23.01.2026
Patientennews/Veranstaltungen
Anlaufstelle für Patienten aus aller Welt – wenn Expertise den Unterschied macht.

In einer Zeit, in der medizinische Versorgung zunehmend international gedacht wird, zeigt sich ein Trend besonders deutlich: Bei komplexen orthopädischen und wirbelsäulenchirurgischen Pathologien zählt nicht der kürzeste Weg – sondern der richtige Spezialist.
Ein aktuelles Beispiel aus der ATOS Klinik Wiesbaden: Ein Patient aus dem US-Bundesstaat Minnesota nahm eine 17-stündige Reise auf sich, um sich aufgrund einer ausgeprägten Degeneration der Halswirbelsäule (u. a. auf Höhe C4/5 und C5/6) und bereits bestehender neurologischer Ausfallerscheinungen in den Armen behandeln zu lassen. Die Pathologie war anspruchsvoll – das Ziel klar: schnellstmögliche Mobilität bei maximaler Präzision und minimalem Zugangstrauma.
Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Basem Ishak, Chefarzt für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, erfolgte ein minimal-invasiver Eingriff über den Hals, der in dieser Komplexität nur von wenigen Spezialisten weltweit durchgeführt wird. Ziel war eine möglichst frühe funktionelle Erholung bei maximaler Präzision und minimalem Zugangstrauma. Der Patient war in Wiesbaden bereits wenige Stunden postoperativ mobil und konnte nach zwei Tagen klinischer Beobachtung den Rückflug antreten. Dass Patienten aus unterschiedlichsten Regionen den Weg nach Wiesbaden finden, ist Ausdruck einer Entwicklung, die wir in der Spitzenmedizin immer häufiger beobachten: Bei komplexen Wirbelsäulenerkrankungen entscheidet weniger die Geografie als die Spezialisierung. Präzise Diagnostik, eng abgestimmte Therapiepfade und eine strukturierte Nachsorge bilden dabei die Basis – getragen von ärztlicher Erfahrung auf höchstem Niveau.
Unser Dank gilt allen beteiligten Teams – von OP, Anästhesie und Pflege bis Physiotherapie und Organisation. Denn gerade bei komplexen HWS-Konstellationen zeigt sich: Teammedizin entscheidet – von der Indikationsstellung über den Eingriff bis zur Frühmobilisation und Nachsorge.