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Wirbelsäule ATOS Braunfels

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Alle unsere Ärzte zeichnen sich durch langjährige Erfahrung aus. Finden Sie hier Ihren Spezialisten und vereinbaren Sie einen Termin.

Dr. Luis Ferraris

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Dr. Luis Ferraris

Fachbereich Wirbelsäule 

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 Susanne Markgraf

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Dr. Martin Gesser

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 Ansuschka Stojanowitsch

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Ansuschka Stojanowitsch

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Wirbelsäulenchirurgie – unsere Spezialisten in Braunfels

Mit unseren renommierten und angesehenen Spezialisten für Wirbelsäulenchirurgie sind wir in der ATOS Orthopädischen Klinik Braunfels bestens für alle Arten von Rückenschmerzen und Wirbelsäulenbeschwerden aufgestellt. Dank ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem hohen Grad an Expertenwissen können unsere Fachärzte bestens auf Sie eingehen und Ihnen Ihre Bedenken vor einem etwaigen Wirbelsäulen-Eingriff nehmen. Mit viel Einfühlungsvermögen und modernsten Technologien tun sie alles, damit es Ihnen bald besser geht – und das, wenn möglich, auf konservativem Weg. Operationen empfehlen unsere ATOS Wirbelsäulen-Spezialisten erst dann, wenn sie wirklich nötig sind. Ist dies der Fall, werden nach Möglichkeit minimal-invasive Verfahren eingesetzt, die nur einen kleinen Eingriff erfordern und einen kurzen Heilungsprozess versprechen.


Bei unseren Wirbelsäulen-Spezialisten und unserem Pflegepersonal in der ATOS Orthopädischen Klinik Braunfels sind Sie bestens aufgehoben. Dank wissenschaftlicher Forschungstätigkeit, einem internationalen Netzwerk und der Mitgliedschaft in verschiedenen Fachgesellschaften können Ihnen unsere Ärzte stets die aktuellsten Diagnostik- und Therapiemethoden im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie anbieten. Auch unser Pflegepersonal nimmt regelmäßig an Weiterbildungen teil. Abgesehen von der fachlichen Kompetenz liegt uns natürlich ein gutes Verhältnis zu unseren Patienten am Herzen. In der Wirbelsäulenchirurgie der ATOS Orthopädischen Klinik Braunfels legen wir deshalb Wert auf einen persönlichen, vertrauensvollen Umgang zwischen Ihnen und Ihrem behandelnden Arzt, der eine individuelle, auf Sie zugeschnittene Behandlung erlaubt. 
 

Zwei typische Krankheitsbilder in der Wirbelsäulenchirurgie

 

Bandscheibenvorfall 


Bandscheiben dienen als Puffer zwischen den Wirbelkörpern und haben die Funktion, Stöße abzudämpfen. Ihr Inneres ist ein weicher und elastischer Gallertkern, welcher von einem harten Faserkern stabilisiert wird. Bekommt der Faserkern Risse und verliert der Gallertkern an Elastizität – beides passiert mit fortschreitendem Alter – steigt die Gefahr eines Bandscheibenvorfalls. Dieser liegt vor, wenn der Gallertkern infolge zu starker Belastung verrutscht und auf den Faserkern drückt bzw. ihn durchbricht. 


Mit Abstand am häufigsten tritt ein Bandscheibenvorfall (auch Diskushernie oder Diskusprolaps genannt) im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf, denn diese trägt eine große Last unseres Körpers. In weitaus weniger Fällen ist die Halswirbelsäule (HWS) betroffen. Dabei ist nicht nur das Alter ein begünstigender Faktor für einen Bandscheibenvorfall der HWS oder LWS, sondern auch Übergewicht, Veranlagung sowie falsche Belastung, zum Beispiel durch zu langes Stehen oder Sitzen oder durch falsches Heben von schweren Lasten. Eine Diskushernie kann somit durchaus auch bei jüngeren Menschen auftreten. 


Die Symptome, die sich bei einem Bandscheibenvorfall zeigen, unterscheiden sich, je nachdem ob die HWS oder LWS betroffen ist. Auch das Ausmaß des Prolapses hat großen Einfluss auf die Beschwerden. Zu den häufigsten Symptomen zählen starke Rückenschmerzen sowie verhärtete Muskeln im betroffenen Bereich. Bei einem Bandscheibenvorfall der HWS können Nackenschmerzen ebenso wie Schmerzen, Kribbeln oder ein Taubheits-/Kältegefühl in den Armen und Händen hinzukommen. Ist die Lendenwirbelsäule betroffen, kann es außerdem zu Schmerzen in Gesäß und Beinen kommen. Auch Lähmungen in den Beinen sind möglich.


Eine Bandscheibenvorfall-Behandlung kann sowohl konservativ als auch operativ erfolgen. Bewirken die konservativen Maßnahmen keine Verbesserung, wird das ausgetretene Gewebe der Bandscheibe zunächst operativ entfernt. Anschließend besteht die Möglichkeit der Versorgung in Form einer Wirbelversteifung oder dem Einsatz einer künstlichen Bandscheibe.

Spinalkanalstenose

Rückenmark und Nerven verlaufen durch den Wirbelsäulenkanal, der auch als Spinalkanal bezeichnet wird. Bei der Spinalkanalstenose handelt es sich um eine Verengung dieses Kanals, wodurch Druck auf Nerven, Rückenmark und Blutgefäße ausgeübt wird. Dies kann Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zur Folge haben. Sofern keine angeborene Spinalkanalstenose vorliegt, ist das Alter und der dadurch bedingte Verschleiß der Bandscheiben die entscheidende Ursache für die Verengung des Wirbelsäulenkanals. Beschwerden zeigen sich in der Regel zwischen dem 60. und 90. Lebensjahr. Wegen der Vielfalt an gleichzeitig alterstypischen Symptomen ist die Diagnose jedoch nicht einfach. So treten etwa Rückenschmerzen (vor allem im unteren Rücken) auf, die bis in die Beine ausstrahlen können, es kommt zu Gehstörungen und einem bleiernen Gefühl in den Beinen, und auch die Haltung wird beeinflusst. Betroffene gehen häufig nach vorne gebeugt, denn so wird der Wirbelsäulenkanal entlastet.


Wurde eine Spinalkanalstenose festgestellt, hängt die Art der Behandlung von der Ausprägung der Verengung und den auftretenden Beschwerden ab. Nicht immer muss gleich operiert werden. Bei einer noch nicht weit fortgeschrittenen Einengung des Wirbelkanals können oft schon stabilisierende Maßnahmen wie Physiotherapie oder Muskelaufbautraining helfen. Eine gute Linderung der Beschwerden einer Spinalkanalstenose in diesem Stadium kann oftmals auch mit physikalischen Anwendungen erreicht werden.

 
Erst bei einer starken Verengung des Wirbelkanals ist ein operatives Verfahren nicht zu vermeiden. Der Wirbelkanal muss dann erweitert und die Stabilität im betroffenen Wirbelsäulensegment  wieder hergestellt werden.

Von den ATOS Wirbelsäulen-Spezialisten häufig durchgeführte Behandlungen

 

Konservative Therapie bei Verschleiß:


Physiotherapie


Minimalinvasive Schmerztherapie


Bei der Radiofrequenzablation (RFA) handelt es sich um ein Verfahren zur nachhaltigen thermischen Schädigung von Gewebe. Dieses wird zur längerfristigen Schmerzlinderung bei einer Arthrose der kleinen Facettengelenke (=Zwischenwirbelgelenke) eingesetzt. Dabei wird gezielt eine Thermonekrose (Hitzezerstörung) an die chronisch Schmerz produzierenden Facettengelenknerven gesetzt. 

Die Sonden werden ähnlich der medikamentösen Facettengelenkblockade mittels einer Hohlnadel unter Röntgenkontrolle mit Hilfe eines Bildwandlers positioniert. Anschließend wird die Sonde in die Spezialnadeln eingeführt.
        
 

Fusion (Wirbelversteifung) bei Bandscheibenvorfall der HWS

Wird ein Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule mittels Fusion (Wirbelversteifung) behandelt, wird das ausgetretene Gewebe zunächst operativ entfernt. Anschließend werden die betroffenen Wirbelkörper – dies können lediglich zwei oder aber auch mehrere nebeneinanderliegende Wirbelkörper sein – mit Knochentransplantaten oder einem anderen Platzhalter versehen und unter Verwendung von speziellen Metallplatten und Schrauben miteinander verbunden. Auf diese Weise wird die Halswirbelsäule stabilisiert und der Schmerz gelindert. Zu beachten ist allerdings, dass diese Methode zu einem Verlust der Beweglichkeit im versteiften Wirbelkörpersegment führt. Zum Einsatz kommt dieses Verfahren meist bei Patienten mittleren und höheren Alters.
 

Bandscheibenprothese bei Diskusprolaps der HWS

Bei jüngeren Patienten, die unter einer Diskushernie im Bereich der Halswirbelsäule leiden, stellt die Implantation einer Bandscheibenprothese, also einer künstlichen Bandscheibe, eine gute Alternative zur Wirbelversteifung dar. Hierbei wird die defekte Bandscheibe zunächst operativ entfernt und anschließend eine Bandscheibenprothese eingesetzt. Die Beweglichkeit und Flexibilität des betroffenen Wirbelkörpersegments kann auf diese Weise erhalten werden.
 

Spinalkanalstenose-OP

Bei einer Spinalkanalstenose-OP im Bereich der Halswirbelsäule bieten sich zwei Zugänge an:

  • Von vorne, d.h. durch den Hals: Eine oder mehrere Bandscheiben sowie ein oder mehrere Wirbelkörper mit den entsprechenden Knochenspornen, die gegen das Rückenmark drücken, werden entfernt und durch Implantate ersetzt. Mit diesem Eingriff wird die normale Weite des Spinalkanals wiederhergestellt und anschließend die Halswirbelsäule stabilisiert.
  • Von hinten, d.h. durch den Nacken: Bei dieser Methode können mehrere Wirbelbögen aufgeklappt oder teilweise entfernt werden. Auch hier wird der Durchmesser des Spinalkanals erweitert.

Die zur Anwendung kommende Operationstechnik bei einem Bandscheibenvorfall der HWS erfolgt nach individueller Befundkonstellation.


Auch bei einer Spinalkanalstenose-OP an der Lendenwirbelsäule ist die Entlastung der eingeengten Nerven in der Wirbelsäule das Ziel. Hierzu wird der Rückenmarkskanal operativ erweitert. Bei einem kurzen verengten Bereich wird von unseren Ärzten in der Wirbelsäulenchirurgie eine sogenannte Laminotomie durchgeführt. Hierbei werden Wirbelbögen bei einem bis zwei Wirbeln teilweise entfernt. Ist der Wirbelkanal über die Länge von drei oder noch mehr Wirbeln verengt, würde diese Technik die Stabilität der Wirbelsäule gefährden. Aus diesem Grund tragen unsere Operateure in diesem Fall mittels mikrochirurgischer Technik Schritt für Schritt die einengenden Knochen- und Bindegewebsstrukturen im Wirbelkanal ab. Durch eine geeignete Kombination verschiedener Eingriffstechniken passen wir die OP-Planung auf die jeweiligen Erfordernisse an. So kann zum Beispiel eine zusätzliche Implantation eines Schrauben-Stab-Systems für eine ausreichende Stabilität der Wirbelsäule sorgen.

 

Frakturen (Brüche)

Der Wirbelbruch eines oder mehrerer Wirbelkörper macht bis zu zwei Prozent aller Knochenbrüche aus. Die Behandlung eines oder mehrere Wirbelkörperbrüche, egal ob im Lenden-, Brust- oder Halswirbelsäulenbereich sollte sofort erfolgen, da die Gefahr einer Rückenmarksverletzung durch Bruchstücke groß ist. Gleiches gilt auch für osteoporosebedingte Brüche.

Von den ATOS Wirbelsäulen-Spezialisten häufig durchgeführte Behandlungen

 

Deformitäten (Jugendliche und Erwachsene):


Skoliose / Kyphose (Rundrücken)

Bei diesen Krankheitsbildern handelt es sich um dreidimensionale Veränderungen der Wirbelsäule die mit Seitabweichungen, Fehlrotationen und Störungen des Profils einhergehen können. Schmerzen entstehen durch Fehlhaltung, statisch bedingte einseitige Belastung und vorzeitigen Verschleiß. Sie bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit, da sich die Krümmungen während der Wachstumsschübe deutlich verstärken können. 

 

Konservative Therapie

Sofern Seitverbiegung und Krümmung nicht zu stark ausgeprägt sind, ein wesentlicher Progress nicht zu erwarten ist, ist eine konservative Therapie angebracht. Diese wird in der Regel ambulant durchgeführt. Wesentliche Bestandteile der konservativen Therapie sind eine konsequente physiotherapeutische Schulung.

 

Operative Therapie

Handelt es sich um eine ausgeprägte Deformation mit großen Krümmungswinkeln und Fehlstatik des Rumpfes ist eine Korrekturoperation angezeigt. Ziel der Operation ist die optimale dreidimensionale Krümmungskorrektur mit lotgerechter Ausrichtung der Wirbelsäule, Wiederherstellung des normalen seitlichen Profils und gutem kosmetischen Ergebnis. Mit der Korrektur erfolgt eine gleichzeitige Stabilisierung. Die Auswahl des Zuganges, ob vom Rücken, durch den Brustkorb oder den Bauch erfolgt gemäß individueller Erfordernisse wobei der Operateur immer eine möglichst kurze Fusionsstrecke anstreben wird. Die Operation erfolgt unter laufenden neurophysiologischen Monitoring des Rückenmarks.

 

Revisionsoperationen / Zweite Meinung vor einer Wirbelsäulenoperation

Als spezialisierte Fachklinik behandeln wir häufig besonders komplizierte Fälle. 
Gerne beraten wir Sie zu bevorstehenden Wirbelsäulenoperationen oder bei fehlgeschlagenen Voroperationen.

Wir sind für Sie da.

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