Diagnose Nabelbruch
Behandlung bei einem Nabelbruch. Erfahren Sie hier näheres über Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Typisch ist eine Vorwölbung am Bauchnabel, manchmal begleitet von:
- leichtem Ziehen oder Druckgefühl
- Beschwerden bei Belastung, Husten oder nach dem Essen
Viele Nabelbrüche verursachen anfangs kaum Symptome.
Warnzeichen sind zunehmende Schmerzen, Rötung/Überwärmung oder eine Vorwölbung, die sich nicht mehr zurückdrücken lässt.
Neben Untersuchung und Tastbefund hilft der Ultraschall, die Bruchlücke und den Inhalt sicher zu beurteilen. Bei komplexen Befunden kann zusätzliche Bildgebung sinnvoll sein.
Konservativ ist vor allem dann eine Option, wenn:
- der Bruch klein ist,
- Sie wenig Beschwerden haben,
- und kein Hinweis auf Komplikationen besteht.
Dann geht es um: Druck im Bauchraum reduzieren, Belastung sinnvoll steuern, Verlauf kontrollieren.
Wenn Beschwerden bestehen, der Bruch größer wird oder Risiken steigen, ist eine geplante OP meist der beste Weg. Je nach Größe kommen infrage:
- Nahtverschluss (selten, eher bei sehr kleinen Defekten)
- netzgestützte Stabilisierung (häufiger bei größeren/instabilen Situationen)
- offene oder minimalinvasive Techniken – abhängig vom Befund
Der Alltag ist oft relativ schnell wieder möglich, Belastung wird schrittweise gesteigert. Eine Bauchbinde kann je nach Defektgröße/OP-Art zeitlich begrenzt empfohlen werden.
Dr. med.
Halil Dag
ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg
Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Prof. Dr. med.
Henning Niebuhr
ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg
Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Dr. med.
Wolfgang Reinpold
ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg
Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Spezielle Viszeralchirurgie



