Behandlung eines Hallux rigidus. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

 

Eine Arthrose im Großzehengrundgelenk ist eine sehr häufige Ursache für Beschwerden am Vorfuß. Als Hallux rigidus wird medizinisch die Einsteifung der Großzehe bezeichnet. Er entsteht durch einen abnutzungsbedingten Verschleiß (Arthrose) im Großzehengrundgelenk und ist mit großen Schmerzen verbunden. Durch neue Operationstechniken kann in der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg der weiterer Gelenkverschleiß beim Hallux rigidus aufgehalten werden.

Hallux rigidus wird mit „steife Großzehe“ übersetzt. Das Großzehengelenk muss beim Gehen und besonders beim Beschleunigen ein Vielfaches des Körpergewichts an Belastung aushalten. Betroffene Patienten können die Großzehe nur unter Schmerzen und eingeschränkt bewegen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, kann das Großzehengrundgelenk sogar vollständig versteifen. Hallux rigidus tritt oft bei älteren Menschen auf. Zudem sind Männer häufiger betroffen als Frauen.

Neben Problemen beim Abrollen des Fußes beim Gehen kommt es häufig auch zu Druckbeschwerden im Schuh. Die Beweglichkeit wird – ohne weitere Behandlung -kontinuierlich eingeschränkt.

Von Hallux rigidus ist sehr oft nur ein Fuß betroffen. Anfangs können die kurzen Fußmuskeln häufiger zucken. Das Großzehengrundgelenk ist druckempfindlich und durch die Entzündung gerötet. Die Schuhe beginnen zunehmend zu drücken. Anfangs kann der große Zeh noch gut gebeugt werden, aber das Strecken wird zunehmend schmerzhaft.

Die Bewegung wird als Schonreaktion häufig eingeschränkt, was schließlich durch den Bewegungsmangel zu einer Versteifung des Großzehengrundgelenks führt. Schon die beginnende Arthrose des Großzehengrundgelenks löst Folgebeschwerden durch Fehlbelastungen aus. Der Fußaußenrand und die vier übrigen Zehen werden dabei stärker belastet. Die Schonhaltungen des Fußes können zu Überlastungen im Knie und in der Hüfte führen. Im Verlauf der Erkrankung lösen sich manchmal kleine Gelenkkörper. Gelangen sie in den Gelenkspalt, kann das Gelenk blockiert werden.

Im Patientengespräch kommen häufig schon die typischen Symptome des Hallux rigidus zur Sprache. Unsere erfahrenen Ärzte in der ATOS Klink Fleetinsel Hamburg untersuchen zudem den schmerzenden Vorfuß. Mit Hilfe einer Röntgenaufnahme der betreffenden Stelle können eventuelle Veränderungen des Großzehengrundgelenkes genau erkannt werde.

In einem frühen Stadium kann mit einer physiotherapeutischen Behandlung oder mit Hilfe orthopädischen Schuhwerks die mechanische Last reduzieren werden. Auch entzündungshemmende Schmerzmedikamente oder Injektionen mit Hyaluronsäure kommen in der konservativen Behandlung zum Einsatz.

Die Schmerzen können durch unterschiedliche Arzneimittel gelindert werden. Durch die direkte Injektion einer speziellen hochmolekularen Hyaluronsäure, einem natürlichen Bestandteil des Knorpels, kann die Knorpelabnutzung aufgehalten und die Schmerzsituation verbessert werden.

Sollten konservative Maßnahmen bei Hallux rigidus nicht den gewünschten Erfolg bringen oder die Erkrankung zu weit fortgeschritten sein, können chirurgische Eingriffe angewendet werden. Neue, in der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg erfolgreich angewandte Operationstechniken können die Bewegungsfähigkeit wiederherstellen und den Schmerz dauerhaft beenden. Zu der passenden-Operationsmethode beraten Sie die Experten in Hamburg gern.

Stabilisierung (Arthrodese)

In fortgeschrittenen Fällen der Großzehengrundgelenkarthrose ist die Stabilisierung des Großzehengrundgelenks sinnvoll. Dies bietet sich insbesondere in den Fällen an, bei denen sich eine nahezu vollständige und sehr schmerzhafte Einsteifung des Gelenks eingestellt hat. Durch eine Stabilisierung des Großzehengrundgelenkes (Arthrodese) ist wieder ein schmerzfreies und kraftvolles Abrollen des Fußes möglich. Hierbei wird das zerstörte Großzehengrundgelenk verblockt, was zu einer dauerhaften Beschwerdefreiheit führt.

Künstliches Gelenk (Endoprothese)

Alternativ zur Stabilisierungsoperation ist in fortgeschrittenen Stadien auch der Einsatz eines künstlichen Gelenks (Endoprothese) möglich. Hierbei wird die Beweglichkeit des Großzehengrundgelenks erhalten. Die Prothese besteht aus einer speziellen Metalllegierung, die mit einem Titanplasmaspray überzogen ist, um ein schnelles Einwachsen der Prothese zu gewährleisten. Eine Fixierung mit Knochenzement ist nicht notwendig.

Cheilektomie

Die operative Keilentnahme vergrößert die Beweglichkeit des Gelenks nach oben, dabei werden die entzündete Schleimhaut und der neu gebildete Knochen entfernt. Gleichzeitig kann der noch vorhandene Gelenkknorpel stabilisiert und die Bildung eines Ersatzknorpels angeregt werden. Die Cheilektomie ist bei geeigneter Patientenauswahl als schmerzreduzierende und gelenkerhaltende Therapie sehr erfolgreich.

Osteotomie

In frühen Stadien der Arthrose kann durch die Osteotomie eine stellungsverändernde, gelenkerhaltende Knochenkorrektur erreicht werden, welche die Beweglichkeit verbessert und Schmerzen reduziert. Hierbei wird die Beugefehlstellung der Großzehe, welche ein Abrollen des Fußes verhindert, korrigiert – inklusive gleichzeitiger Knochenglättung und Entfernung der entzündeten Gelenkschleimhaut. Auch hierbei wird das ursprüngliche Gelenk in seiner Funktion erhalten.

Die Nachbehandlung erfolgt abhängig von der Operationstechnik. Bei der gelenkversteifenden Therapie ist zunächst eine Entlastung an Unterarmgehstützen angeraten. Bis zum Abschluss der Wundheilung erfolgt das Tragen eines Verbandsschuhs mit flexibler Sohle. Direkt nach erfolgreicher Wundheilung ist das Tragen eines bequemen Schuhs möglich. Eine Vollbelastung in einem stabilen Therapieschuh sollte für knapp 4-6 Wochen erfolgen.

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