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Hüfte ATOS Kliniken

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Prof. Dr. med. Hans Gollwitzer

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Prof. Dr. med. Hans Gollwitzer

ECOM® Excellent Center of Medicine

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Dr. med. Raimund Völker

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Dr. med. Raimund Völker

Zentrum für Hüftchirurgie

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Dr. med. Dominikus Hausmann

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Dr. med. Dominikus Hausmann

Orthopraxx

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Prof. Dr. med. Vladimir Martinek

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Prof. Dr. med. Vladimir Martinek

Zentrum für Kniegelenkschirurgie 

08061/939699-0vladimir.martinek[at]atos.de

Hüftoperation und -behandlung in der ATOS Klinik München

Hüftoperationen stellen aufgrund des kräftigen Muskelmantels der Hüfte anspruchsvolle Operationen dar, welche möglichst von erfahrenen Hüftoperateuren durchgeführt werden sollten. Die unterschiedlichen Hüftoperationen können aus verschiedenen Gründen notwendig werden. Zum einen kann eine Hüftgelenk-erhaltende Operation zur Beseitigung von Fehlbildungen oder zur Vermeidung einer Hüftarthrose (Coxarthrose) sinnvoll sein. Die häufigsten Ursachen sind das sogenannte femoroazetabuläre Impingement und die Hüftdysplasie. Zum anderen kann der künstliche Gelenkersatz mit einer Hüftprothese (sog. Hüft-TEP) bei therapieresistenter Arthrose notwendig werden. 

Gerade die Implantation einer Hüftprothese zeigt hervorragende Ergebnisse und wurde zur erfolgreichsten Operation der letzten Jahrzehnte gewählt. Die meisten dieser OPs können heute mittels muskelschonender minimalinvasiver Operationstechniken durchgeführt werden. Durch eine entsprechend schonende Operationstechnik verkürzt sich die Nachbehandlungszeit, die Patienten werden schneller mobil und auch die Endergebnisse sind aufgrund der Vermeidung von Muskelschäden besser.

Prof. Dr. Hans Gollwitzer von der ATOS Klinik München ist sowohl auf die arthroskopische Behandlung von Hüftproblemen als auch auf die minimalinvasive Implantation von Hüftprothesen spezialisiert. Die von Prof. Gollwitzer verwendeten Operationstechniken – wie die AMIS-Technik zur Implantation von Hüftprothesen – entsprechen dem neuesten Kenntnisstand schonender Operationsverfahren. Der Münchener Hüftspezialist ist neben seiner klinischen und operativen Tätigkeit an der ATOS Klinik München aufgrund seiner großen Erfahrung und Expertise in der Hüftchirurgie regelmäßig als Referent und Tutor bei nationalen und internationalen Operationskursen gefragt. 

Hüftbeschwerden, die häufig auftreten

Coxarthrose

Bei der Hüftarthrose (sogenannte Coxarthrose) handelt es sich um eine Verschleißerkrankung des Hüftgelenks. Häufige Ursachen sind angeborene oder erworbene knöcherne Fehlbildungen mit veränderter Krafteinleitung auf die Gelenkflächen, Gelenkschäden durch Unfälle oder entzündliche und rheumatische Hüftgelenkserkrankungen. Auch seltenere Ursachen wie Erkrankungen der Gelenkschleimhaut, Infektionen oder die Hüftkopfnekrose können eine Coxarthrose verursachen. Durch Fehlbelastung oder entzündliche Veränderung kommt es dann zu einer Schädigung des Gelenkknorpels, also der oberflächlichen Gleitschicht zwischen den knöchernen Gelenkpartnern. Im weiteren Verlauf der Hüftarthrose folgt eine Schrumpfung der bindegewebigen Gelenkkapsel, ein Knochenschwund sowie eine Veränderung der Gelenkschleimhaut.

Patienten mit Hüftarthrose klagen typischerweise über Hüftschmerzen, welche zunächst nur bei längerer Belastung auftreten, und mit zunehmender Erkrankung häufiger werden. Die Schmerzen können im Bereich der Leiste, des vorderen Oberschenkels, seitlich am Hüftgelenk oder im Gesäß lokalisiert sein und bis zum Knie und sogar zum Unterschenkel ausstrahlen. Typisch sind auch sogenannte Anlaufschmerzen, also Schmerzen bei den ersten Schritten nach dem Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen, und später auch Ruhe- und Dauerschmerzen. Ferner ist häufig auch eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung des Hüftgelenks festzustellen, welche auf die Arthrose-bedingte Schrumpfung der Hüftgelenkkapsel und knöchernen Anbauten im Gelenk zurückzuführen sind.

Bei der Therapie der Coxarthrose gibt es – je nach Erkrankungsstadium – drei grundsätzlich verschiedene Ansätze:

1)    Die konservative Therapie hat zum Ziel, Hüftschmerzen zu lindern und den weiteren Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Dazu gehören die Aktivitätsmodifikation mit regelmäßiger Bewegung unter Vermeidung von Stoß- und Maximalbelastungen, die physiotherapeutische Behandlung zur Verbesserung der Beweglichkeit, die medikamentöse und entzündungshemmende Behandlung sowie die biologische Behandlung mittels Spritzen ins Gelenk, welche den Knorpel schützen und das Gelenkmilieu günstig beeinflussen (z. B. Hyaluron, Eigenblut, etc.).

2)    Durch möglichst frühzeitig durchgeführte gelenkerhaltende Operationen wie die Hüftarthroskopie können Fehlbildungen und knöcherne Anbauten korrigiert und damit mechanische Ursachen der Coxarthrose beseitigt werden.

3)    Bei therapieresistenten Hüftschmerzen steht mit der Implantation einer Hüftprothese ein zuverlässiges Operationsverfahren mit sehr guten Ergebnissen zur Wiedererlangung von Schmerzfreiheit und Mobilität zur Verfügung.

 

Hüftimpingement

Das femoroazetabuläre Impingement oder auch Hüftimpingement ist eine erworbene Fehlbildung am Hüftgelenk, welche eine der häufigsten Ursachen der Coxarthrose darstellt. Ursächlich sind knöcherne Anbauten am Oberschenkelknochen (Femur) und/oder an der Hüftpfanne (Acetabulum). Durch diese knöchernen Anbauten kommt es bei Bewegung und dabei vor allem bei Hüftbeugung zum Anschlagen (englisch „Impingement“) des Oberschenkelknochens und des knöchernen Pfannenrands. Durch das wiederholte Impingement werden dazwischenliegende Strukturen wie der Gelenkknorpel und die knorpelige Gelenklippe (Labrum) wiederholt gequetscht. Über die Jahre kommt es dann zur Schädigung von Knorpel und Labrum und unbehandelt im weiteren Verlauf häufig zur Coxarthrose. Einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Arthrose haben die körperliche Aktivität und das Bewegungsausmaß der Hüfte, ebenso wie die Größe der knöchernen Anbauten. Da das Anschlagen erst schmerzhaft wird, wenn eine Gelenkschädigung eingetreten ist, kann beim femoroazetabulären Impingement mit Hüftschmerzen auch immer von einer bereits eingetretenen Knorpel- und/oder Labrumschädigung ausgegangen werden.

Ähnlich wie bei der Arthrose klagen Patienten mit Hüftimpingement über Hüftschmerzen im Leistenbereich (vorne und seitlich am Hüftgelenk), welche zu Beginn vor allem während und nach Belastung auftreten. Auch das tiefe Sitzen kann den typischen Schmerz auslösen. Die Patienten bemerken zudem häufig eine eingeschränkte Beweglichkeit des Hüftgelenks.

Tritt das Hüftimpingement lediglich bei Extrembewegungen wie beim Ballett, Kampfsport oder Yoga auf, so kann eine Vermeidung dieser ausladenden Beugebewegungen bereits ein Anschlagen verhindern und einer weiteren Gelenkschädigung vorbeugen. Besteht jedoch bereits beim Sitzen ein Schmerz und liegen große knöcherne Anbauten vor, so können diese nicht „wegtrainiert“, sondern nur durch eine Hüftoperation entfernt werden. Dies kann heute vom erfahrenen Hüftspezialisten in der Regel minimalinvasiv mittels Schlüssellochchirurgie durchgeführt werden.

Weitere, häufig vorkommende Hüftdiagnosen

  • Hüftdysplasie
  • Hüftkopfnekrose
  • Bursitis trochanterica
  • Dysplasiecoxarthrose
  • Schenkelhalsfraktur

Häufig durchgeführte Hüftbehandlungen

Hüft-TEP

Mit der Implantation eines künstlichen Hüftgelenks (Hüft-Totalendoprothese, Hüft-TEP) steht uns heute ein zuverlässiges und erfolgreiches Verfahren zur Behandlung therapieresistenter Hüftschmerzen bei Arthrose zur Verfügung. Dabei wird sowohl die geschädigte Gelenkfläche der Hüftpfanne als auch der verschlissene Hüftkopf durch ein Implantat ersetzt. An der ATOS Klinik München operiert der Hüftspezialist Prof. Dr. Hans Gollwitzer mit der sogenannten AMIS-Technik, welche eine besonders schonende Operationstechnik zum Einsatz künstlicher Hüftgelenke darstellt. Ein wesentlicher Vorteil der AMIS-Technik ist der muskelschonende Zugang, bei welchem keine Muskeln abgelöst werden müssen und der Operateur trotzdem eine exzellente Übersicht für den korrekten Einsatz der Hüft-TEP erreicht. Dadurch ist die Hüftoperation für die Patienten weniger belastend und auch die Mobilisation und Rehabilitation nach der OP verlaufen deutlich schneller. Der Münchner Hüftspezialist Prof. Dr. Gollwitzer besitzt eine große Erfahrung mit der AMIS-Technik, ist Mitglied des internationalen Educational Boards für die Unterrichtung der AMIS-Technik und bei Operationskursen als Tutor aktiv.

 

Hüftarthroskopie

Die Hüftarthroskopie ist ein relativ neues Operationsverfahren, mit welchem mittels Schlüssellochchirurgie Hüftgelenkserkrankungen behandelt werden können. Die häufigste Erkrankung, bei welcher eine Hüftarthroskopie durchgeführt wird, ist das sogenannte femoroazetabuläre Impingement (Hüftimpingement). Weitere Erkrankungen, welche gut mittels Hüftarthroskopie behandelt werden können, sind Verletzungen der Gelenklippe (Labrum), Knorpelschäden des Hüftgelenks, freie Gelenkkörper, Entzündungen der Gelenkschleimhaut und kapselbedingte Hüftinstabilitäten. Aufgrund des kräftigen Muskelmantels um das Hüftgelenk und dessen tiefen Lage ist die Hüftarthroskopie technisch schwierig und sollte nur von einem erfahrenen Operateur durchgeführt werden. In den Händen eines erfahrenen Hüftspezialisten handelt es sich jedoch um ein recht sicheres Operationsverfahren. Prof. Dr. Hans Gollwitzer, Hüftspezialist an der ATOS Klinik München, gehört zu den wenigen Operateuren in Deutschland, die eine große Erfahrung in der Durchführung der Hüftarthroskopie besitzen. Ferner unterrichtet der Münchener Orthopäde regelmäßig auf Operationskursen für Hüftarthroskopie und ist Mitherausgeber eines der relevanten Lehrbücher der Hüftarthroskopie.

Weitere wichtige Behandlungen

  • Hüftprothese minimalinvasiv
  • Hüftspiegelung
  • Korrekturosteotomie
  • Umstellungsosteotomie
  • Fasttrack

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