21.09.2026

Patientennews/Veranstaltungen

AGA Kongress 2026 in Innsbruck: Prof. Dr. Knut Beitzel mit mehreren Beiträgen zur modernen Schulterchirurgie

AGA Kongress 2026 in Innsbruck

Beim AGA Kongress 2026 in Innsbruck stand die moderne Schulterchirurgie einmal mehr im Fokus des wissenschaftlichen Austauschs. Mit dabei war Prof. Dr. med. Knut Beitzel, der mit mehreren Beiträgen zur Weiterentwicklung der Rotatorenmanschettenchirurgie vertreten war. Neben der Moderation einer Live-Operation zur Rekonstruktion einer Rotatorenmanschette hielt er einen wissenschaftlichen Vortrag zur modernen Rekonstruktion von Rotatorenmanschettenrissen und zur Rolle der biologischen Augmentation. Ebenso präsentierte er in einem weiteren Vortrag die aktuelle Versorgungsstrategie und OP-Technik bei AC-Gelenks Verletzungen. Darüber hinaus übernahm Prof. Beitzel die Leitung und Moderation wissenschaftlicher Sitzungen.

Die AGA – Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie" ist Europas größte Fachgesellschaft für Arthroskopie. Der AGA Kongress zählt zu den zentralen wissenschaftlichen Veranstaltungen für Arthroskopie und Gelenkchirurgie im deutschsprachigen Raum. Im Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, innovative Behandlungskonzepte und der interdisziplinäre Austausch zwischen führenden Expertinnen und Experten. Der Kongress bietet damit eine wichtige Plattform, um neue operative Strategien zu diskutieren, bestehende Behandlungskonzepte kritisch zu hinterfragen und Entwicklungen in der modernen Gelenkchirurgie voranzutreiben.

Moderation Live-OP: Rekonstruktion einer Rotatorenmanschette
Ein besonderer Programmpunkt war die Moderation der Live-Operation zur Rekonstruktion einer Rotatorenmanschette. Prof. Beitzel erklärte dabei live die verwendeten operativen Techniken und aktuelle Strategien für die Versorgung von Rotatorenmanschettenrissen im direkten Austausch mit seinem operierenden Kollegen Prof. Andreas Voss aus Regensburg. Live-Operationen ermöglichen es, operative Entscheidungsprozesse und technische Details unmittelbar zu vermitteln und mit den theoretischen Inhalten des Kongresses zu verbinden. Gerade bei der komplexen Rekonstruktion der Rotatorenmanschette bietet dieses Format die Möglichkeit, unterschiedliche operative Ansätze praxisnah zu diskutieren.

Vortrag: Moderne Rekonstruktion von Rotatorenmanschettenrissen und biologische Augmentation
Neben der Live-Operation war Prof. Beitzel mit einem wissenschaftlichen Vortrag zur modernen Rekonstruktion von Rotatorenmanschettenrissen vertreten. Im Mittelpunkt standen aktuelle operative Konzepte und die Frage, welchen Stellenwert biologische Augmentationsverfahren bei der Rekonstruktion der Rotatorenmanschette einnehmen können. Die Behandlung von Rotatorenmanschettenrissen hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Neben der Optimierung arthroskopischer Rekonstruktionstechniken richtet sich der wissenschaftliche Fokus zunehmend auch auf biologische Faktoren, die den Heilungsprozess nach einer operativen Rekonstruktion beeinflussen können. Prof. Beitzel gab in seinem Vortrag einen Einblick in aktuelle Entwicklungen und diskutierte die Möglichkeiten und Herausforderungen moderner Rekonstruktionsverfahren. Dabei stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie operative Techniken und biologische Ansätze sinnvoll miteinander kombiniert werden können.

Vortrag: ACG-Stabilisation: Was ist wirklich wichtig für Funktion und Langzeiterfolg?
Auch die aktuellen Versorgungsstrategie bei Verletzungen des AC-Gelenks wurde durch Prof. Beitzel in einem geladenen Vortrag dargestellt. Insbesondere lag hierbei der Schwerpunkt auf der korrekten Indikationsstellung und anatomischen OP-Technik um den Langzeiterfolg der Versorgung solcher Verletzungen zu garantieren.

Wissenschaftliche Sitzungen: Leitung und Moderation des fachlichen Austauschs
Über seine eigenen wissenschaftlichen Beiträge hinaus übernahm Prof. Beitzel beim AGA Kongress 2026 auch Verantwortung für den fachlichen Austausch. Als Leiter und Moderator wissenschaftlicher Sitzungen führte er durch aktuelle Themen der Schulterchirurgie und begleitete die Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen. Im Fokus standen dabei aktuelle Behandlungskonzepte, wissenschaftliche Erkenntnisse und kontroverse Fragestellungen, die für die Weiterentwicklung der Schulterchirurgie von Bedeutung sind. Der direkte Austausch zwischen erfahrenen Schulterchirurgen und die kritische Diskussion unterschiedlicher Therapieansätze sind dabei ein wesentlicher Bestandteil eines modernen wissenschaftlichen Kongresses.

Der AGA Kongress 2026 in Innsbruck bot damit einen intensiven Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Schulterchirurgie. Von der praktischen Umsetzung in der Live-Operation über wissenschaftliche Erkenntnisse zur biologischen Augmentation bis hin zur Diskussion zukünftiger Behandlungskonzepte. Ein kurzer Einblick auf Instagram: Prof. Beitzel auf dem AGA Kongress