelenkspalt

Die Läsionen machen sich durch Knieschmerzen bemerkbar, aber auch durch ein Gefühl des Einklemmens im Knie oder eingeschränkte Beweglichkeit bis hin zur Gelenkblockade. Patienten, die von einem Meniskusriss betroffen sind, klagen häufig über starke oder dumpfe Schmerzen im Bereich des Gelenkspaltes während und nach einer Belastung. Auslöser für Schmerzen können zudem eine Überstreckung oder Überbeugung sowie eine Innen- oder Außendrehung des Unterschenkels und Fußes bei gebeugtem Knie sein. Darüber hinaus kann es zu spontanen Gelenkblockaden in unterschiedlichen Gelenkstellungen kommen.

Zur Unterscheidung der Meniskusläsionen von anderen Kniebeschwerden sind verschiedene Untersuchungen notwendig, die insbesondere bildgebende Diagnostikverfahren einbeziehen. Mit Röntgenaufnahmen kann der Verschleiß des Knorpels im Knie sichtbar gemacht werden. Schichtaufnahmen der Magnetresonanztomographie (MRT) erlauben eine Beurteilung von Art und Umfang eines Meniskusrisses. Mit der Kniearthroskopie (Kniespiegelung) können unsere ATOS Experten unmittelbar in das Innere des Knies hineinsehen und die Schädigungen genau untersuchen.

Nach bestätigter und dokumentierter Meniskusriss-Diagnose wählt der Arzt die optimale Therapie für den individuellen Schweregerad eines jeden Patienten aus. Meniskusläsionen treten im Übrigen häufig gemeinsam mit anderen Schäden im Kniegelenk auf und werden dann von unserem Spezialisten in einer Sitzung zusammen therapiert.

Bei leichteren Meniskusverletzungen kann im akuten Stadium durch Kühlung, Ruhigstellung des Knies, schmerzlindernde bzw. entzündungshemmende Medikamente und stützende Bandagen Linderung verschafft werden. Die Meniskusläsion stellt für das Kniegelenk ein mechanisches Problem dar, das nicht immer durch Ruhigstellung oder gezielte Physiotherapie zur Heilung gebracht werden kann. Bei Rissen führt eine Ruhigstellung selten zum Erfolg. Bei anhaltenden Schmerzen ist ein arthroskopischer Eingriff zur Beseitigung dieses mechanischen Problems notwendig.

Bei fortgeschrittener Schädigung ist eine operative Therapie empfehlenswert. Die Ärzte in der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg beraten Sie hierzu ausführlich. Ziel der Meniskusoperation ist es, die Bewegungsfähigkeit im Knie wieder vollständig herzustellen und Folgeschäden wie der Kniegelenksarthrose vorzubeugen. Bei bestimmten degenerativen Schäden lässt sich eine Teilentfernung des Meniskus mittels Arthroskopie manchmal nicht vermeiden.

In der ATOS Klinik in Hamburg unterscheiden wir dabei zwischen diesen Formen:

  • Meniskusnaht. Die Meniskusrefixation verfolgt neben der Schmerzfreiheit für den Patienten vor allem das Ziel des Funktionserhalts des betroffenen Meniskus durch die Rekonstruktion.
  • Teilresektion des Meniskus (so viel wie nötig und so wenig wie möglich). Hierbei muss arthroskopisch vorgegangen werden Degeneratives Gewebe wird entfernt, intaktes Meniskusgewebe kann belassen werden.
  • Meniskustransplantation. In seltenen Fällen ist der Meniskus so defekt, dass eine Meniskustransplantation notwendig wird.

Die Dauer der Meniskusoperationen liegt erfahrungsgemäß zwischen 30-60 Minuten.

In der ersten Woche nach der OP in der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg kann die Belastung individuell gesteigert werden. In dieser Zeit ist eine Unterarmgehstütze empfehlenswert. Ebenso ist eine ambulante Physiotherapie zu empfehlen Zwei Wochen nach der Operation kann das Nahtmaterial entfernt werden.

Handelt es sich um eine Meniskusteilresektion kann ab der 1. Woche mit leichtem Radfahren begonnen werden. Joggen und Schwimmen sollte ab der 4. Woche möglich sein. Kontaktsportarten wie Fußball ab der 6. Woche.

Bei der Meniskusnaht ist das Vorgehen restriktiver. Die Patienten belasten befundabhängig für bis zu einem Monat teil. Bis zu sechs Wochen erhalten die Patienten - befundabhängig - eine Spezialschiene mit Bewegungslimitierung, die schädlichen Stress vom Meniskus abhält. Die volle Belastung des Meniskus sollte etwa ein halbes Jahr nach der OP wiederhergestellt sein.

ATOS Ärzte in der Fleetklinik Hamburg

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Dr. med. Roland SellckauMehr

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