Arthrose in der Schulter?

PATIENTEN-NEWS


Schulterarthrose


Der Hamburger Schulterspezialist Dr. Achim Hedtmann zu Problemen und Einschränkungen bei Arthrose der Schulter:

Eine Omarthrose (Arthrose des Schultergelenks) kann der Auslöser für schmerzhafte Bewegungseinschränkungen im Schulterbereich sein. Dieser Verschleiß des Schultergelenks wird mit fortschreitendem Lebensalter wahrscheinlicher und betrifft nicht nur Menschen, die entsprechend hohen körperlichen Belastungen ausgesetzt waren. Bei Arthrose nutzt sich der Gelenkknorpel über die Jahre ab. In diesem Falle ist das Schulterhauptgelenk betroffen, insbesondere Oberarmkopf (Humeruskopf) und Schulterpfanne (Glenoid). Die Schulter ist ein sehr komplexes Gelenk, das eine Behandlung durch erfahrene Fachexperten benötigt. Nachfolgend erfahren Sie, wie unser Team der ATOS Kliniken bei schmerzhaften Schultererkrankungen hilft.

„Ein Implantat verfolgt das Ziel, der Patienten/dem Patienten wieder ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. “

Wie entsteht der Gelenkverschleiß im Schulterbereich?

Man unterscheidet zwei Formen: den altersbedingten Verschleiß und solche, die aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung zustande gekommen sind. Wer sich beispielsweise schon öfters das Gelenk ausgerenkt hat, läuft ein wesentlich höheres Risiko, eine Arthrose zu bekommen. Mit jeder weiteren Verrenkung kommt es zu unnormalen Beanspruchungen im Gelenk, was letztlich die Abnutzung fördert. Starke körperliche Belastungen wie z.B. in Handwerksberufen, bei denen häufig über Kopf gearbeitet werden muß, können auch den Verschleiß fördern.

Was kann man gegen die Degenerationserscheinung tun?

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Beeinträchtigung. Zunächst wird versucht, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen ohne Operation in den Griff zu bekommen. Solange die Abnutzung noch nicht zu weit vorangeschritten ist, kann mit Physiotherapie und speziellen Übungen versucht werden, eine weitere Degeneration zu verhindern. Außerdem stehen verschiedene Möglichkeiten zur Knorpeltherapie zur Verfügung. Bei einem schweren Verlauf kann die Beweglichkeit mit einem künstlichen Gelenk, d.h. einer Schulter-Totalendoprothese (TEP) wiederhergestellt werden.

"Bei einer sehr weit vorangeschrittenen Omarthrose kommt sonst häufig nur eine Versteifung des Gelenks als Alternative in Betracht."

Das rät unser Schulterexperte Dr. Achim Hedtmann von der ATOS Klinik Fleetinsel:

Ein Implantat verfolgt das Ziel, der Patienten/dem Patienten wieder ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Bei einer sehr weit vorangeschrittenen Omarthrose kommt sonst häufig nur eine Versteifung des Gelenks als Alternative in Betracht. Für eine Schulter-Endoprothese gibt es verschiedene Typen und Verfahren, deren Einsatz sich nach den Erfordernissen des Betroffenen richten. Wichtig ist ein individueller Therapieplan und eine ganzheitliche Aufklärung über die Folgen und Risiken des Eingriffs“, so Dr. Hedtmann.

Leben mit einer Schulter-TEP - Rehabilitation nach der OP

Gerade nach einem chirurgischen Eingriff ist ein gesundheitsförderlicher Lebensstil entscheidend. Eine Endoprothese der Schulter kann in der Regel wegen der notwendigen Begleiteingriffen an den Weichteilen erst verzögert belastet werden, auch wenn das Implantat selbst sofort voll belastbar ist. Nach der Operation müssen die betroffenen Bewegungsstrukturen im Alltag jedoch zunächst unter begleitender Krankengymnastik wenige Wochen ruhiggestellt werden, um einen optimalen Heilungsverlauf zu gewährleisten. Im Zuge einer einer gezielten Therapie wird das Gelenk mobilisiert, bis wieder die gewünschte Alltagstauglichkeit erreicht wird. Die Nachbehandlung dauert im Schnitt mindestens drei Monate und wird unter Aufsicht erfahrener Fachkräfte in enger Rücksprache mit dem Betroffenen und dem behandelnden Schulterspezialisten durchgeführt.


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