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Kniespezialisten in der ATOS Starmed Klinik

Das Leistungsspektrum unserer Knie-Spezialisten umfasst verschiedene Arten von Knie-OPs und beruht auf modernsten medizinischen Methoden und Erkenntnissen. Um dabei stets auf dem aktuellsten Stand zu sein, nehmen unsere Knie-Orthopäden und -Chirurgen regelmäßig an wissenschaftlichen Tagungen und Kongressen teil. So gewährleisten wir, dass Knieschmerzen, die zum Beispiel auf eine Gonarthrose, auf einen Kreuzbandriss, Meniskusriss oder andere Ursachen zurückzuführen sein können, bei uns auf höchstem medizinischem Niveau behandelt werden.

Welche Therapie unsere Knie-Experten letztendlich empfehlen, hängt ganz von der individuellen Anamnese ab. Im Vordergrund stehen dabei jedoch immer das Patientenwohl sowie eine schnelle Genesung. Dank des hohen Einsatzes für jeden einzelnen Patienten und hervorragender medizinischer Leistungen entscheiden sich viele Patienten aus ganz Deutschland sowie aus dem Ausland dazu, eine Knie-OP oder anderweitige Behandlung am Kniegelenk von den Spezialisten der ATOS Starmed Klinik in München durchführen zu lassen.

Ausgewählte Schwerpunkte der Kniespezialisten:

• Knorpelschaden
• Kniescheibe / Patella
• Kreuzbandriss
• Meniskus

Fachärzte Knie - Expertise im Mittelpunkt

Knie-OPs sowie konservative Behandlungen am Kniegelenk werden in der ATOS Starmed Klinik München von unseren Spezialisten Prof. Dr. Hinterwimmer und Dr. Brucker durchgeführt. Beide Ärzte verfügen über langjährige Erfahrung in ihrem Schwerpunktgebiet und bieten Patienten durch ihre Expertise höchste Qualität in allen Bereichen. Dies bezieht sich sowohl auf die Diagnostik als auch auf konservative und operative Therapien. Gleichzeitig legen sie Wert auf ein offenes, vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Patienten und berücksichtigen gerne individuelle Wünsche.

Behandlung eines Knorpelschadens. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Der Gelenkknorpel ist ein besonderes Gewebe. Er sorgt dafür, dass die Partner eines Gelenkes sich fast reibungsfrei gegeneinander bewegen können. Er ist so besonders, dass die Zeitschrift „Stern“ ihn in seiner Ausgabe vom Oktober 2017 als „weißes Gold“ bezeichnet hat. Da der Knorpel weder Nerven noch Schmerzfasern besitzt, können wir uns schmerzfrei bewegen. Allerdings meldet uns der Knorpel dadurch erst sehr spät, wenn er geschädigt ist.

In einem Gelenk werden zwei starre Knochen beweglich miteinander verbunden. Um ein Aufeinanderreiben der Knochen zu verhindern, sind diese Kontaktflächen mit Knorpelgewebe überzogen. Es handelt sich hierbei um ein gefäßloses Stützgewebe, bestehend aus Knorpelzellen (Chondrozyten). Diese bilden Kollagenfasern, die miteinander vernetzt werden. Zwischen den Fasern kann viel Wasser gebunden werden, um Elastizität zu ermöglichen und vor Druckbelastung zu schützen. Durch die große Menge Wasser, die zwischen den Knorpelzellen gebunden werden kann, ist der Gelenkknorpel sehr druckelastisch. So wird die Gleitfähigkeit und Stoßfestigkeit innerhalb des Gelenkes gewährleistet. Im Knorpel befinden sich keine Blutgefäße, somit erfolgt die Versorgung mit Nährstoffen durch die Knorpelhaut und die Gelenkflüssigkeit.

Knorpelschäden sind funktionsbehindernd und schmerzhaft. In Form der Arthrose gehören sie zu den häufigen und bedeutendsten chronischen Krankheiten des Erwachsenen, insbesondere im höheren Alter. Ein Knorpelschaden entsteht entweder traumatisch, z.B. durch eine Sportverletzung oder degenerativ im Rahmen von Fehlbelastungen, Übergewicht sowie wiederkehrende Mikroverletzungen. Da der Knorpel keine Möglichkeit der eigenen Regeneration besitzt, führt ein unbehandelter Knorpelschaden unweigerlich zur kompletten Zerstörung des Gelenkes, welche nur noch durch den Einbau eines Kunstgelenkes, einer Endoprothese, behandelt werden kann.

Knorpel ist völlig schmerzunempfindlich. Erkrankungen oder Beschädigungen lösen also nicht, wie beispielsweise bei der Haut, Alarmsignale in Form von Schmerzen aus. Verletzungen werden erst wahrgenommen, wenn der Knorpelschaden eingetreten ist und Schmerzen aus begleitenden Schädigungen auftreten. Deshalb ist eine Früherkennung extrem wichtig, denn korrigierende Maßnahmen können nur eingeleitet werden, wenn noch Knorpelsubstanz vorhanden ist. Ist die Knorpelschicht zu weit abgetragen oder zerstört, bleiben nur gelenkersetzende Maßnahmen übrig. Bei bereits geschädigten Knorpeln entstehen häufig Schwellungen am Knie, die aus der Einlagerung von Flüssigkeiten entstehen.

Für die Erkennung von Frühschäden ist die Kernspin- oder Magnetresonanztomographie (MRT) das Mittel der Wahl. Die moderne MRT-Diagnostik liefert hochauflösende Schichtaufnahmen aller Knorpel im menschlichen Körper ohne Strahlenbelastung für den Patienten und innerhalb sehr kurzer Zeiten. Zusätzlich kann die MRT Aussagen zu speziellen Knorpelsequenzen und zur Biochemie des Knorpels, wie dem Gehalt an freiem Wasser, Proteoglykanen und Kollagenstrukturen, liefern. Weitere Verfahren, die den Knorpelstoffwechsel sichtbar machen können, befinden sich in der intensiven Erforschung und Weiterentwicklung, an der sich die Ärzte der ATOS Kliniken maßgeblich beteiligen. Knorpelschäden werden nach Kategorien (Grad 1 bis Grad 4) geclustert. Die Behandlungsoptionen ergeben sich aus der Diagnose.

Alle bisherigen konservativen Therapien (Bandagen, Einlagen, Orthesen etc.) haben zum Ziel, das Voranschreiten des Knorpelschadens möglichst lange unter ausreichender Schmerzreduktion hinauszuzögern, bis dann ggfs. im höheren Lebensalter der Gelenkersatz notwendig wird. Dazu zählen auch die Anpassung des Lebensstils hinsichtlich belastender Sportarten und Reduktion des Körpergewichts.

Die operativen Therapien haben das Therapieziel,  durch den Knorpelschaden entstandene Löcher wieder mit einem Knorpelersatzgewebe aufzufüllen. Dies erfolgt minimalinvasiv, also durch arthroskopische Verfahren. Bei biomechanischen Ursachen wie beispielsweise einer O- oder X- Beinfehlstellung ist es manchmal sinnvoll, auch eine Beinachskorrektur vorzunehmen, um die Belastung auf den geschädigten Gelenkabschnitt zu verringern und die Heilungsaussichten zu verbessern.

Die einfachste Möglichkeit der Knorpelbehandlung besteht darin, durch kleine Bohrungen bzw. Mikrofrakturierung den Austritt von Stammzellen aus dem Knochen in den Knorpeldefekt anzuregen. Diese Stammzellen haben dann in der Umgebung von gesundem Knorpel die Möglichkeit, ein Ersatzgewebe zu regenerieren. Durch die zusätzliche Verwendung einer Kollagenmatrix oder von Hyaluronsäure können die Ergebnisse verbessert werden.

Die Knorpelzelltransplantation bietet heute die beste Möglichkeit, Schäden wieder zu verschließen. Dabei werden in einer ersten minimalinvasiven Operation Knorpelzellen an einer unwichtigen Stelle aus dem Gelenk entnommen. In einem speziellen Zellkulturverfahren und ohne Zusatz von Fremdstoffen werden so aus den gespendeten Knorpelzellen sog. Sphäroide gebildet. Das sind kleine kugelförmige Körper, die bis zu 200000 Knorpelzellen pro Sphäroid einschließen. Nach ca. sechs bis acht Wochen werden die nun gebildeten Sphäroide in einem zweiten kleinen Eingriff in den vorbereiteten Knorpelschaden eingebracht und haften dort selbständig an. Aus den Sphäroiden entsteht auf natürliche Weise ein gelenkknorpelähnliches Ersatzgewebe, welches sich nahtlos in den Defekt einpasst, sich mit dem vorhandenen gesunden Knorpel verbindet und ähnliche biomechanische Eigenschaften besitzt wie der originale Gelenkknorpel.

Eine Teilbelastung sollte bereits nach 6 Wochen starten. Nach 3 Monaten sollten Patienten dann auf die Gehstöcke verzichten. Die dann bereits teilregenerierte Knorpelfläche kann das  Körpergewicht zu diesem Zeitpunkt tragen. Schonende Sportarten wie Radfahren und Schwimmen dürfen nach gut 3 Monaten praktiziert werden. Die vollständige Einheilung und Regenration des neuen Knorpels ist nach spätestens 12 Monaten abgeschlossen.

Behandlung einer Patellainstabilität. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Die Kniescheibe, oder Patella, ist ein scheibenförmiger Knochen vor dem Kniegelenk. Sie ist an Sehnen, Muskeln und Bändern aufgehängt. Instabilitäten der Kniescheibe sind schmerzhaft und verursachen unbehandelt Folgeschäden. Patella-Instabilitäten können die erfahrenen Mediziner der ATOS Kliniken durch verschiedene Handgriffe und spezielle Bewegungen des Knies frühzeitig entdecken und ohne Folgeschäden sicher behandeln.

Patella-Instabilitäten, Kniescheibenluxationen (Verrenkungen) und ihre Vorstufen sind ein sehr häufiges Krankheitsbild in der täglichen Praxis, besonders bei Heranwachsenden. Da die Kniescheibe keine knöcherne Führung hat und nur in einer Rinne des Oberschenkelknochens gleitet, ist sie anfällig für Verletzungen. Bei einer anlagebedingten Fehlform der Kniescheibe sind das Gleitlager oder die haltenden Sehnen, Muskeln und Bänder zu schwach ausgebildet und bewirken eine Patella-Instabilität. Als Unfallfolge einer Verrenkung der Kniescheibe entsteht ebenfalls eine Patella-Instabilität durch das Reißen des innenseitigen Kniehaltebandes (MPFL – mediales Patello-femorales Ligament). Es kann weiterhin zu einer Durchblutungsstörung und zum Absterben von Knochenarealen kommen, wodurch der darüber liegende Knorpel ebenfalls zerstört werden kann.

Begünstigende Faktoren sind:

• Fehlstellung der Beine (X-Beinstellung)

• Zu flache (hypo- oder dysplastische) Ausprägung der Kniescheibenrückfläche und der Gelenkfläche des Oberschenkels

• Generelle Bindegewebsschwäche

• Eine muskuläre Dysbalance mit einem Überwiegen der lateral gelegenen Muskelanteile

Patienten mit Patella-Instabilität klagen meistens über Schmerzen im vorderen Knie. Typisch sind Schmerzen beim Bergabgehen. Als Folge einer akuten Verrenkung wird zumeist ein plötzliches Wegsacken des Knies beschrieben. Oftmals ist eine Verformung des Knies erkennbar, wobei die Kniescheibe zur Außenseite hin verschoben ist. Das Knie wird in gebeugter Stellung geschont, die Beweglichkeit des Kniegelenks ist eingeschränkt. Ein Gelenkerguss verursacht Druckempfindlichkeit. Eine Ausrenkung der Kniescheibe kann wiederholt auftreten.

Unsere Orthopäden können nach einem Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) durch verschiedene Handgriffe und spezielle Bewegungen des Knies eine Instabilität diagnostizieren, die durch bildgebende Verfahren dokumentiert wird. Wichtig dabei ist es, harmlose Probleme in der Wachstumsphase von folgenschweren echten Instabilitäten und Dysbalancen abzugrenzen. Hier ist oftmals eine gezielte Problemanalyse, die über das Kniegelenk selbst hinausgeht, notwendig. Mit Röntgenaufnahmen oder Magnetresonanztomographie (MRT) werden Verletzungen der Kniescheibe sichtbar gemacht. Falls Knorpel in Mitleidenschaft gezogen sind, wird oftmals eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) durchgeführt.

Bei der konservativen Therapie wird nach einer anfänglichen Ruhigstellung eine spezifische Physiotherapie begonnen, in der die mediale Muskelgruppe zur Stabilisierung der Kniescheibe besonders gestärkt wird. Kniebandagen können zunächst hilfreich sein.

Sollte nach akuten Kniescheibenluxationen oder bei chronischen Instabilitäten eine operative Therapie zur Stabilisierung und Prävention von Folgeschäden am Gelenkknorpel notwendig werden, ist oftmals eine Kombination von Einzelmaßnahmen notwendig.

Zentraler Therapieansatz ist die Rekonstruktion des innenseitigen Kniehaltebandes (MPFL) als wichtigster, passiver Stabilisator des Kniegelenkes. Ähnlich einer Kreuzbandersatzplastik wird durch diese Operation ein optimaler Halt der Kniescheibe in Streckung und Beugung erreicht. Im Einzelfall ist eine Kombination mit weiteren stabilisierenden Einzelmaßnahmen erforderlich.

Bei Knorpelabsprengungen innerhalb des Gelenkes, bei Risiko einer erneuten Kniescheibenverrenkung sowie bei sportlichem Aktivitätsniveau des Patienten ist neben der Operation des innenseitigen Kniehaltebandes eine arthroskopische Versorgung des Knorpel- oder Knochenschadens erforderlich.

Um keine erneute Luxation zu bekommen, ist das Muskelaufbautraining einer zentraler Punkt der Therapie. Stärkere Beugung ist nach 4 bis 6 Wochen möglich. Eine vollständige Genesung ist nach ca. 3 Monaten zu erwarten.

Kreuzbandverletzungen treten häufig bei Sportunfällen des Kniegelenkes auf.
Erfahren Sie hier näheres über Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Ein Kreuzbandriss sowie andere Kreuzbandverletzungen treten häufig bei Sportunfällen des Kniegelenkes auf. Leider kann es aber auch bei Bagatelltraumen dazu kommen. Kreuzbandverletzungen sind sehr schmerzhaft und können schwerwiegende Folgeschäden auslösen. Deshalb sollten sie unbedingt fachmännisch versorgt und die Stabilität der Kreuzbänder wiederhergestellt werden. Die Sportmediziner der ATOS Kliniken sind auf die Versorgung von Kreuzbandverletzungen spezialisiert.

Die Kreuzbänder bilden zusammen mit dem Außen- und Innenband den Bandapparat des Kniegelenks. Ihren Namen haben sie von ihrer Überkreuzung im Zentrum des Kniegelenks. Sie bestehen aus straffen Faserzügen, die von parallel verlaufenden Faserbündeln gebildet werden. Seitenbänder und Kreuzbänder halten gemeinsam das Kniegelenk zusammen und verleihen dem Gelenk Stabilität während der Bewegung. Der Roll-Gleit-Mechanismus im Knie wird bei Schädigung der Kreuzbänder gestört, es kommt zu verstärkter Reibung mit Knorpel- und Meniskusschäden.

Kreuzbandverletzungen treten auf, wenn das Knie unfreiwillig gebeugt, gewaltsam überstreckt, in eine X-Bein Stellung gezwungen oder nach außen verdreht wird. Das vordere Kreuzband trägt generell ein größeres Gewicht, was erklärt, warum ein Kreuzbandriss und andere Verletzungen hier häufiger auftreten. Man unterscheidet dabei – abhängig vom Ausmaß der Verletzung – verschiedene Formen des Kreuzbandrisses (Kreuzbandriss, Kreuzbandanriss, Kreuzbanddehnung, etc.). Hohe Risiken bergen alpines Skifahren, speziell Slalom, Tackling im Fußball oder Eishockey, aber auch das Umknicken bei Landungen nach Sprüngen oder nach Stolpern. Das hintere Kreuzband reißt gewöhnlich erst bei extremer Gewalteinwirkung, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen.

Je nach Größe der Gewalteinwirkung treten Begleitverletzungen auf. Dies können Seitenbandrisse sein, aber auch Meniskus- und Knorpelverletzungen. Chronische Instabilitäten enden zumeist in einer Gonarthrose.

Bei einer akuten Verletzung des vorderen Kreuzbandes klagen die Patienten über Schmerzen und Druck im Kniegelenk, der aus einem Bluterguss entsteht. Patienten erkennen die Verletzung in der Regel schnell anhand von Kniegelenksschmerzen, einer Schwellung und Bewegungseinschränkung sowie einem Stabilitätsverlust. Längerfristig zeigt sich bei einem Kreuzbrandriss zudem eine subjektive Unsicherheit des betroffenen Knies, die es unmöglich macht, den gewohnten Aktivitäten nachzugehen. Häufig heißt es dabei von Seiten der Patienten: „Ich kann mich auf das Knie nicht mehr verlassen“. Diese Instabilität führt durch die veränderte Biomechanik zu einer unphysiologischen Belastung der Knieinnenstrukturen und somit auf kurz oder lang zu Sekundärschäden (Meniskusläsion / Knorpelläsion).

Röntgenaufnahmen zeigen zumeist nur die Knochenstrukturen im Kniegelenk und knöcherne Bandausrisse. Mit Aufnahmen des Knies in einem speziellen Haltegerät (Stressaufnahmen) können Bandfunktionen überprüft werden. Ideal sind Schichtaufnahmen der Magnetresonanztomografie (MRT), die alle Weichteile im Knie sichtbar machen. Kreuzbandrisse sind ebenso klar erkennbar wie Begleitverletzungen. Mit der Kniespiegelung (Arthroskopie) können die Ärzte das Knie mit einem endoskopischen Instrument von innen untersuchen und bei Bedarf gleichzeitig auch operative Eingriffe durchführen.

Ein Kreuzbandriss lässt sich auch auf konservative Weise behandeln. Konservativ bedeutet, dass v.a. mit Hilfe einer speziellen Physiotherapie, aber auch mit Hilfsmitteln wie Bandagen oder Orthesen die Kniegelenksstabilität ausreichend wiederherstellt wird. Häufig wird dabei eine Reduzierung der körperlichen bzw. sportlichen Aktivität vom Patienten in Kauf genommen. Beschwerden aus Kreuzbandverletzungen können mit konservativen Therapien zumeist nur langwierig gelindert, aber meistens nicht zufriedenstellend geheilt werden. Besonders bei jungen Patienten, Heranwachsenden und sportlich aktiven Menschen braucht das Knie die stabilisierende Funktion des vorderen Kreuzbandes. Deshalb ist in Abhängigkeit von den Bedürfnissen und dem Alter des Patienten die Indikation zum Kreuzbandersatz sinnvoll.

Die Kreuzbandriss-OP wird arthroskopisch und minimalinvasiv durchgeführt. Bei der operativen Therapie kann das gerissene Kreuzband entweder zur Heilung stimuliert und damit erhalten werden oder es wird durch eine körpereigene Sehne ersetzt. Unsere Ärzte beherrschen das ganze Spektrum der Kreuzbandchirurgie vom Kind mit offenen Wachstumsfugen bis zum Freizeit- und Leistungssportler (z. B. Profifußballer). Jeder Patient wird dabei mit dem für ihn idealen Kreuzbandersatz versorgt (Kniebeugesehnen, Patellasehne, Quadrizepssehne). Die Kreuzbandersatzplastik wird mit einem gewissen Abstand zum Unfall durchgeführt, wenn das Knie wieder abgeschwollen und beweglich ist und die Gefahr einer so genannten „Arthrofibrose“ nicht mehr besteht. Die Dauer der Kreuzbandoperation beträgt in der Regel knapp 1 Stunde.

Nach der Kreuzband-Operation empfehlen wir eine Teilbelastung für 2 Wochen. Anschließend kann die Belastung schmerzabhängig gesteigert werden. Die Knieorthese sollte bei freigestellter Beweglichkeit 6 Wochen getragen werden. Bis zum Erreichen eines flüssigen Gangbildes ist einer Thromboseprophylaxe zu empfehlen. Im Anschluss an die Entlassung sollte sich eine ambulante Physiotherapie anschließen (Hier können für einen flüssigen Übergang bereits im Vorfeld schon Termin vereinbart werden.) In den ersten Wochen liegt der Therapieschwerpunkt auf Maßnahmen zur Abschwellung und Erlangung der Beweglichkeit. Ab der 7. Woche erfolgt dann die Steigerung der Intensität mit Muskelaufbau und Koordinationstraining.

In der Regel kann nach der Operation bei guter Beweglichkeit des Kniegelenkes ab der zweiten Woche mit dem Training auf dem Fahrradergometer begonnen werden. Schwimmen ab der 6 Woche und Joggen ca. ab der 12 Woche. Hierfür ist jedoch ein vorbereitendes, kontrolliertes Training notwendig. Kontaktsportarten wie Fußball, Basketball, etc. sind etwa nach 8 Monaten postoperativ möglich.

Behandlung eines Meniskusrisses. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Unter einer Meniskusläsion bzw. einem Meniskusriss versteht man eine Verletzung des Innenminiskus‘ oder Außenmeniskus‘. Er entsteht durch ein Trauma oder auch durch Verschleiß. Neben Knieschmerzen und Bewegungseinschränkungen können Verletzungen am Meniskus vorzeitigen Gelenkverschleiß verursachen. Die erfahrenen Ärzte der ATOS Kliniken betrachten jede Meniskusläsion individuell und wenden verschiedene Meniskus-Therapien routinemäßig und erfolgreich an.

Der Meniskus ist als halbmondförmiger Knorpel ein biomechanisch wichtiger Stabilisator des Kniegelenkes. Der Name entstammt aus dem Griechischen und bedeutet etwa so viel wie „Möndchen“. Die Menisken – Innen- und Außenmeniskus – gleichen im Kniegelenk zwischen Oberschenkelknochen und Schienbein aus und schützen den Gelenkknorpel vor Schaden. Sie fungieren als Stoßdämpfer und ermöglichen eine gleichmäßige Druckbelastung bzw. Kraftübertragung. Ernährt werden sie durch Gelenkflüssigkeit, nur der äußere Teil wird durchblutet.

Degenerative Veränderungen im Bereich der Menisken setzen ungefähr mit dem 40. Lebensjahr ein und können zu spontanen Meniskusrissen oder auch zu Rissen durch geringe Gewalteinwirkung führen. Traumatisch bedingte Meniskusläsionen betreffen dagegen vor allem junge Menschen. Eine Rotationsbewegung in Kombination mit einer axialen Belastung verursacht Risse im Meniskus. Aufgrund der geringeren Beweglichkeit des Innenmeniskus‘ ist dieser häufiger als der Außenmeniskus von Verletzungen betroffen.

Überbeanspruchungen belasten den Meniskus ebenso wie angeborene Anomalien. Beim Sport, beim Drehen des Beins mit gebeugtem Knie, beim Anheben von Lasten aus der Hocke und bei anderen Belastungen können kleine Risse im Meniskus entstehen. Der Meniskus kann bei hoher oder anhaltender Belastung einreißen und Teile des Meniskus können eingeklemmt werden.

Meniskusläsionen sind zum Beispiel bei Fliesenlegern oder Bergleuten, die ständig auf Knien oder in gebückter Haltung ihre Arbeiten verrichten, als Berufskrankheit anerkannt. Die Läsionen machen sich durch Knieschmerzen bemerkbar, aber auch durch ein Gefühl des Einklemmens im Knie oder eingeschränkte Beweglichkeit bis hin zur Gelenkblockade.

Patienten, die von einem Meniskusriss betroffen sind, klagen häufig über stechende oder dumpfe Schmerzen im Bereich des Gelenksspaltes während und nach einer Belastung. Auslöser für Schmerzen können zudem eine Überstreckung oder Überbeugung sowie eine Innen- oder Außendrehung des Unterschenkels und Fußes bei gebeugtem Knie sein. Darüber hinaus kann es zu spontanen Gelenkblockaden in unterschiedlichen Gelenkstellungen kommen.

Häufige Beschwerden bei einer Meniskusschädigung sind:

• Blockaden im Knie
• Streck- oder Beugehemmung
• Schmerzhaftes Hocken
• Schmerzen beim Schneidersitz / Lotussitz
• Schmerzhafte Rotationsbewegungen
• Gut lokalisierbarer Schmerz am inneren oder äußeren Gelenkspalt

Zur Unterscheidung der Meniskusläsionen von anderen Kniebeschwerden sind verschiedene Untersuchungen notwendig, die insbesondere bildgebende Diagnostikverfahren einbeziehen. Mit Röntgenaufnahmen kann der Verschleiß des Knorpels im Knie sichtbar gemacht werden. Schichtaufnahmen der Magnetresonanztomographie (MRT) erlauben eine Beurteilung von Art und Umfang eines Meniskusrisses. Mit der Kniearthroskopie (Kniespiegelung) können unsere ATOS Experten unmittelbar in das Innere des Knies hineinsehen und die Schädigungen genau untersuchen.

Nach bestätigter und dokumentierter Meniskusriss-Diagnose wählt der Arzt die optimale Therapie für den individuellen Schweregerad eines jeden Patienten aus. Meniskusläsionen treten im Übrigen häufig gemeinsam mit anderen Schäden im Kniegelenk auf und werden dann von unserem Spezialisten in einer Sitzung zusammen therapiert.

Bei leichteren Meniskusverletzung kann im akuten Stadium durch Kühlung, Ruhigstellung des Knies, schmerzlindernde bzw. entzündungshemmende Medikamente und stützende Bandagen Linderung verschafft werden. Die Meniskusläsion stellt für das Kniegelenk ein mechanisches Problem dar, das nicht immer durch Ruhigstellung oder gezielte Physiotherapie zur Heilung gebracht werden kann. Bei Rissen führt eine Ruhigstellung selten zum Erfolg. Bei anhaltenden Schmerzen ist ein arthroskopischer Eingriff zur Beseitigung dieses mechanischen Problems notwendig.

Bei fortgeschrittener Schädigung ist eine operative Therapie empfehlenswert, um Folgeschäden wie der Kniegelenksarthrose vorzubeugen. Vornehmliches Ziel der Meniskusriss-Operation in den ATOS Kliniken ist es, in jedem Lebensalter des Patienten immer den Meniskus zu erhalten bzw. wieder zu rekonstruieren. Bedingt durch abnehmende Gewebequalität oder die Form der Meniskusläsionen ist manchmal jedoch ein Erhalt nicht vielversprechend – eine teilweise Entfernung ist dann das geringere Übel. Aber auch hierbei wird von unseren ATOS Experten immer so viel Gewebe wie möglich erhalten.

Wir unterscheiden dabei zwischen diesen Formen:

• Teilresektion des Meniskus (soviel wie nötig und so wenig wie möglich). Hierbei muss arthroskopisch so vorgegangen werden, dass degeneratives Gewebe entfernt wird, jedoch intaktes Meniskusgewebe belassen wird.

• Meniskusnaht /-refixation. Die Meniskusrefixation verfolgt neben der Schmerzfreiheit für den Patienten vor allem das Ziel des Funktionserhalts des betroffenen Meniskus durch die Rekonstruktion.

• Meniskustransplantation. In seltenen Fällen ist der Meniskus so defekt, dass eine Meniskustransplantation notwendig wird.

Meniskusoperationen dauern je nach OP-Art erfahrungsgemäß 30-60 Minuten.

Die Unterarmgehstützen bei einer Meniskusteilresektion sollten schmerzabhängig etwa 1 Woche verwendet werden. Während dieser Zeit kann die Belastung individuell gesteigert werden. Es sollte eine ambulante Physiotherapie erfolgen. 14 Tage nach der Operation können die Wundnahtstreifen / Nahtmaterial entfernt werden.

Bei der Meniskusnaht ist das Vorgehen restriktiver. Die Patienten belasten befundabhängig für bis zu 4 Wochen teil. Anschließend zunehmende Vollbelastung. Während einer Zeit von 6 Wochen erhalten die Patienten eine befundabhängig ggf. eine Spezialschiene mit Bewegungslimitierung um schädlichen Stress vom Meniskus abzuhalten. Die Sportfähigkeit sollte erst wieder nach knapp 6 Monaten hergestellt sein.

Bei der Meniskusteilresektion kann ab der 1. Woche mit leichtem Radfahren begonnen werden. Joggen und Schwimmen sollte ab der 4. Woche möglich sein. Kontaktsportarten wie Fußball ab der 6. Woche.

Ihre Kniespezialisten in der ATOS Starmed Klinik München

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Prof. Dr. Stefan HinterwimmerMehr

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