Behandlung einer Dupuytren. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitatio

 

Der Morbus Dupuytren (Dupuytren-Kontraktur) ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Hand und der Finger. Eine Streckung der Finger wird immer schwieriger und ist am Ende nicht mehr möglich. Verursacht wird zunehmende Beugestellung der Finger. Dabei kommt es zu einer vermehrten Bildung von knotigem und strangförmigem Bindegewebe in Ihrer Handfläche und an Ihren Fingern. Diese Knoten und Stränge sind unter der Haut tastbar und können sich weiter verdicken und zusammenziehen. Dadurch verkrümmen sich die betroffenen Finger in eine Beugestellung zu Ihrer Handinnenfläche. Sie können sie dann nicht mehr uneingeschränkt bewegen. Morbus Dupuytren tritt häufig ab dem 50. Lebensjahr auf.

In der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg stehen Ihnen erfahrene Spezialisten für die Behandlung von Morbus Dupuytren zur Verfügung.

Der französische Arzt Baron Guillaume Dupuytren gilt als Entdecker der Morbus Dupuytren. Bemerkbar macht es sich meistens durch Bildung fester Knoten in der hohlen Hand. Dupuytren tritt zumeist im mittleren oder höheren Lebensalter auf. Männern sind in der Regel früher betroffen als bei Frauen. Oft sind der Klein- und der Ringfinger betroffen. In Deutschland sind schätzungsweise 1,5 Mio. Menschen betroffen. Statisch bedeutet dies, allein in Hamburg leben knapp 50.000 Betroffene.

Was genau Dupuytren auslöst ist nicht bekannt. Verletzung oder erblichen Veranlagung zählen zu den meist diskutieren Vermutungen. Es wird eine familiäre Häufung beobachtet, aber auch Stoffwechselerkrankungen oder Intoxikationen stehen im Verdacht, sind aber bisher als Ursachen nicht bewiesen worden. Bei dieser Erkrankung hilft dauerhaft nur ein operativer Eingriff vom Handspezialisten. Bei der OP in der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg wird das krankhaft veränderte Gewebe entfernt.

Die Erkrankung entwickelt sich relativ langsam, zumeist schmerzlos und wird deshalb anfangs kaum bemerkt. Die Patienten bemerken zunächst am Ringfinger und kleinen Finger strangförmige Verhärtungen. Verantwortlich für die festen Knoten ist eine Gewebeveränderung (Fibrose), die eine pathologische Vermehrung von Bindegewebszellen auslöst. Aus den Knoten entwickeln sich über die Zeit verhärtete Stränge an den Fingern, die zunächst die Grundgelenke der Finger beugen, später auch die Mittelgelenke. Eine Streckung der Finger wird immer schwieriger und ist am Ende nicht mehr möglich.

Bei der Diagnose von Dupuytren tastet der Arzt die Handinnenfläche nach knotigen Veränderungen ab. Auch Verhärtungen auf der Handfläche oder entlang der Fingerbeugeseiten lassen sich so erspüren. Um andere Krankheitsbilder auszuschießen kann eine Röntgen- oder MRT-Aufnahme ergänzend durchgeführt werden.

Dupuytren wird oftmals mit konservativen Therapien wie Laserbestrahlung, gymnastischen Übungen, Stoßwellentherapie etc. behandelt. Die Wirksamkeit dieser Methoden ist jedoch umstritten. Von unseren Handspezialisten in den ATOS Kliniken werden deshalb für eine dauerhafte Beseitigung des Leidens eine Morbus-Dupuytren-Operation empfohlen.

Eine zögerliche konservative Behandlung der Dupuytren-Erkrankung kann es zu einem vollständigen Einklappen der Finger mit Minderversorgung und Infektionen kommen. Von nachgewiesenem Erfolg ist nur eine operative Entfernung der kontrahierenden Stränge und des krankhaft veränderten Fasziengewebes. Zu einer Dupuytren-OP wird geraten, wenn sich die betroffene Hand nicht mehr flach auf den Tisch legen lässt.

Bei diesem chirurgischen Eingriff entsteht oft eine großflächige Wunde an der Handinnenseite. Aus diesem Grunde halten wir es für notwendig, die Wundkontrolle und -versorgung in den ersten 1-2 Tagen nach der OP in kurzen Abständen durchzuführen. Die Dauer der Operation und ob diese ambulant oder stationär ausgeführt wird, hängen vom Schweregrad des Dupuytren ab. Wir empfehlen einen stationären Aufenthalt bei uns in der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg von 1-2 Tagen.

Die Wundheilung nach der Operation dauert etwa drei bis sechs Wochen. Eine intensive Nachsorge mit wöchentlich zwei- bis dreimaligem Wechsel des Verbandes in den ersten beiden Wochen und Ziehen der Hautfäden nach zehn Tagen empfehlen wir.

ATOS Ärzte in der Fleetklinik Hamburg

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Dr. med. Martin WiemannMehr

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Martin Wiemann

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