Behandlung einer Sprunggelenks-Arthrose. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

 

Das obere Sprunggelenk setzt sich aus drei Knochen zusammen: Schienbein, Wadenbein und Sprungbein. Das Schien- und Wadenbein bilden zusammen die Sprunggelenksgabel. Es muss die größte Belastung aller Gelenke aushalten, daher ist es besonders anfällig für Verletzungen. Schmerzen in diesem Bereich sind fast immer ein Alarmzeichen und weisen auf Gelenkverschleiß hin. Die Ärzte für Sprunggelenksarthrose in der Hamburger ATOS Klinik Fleetinsel sind ausgewiesene Experten in dem Bereich.

Die Sprunggelenskarthrose ist eine Abnutzung des Gelenkknorpels. Es handelt es sich um ein Krankheitsbild, das mit einer durch Verschleiß hervorgerufenen, degenerativen Veränderung am oberen Sprunggelenk verbunden ist. In seltenen Fällen sind sogar beide Sprunggelenke betroffen. Die Zusammenhänge zwischen bestimmten Einflussfaktoren und einer Sprunggelenksarthrose sind heutzutage gut erforscht. Zu den Hauptursachen zählen das Alter, die normale Abnutzung und die Erkrankung der Knochen.

Das obere Sprunggelenk ermöglicht eine Fußbewegung nach oben und unten. Die seitlichen Fußbewegungen ermöglicht dagegen das untere Sprunggelenk. Starke Innen- und Außenbänder verbinden die Knochen im Gelenk. Seine Beweglichkeit ist die Voraussetzung für ein Abrollen des Fußes und das Abstoßen beim Sprung.

Zudem ermöglicht das Gelenk erst den aufrechten Gang des Menschen. Es muss schon bei normalem Gehen eine Belastung bis zum Siebenfachen des eigenen Körpergewichts aushalten. Wie alle Gelenke besitzt auch das obere Sprunggelenk eine Knorpelschicht, die Gleitfähigkeit gewährleistet. Die Knorpelschicht dient zudem als Federung und Stoßdämpfer und unterliegt einem natürlichen Verschleiß. Verletzungen, die im oberen Sprunggelenk wegen seiner hohen Beweglichkeit und der Belastungen öfter auftreten, beschleunigen den Verschleiß der schützenden Knorpelschicht.

Beschwerden an dieser Stelle unterliegen einem sich selbst verstärkenden Kreislauf. Eine Schädigung oder Verletzung wie eine Außenbandruptur löst immer eine Schonhaltung aus. Diese Schonhaltung bewirkt als Fehlstellung eine Verschiebung der Belastung. Die aus Verschiebung der Belastungsachse resultierende Mehrbelastung löst eine weitere Schädigung oder Verletzung aus. Der Teufelskreis ist geschlossen.

Im Frühstadium der Sprunggelenksarthrose treten oft nur gelegentlich Schmerzen und Schwellungen auf, mit fortschreitender Dauer nimmt der Schmerzgrad bei Arthrose zu. Als erste Anzeichen machen sich tiefsitzende Schmerzen bemerkbar. Später treten bereits am Morgen Belastungsschmerzen auf. Das Gelenk lässt sich nicht mehr korrekt abrollen. Im späten Stadium treten chronische Schmerzen auf und das Gelenk versteift. Durch die schmerzbedingte Schonung des betroffenen Fußes kann zudem ein Entlastungshinken auftreten.

Häufig auftretende Symptome sind:

  • Anlauf- und Belastungsschmerzen
  • Schonhaltungen
  • Stechende Schmerzen, sogar im Ruhezustand
  • Schmerzen beim Gehen auf unebenen Böden
  • Versteifung des Sprunggelenks

Bei konkretem Verdacht auf Sprunggelenksarthrose überprüfen unsere Fußspezialisten zunächst das Gangbild. Zudem untersuchen Sie die Beinachse auf Fehlstellungen. Ein gängiges Diagnostik-Verfahren ist auch die Fußabdruckmessung (Podometrie). Durch die Röntgenuntersuchung sind die typischen Zeichen einer fortgeschrittenen Arthrose leicht zu erkennen. Röntgen und/oder CT zeigen die knöcherne Veränderung des weichen Knorpels an. Der Gelenkspalt wäre dann verkleinert, der Knochen selbst verdickt.

Bei leichten Beschwerden kann die Krankheit zunächst mit konservativen Methoden wie Krankengymnastik, Bandagen und entzündungshemmenden Medikamente behandelt werden. Grundsätzlich kann ein Fortschreiten der Erkrankung dadurch aber nicht verhindert werden.

Die Schmerzen können durch unterschiedliche Medikamente und Injektionen gelindert werden. Die direkte Injektion einer speziellen hochmolekularen Hyaluronsäure kann die Knorpelabnutzung zunächst aufhalten und die Schmerzsituation verbessern. Eine Alternative ist die Applikation von aus dem Patientenblut gewonnen Wachstumsfaktoren (Eigenbluttherapie/ACP – Autologes Conditioniertes Plasma).

Sollten diese konservativen Maßnahmen nicht mehr ausreichend greifen, können operative Maßnahmen notwendig werden. Die operative Behandlung einer Sprunggelenksarthrose zielt darauf ab, die Schmerzen zu lindern und das Fortschreiten des Gelenkverschleißes zu verlangsamen oder die Schäden sogar zu beheben. Eine Auswahl der gängigen Verfahren:

Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes

Bei der Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes werden instabile Knorpelanteile entfernt und Verwachsungen sowie Knochenauswüchse abgetragen. Geschädigte Knorpelanteile werden mit Hilfe spezieller Instrumente geglättet und durch den gezielten Einsatz von Knorpeltechniken kann die Neubildung eines Ersatzknorpels angeregt werden.

Umstellungsosteotomien des oberen Sprunggelenkes

In besonderen Fällen ist bei Achsfehlstellungen oder einseitigem Verschleiß des oberen Sprunggelenkes die Möglichkeit einer gelenkerhaltenen Umstellungsosteotomie sinnvoll. Bei diesem Verfahren erfolgt eine knöcherne Korrektur der Belastungsachse des Sprunggelenkes mit dem Ziel, die geschädigten Gelenkanteile zu entlasten und das natürliche Gelenk so lange wie möglich zu erhalten.

Kunstgelenk (OSG TEP)

Bei fortgeschrittener Sprunggelenksarthrose kann eine Versteifung des Gelenks die Schmerzen nehmen. Alternativ kann das geschädigte obere Sprunggelenk durch ein Implantat ersetzt werden. Das Kunstgelenk ersetzt das natürliche Gelenk auch in seiner Funktion. Das obere Sprunggelenk bleibt weiterhin beweglich, Hebe- und Senkbewegungen können weiterhin ausgeführt werden, der natürliche Gang bleibt erhalten. Nach der Operation sollte frühzeitig mit der Mobilisation mithilfe eines Therapieschuhs begonnen werden.

Versteifungsoperation (Arthrodese)

Die Versteifungsoperation führt ebenfalls zur Schmerzfreiheit und hat den Vorteil, dass hier nicht nachoperiert werden muss. Bei dieser Operation wird die zumeist nur noch schmerzhafte Restbeweglichkeit des Gelenks in eine dauerhafte und schmerzfreie Gelenkstabilisierung überführt. Diese Operation kann ebenfalls arthroskopisch durchgeführt werden Bereits nach etwa drei Monaten ist der Fuß wieder stabil und belastbar.

In der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg dauert die Nachbehandlung – abhängig von der jeweiligen Operationstechnik – etwa 2-3 Monate. Bei der Versteifung des Sprunggelenks wird das Gelenk für 8-12 Wochen mit einer Orthese ruhiggestellt. Gehbewegung sollten dann ab der 13. Woche eingeübt werden.

ATOS Ärzte in der Fleetklinik Hamburg

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