MAKO-Robotik in der Kniechirurgie: Präzision in der modernen Endoprothetik

Robotische Assistenzsysteme verändern seit einigen Jahren die moderne Gelenkchirurgie. Besonders in der Knieendoprothetik gewinnt die computergestützte Operationsplanung zunehmend an Bedeutung. In der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg kommen moderne Verfahren der robotergestützten Kniechirurgie zum Einsatz, um die Implantation eines künstlichen Kniegelenks noch präziser an die individuelle Anatomie des Patienten anzupassen.

Was ist das MAKO-System?

Das MAKO-System ist ein robotisch unterstütztes Assistenzsystem für Knie- und Hüftoperationen. Entwickelt wurde die Technologie ursprünglich von MAKO Surgical und später von Stryker übernommen. Heute zählt MAKO international zu den bekanntesten Plattformen in der robotergestützten Gelenkchirurgie. Weltweit wurden bereits über eine Million Eingriffe mit dem System durchgeführt. Die Besonderheit des Systems liegt nicht darin, dass ein Roboter „eigenständig operiert“. Vielmehr unterstützt die Technologie erfahrene Operateurinnen und Operateure dabei, Implantatposition, Gelenkachse und Bewegungsabläufe während der Operation hochpräzise zu analysieren und umzusetzen.

3D-Planung für eine individuellere Knieprothese

Vor der Operation wird anhand einer CT-basierten 3D-Planung ein digitales Modell des Kniegelenks erstellt. Dadurch lässt sich der Eingriff individuell vorbereiten und die spätere Positionierung der Knieprothese exakt simulieren. Während der Operation liefert das System zusätzliche Echtzeitdaten zu Bandspannung, Beweglichkeit und Gelenkausrichtung.

Das Ziel: eine möglichst präzise Implantation und eine bessere Anpassung der Knieprothese an Anatomie und Bewegungsmuster des Patienten. Studien zeigen, dass robotergestützte Verfahren insbesondere bei der Genauigkeit der Implantatpositionierung Vorteile bieten können.

Mehr Kontrolle während der Operation

Das MAKO-System arbeitet mit sogenannten „haptischen Grenzen“. Der Operateur führt den robotischen Arm selbst, erhält jedoch technische Unterstützung, damit die geplanten Bereiche möglichst exakt eingehalten werden. Dadurch können unnötige Abweichungen reduziert und umliegende Strukturen besser geschont werden. Gerade in der modernen Knieendoprothetik spielt Präzision eine wichtige Rolle. Bereits geringe Unterschiede bei Implantatposition oder Beinachse können Einfluss auf Bewegungsgefühl, Stabilität und Belastung des Gelenks haben.

Robotergestützte Kniechirurgie in Hamburg

Die Spezialistinnen und Spezialisten der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg setzen auf moderne Verfahren der Knieendoprothetik mit dem Ziel, Patientinnen und Patienten eine möglichst präzise und individuell abgestimmte Versorgung anzubieten. Die robotische Assistenz ersetzt dabei nicht die Erfahrung des Operateurs. Sie dient vielmehr als zusätzliches technisches Werkzeug, um Planung und Durchführung der Operation noch genauer zu unterstützen.

Häufige Fragen zur MAKO-Robotik

Für welche Patienten eignet sich eine MAKO-gestützte Knieoperation?
Die robotergestützte Kniechirurgie kann insbesondere bei fortgeschrittenem Kniegelenkverschleiß infrage kommen, wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Injektionen oder Schmerztherapie nicht mehr ausreichend helfen. Ob das Verfahren geeignet ist, wird individuell im persönlichen Gespräch beurteilt.

Operiert der Roboter selbstständig?
Nein. Die Operation wird vollständig von erfahrenen Knie-Spezialisten durchgeführt. Das MAKO-System unterstützt den Operateur während des Eingriffs mit präzisen Echtzeitdaten und digitalen Sicherheitsgrenzen.

Welche Vorteile bietet die robotergestützte Kniechirurgie?
Die Technologie ermöglicht eine sehr präzise Planung und Implantatpositionierung. Ziel ist eine individuellere Anpassung der Knieprothese an Anatomie, Beinachse und Bewegungsabläufe des Patienten.

Ist die MAKO-Technologie wissenschaftlich untersucht?
Ja. Internationale Studien beschäftigen sich seit Jahren mit robotergestützten Knieprothesen-Systemen. Dabei zeigen Untersuchungen unter anderem Vorteile bei Implantatgenauigkeit, Weichteilschonung und früher funktioneller Erholung.

Wie läuft die Behandlung nach der Operation ab?
Nach dem Eingriff beginnt frühzeitig die Mobilisation. Physiotherapie, individuelle Nachbehandlung und eine strukturierte Rehabilitation sollen helfen, Beweglichkeit und Belastbarkeit des Kniegelenks schrittweise wiederherzustellen.

Ihr Hamburger Spezialist bei roboterarmassistierten OP-Verfahren

PD Dr. med. Marco Ezechieli  – Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zum Arztprofil von PD Dr. med. Marco Ezechieli

Kontakt und Beratung bei Fragen zu Mako Smart Robotics™

Haben Sie Fragen zum Mako Smart Robotics™ – dem Roboterarm-assistierten OP-Verfahren? Unser Experte Dr. med. Marco Ezechieli berät und informiert Sie gerne in einem persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie einfach einen Termin. Wir freuen uns auf Sie.

E-Mail: praxis.ezechieli@atos.de
Tel.: +49 (0) 40 37671-180