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Sprunggelenkschirurgie in der ATOS Starmed Klinik

Sprunggelenke sind anatomisch hoch anspruchsvolle Konstrukte. Aus diesem Grund ist eine Spezialisierung unbedingt notwendig, um bei einer Behandlung reproduzierbare Ergebnisse zu erreichen. Die Spezialisten der ATOS Starmed Klinik sind in hohem Maße spezialisiert, routiniert und präzise, und bieten ihren Patienten damit alles, was es für eine hochqualitative Behandlung braucht.

Ausgewählte Schwerpunkte unserer Spezialisten:

• Sprunggelenk Arthrose
• Achillessehnenriss

Sprunggelenkspezialisten - Medizinische Expertise im Fokus

Im Laufe ihrer langjährigen Tätigkeit haben sie eine Reihe von angesehenen Forschungsprojekten durchgeführt, welche in Fachjournalen publiziert und bei Kongressen präsentiert wurden. Für ihre Expertise bei Sprunggelenksoperationen und konservativen Behandlungen genießen sie nationales und internationales Ansehen. Oft befinden sich unter ihren Patienten auch Profisportler, etwa aus den Bereichen Fußball und Ski sowie zahlreichen weiteren Sportarten. Sie alle schenken unseren Spezialisten in der ATOS Starmed Klinik ihr Vertrauen und profitieren so von erstklassiger Behandlung und Betreuung.

Behandlung einer Sprunggelenks-Arthrose. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Das Sprunggelenk muss die größte Belastung aller Gelenke aushalten und ist daher besonders anfällig für verschiedene Verletzungen. Schmerzen in diesem Bereich sind immer ein Alarmzeichen für Gelenkverschleiß

Das obere Sprunggelenk ist ein Teil des Sprunggelenks. Zusammen mit dem unteren Sprunggelenk verbindet es den Fuß mit dem Unterschenkel. Es liegt zwischen dem Unterschenkel (Wadenbein und Schienbein) und dem Sprungbein und ermöglicht eine Fußbewegung nach oben und unten. Die seitlichen Fußbewegungen ermöglicht dagegen das untere Sprunggelenk. Starke Innen- und Außenbänder verbinden die Knochen im Gelenk. Seine Beweglichkeit ist die Voraussetzung für ein Abrollen des Fußes und das Abstoßen beim Sprung.

Zudem ermöglicht das Gelenk erst den aufrechten Gang des Menschen. Es muss schon bei normalem Gehen eine Belastung bis zum Siebenfachen des eigenen Körpergewichts aushalten. Wie alle Gelenke besitzt auch das obere Sprunggelenk eine Knorpelschicht, die Gleitfähigkeit gewährleistet. Die Knorpelschicht dient zudem als Federung und Stoßdämpfer und unterliegt einem natürlichen Verschleiß. Verletzungen, die im oberen Sprunggelenk wegen seiner hohen Beweglichkeit und der Belastungen öfter auftreten, beschleunigen den Verschleiß der schützenden Knorpelschicht.

Beschwerden an dieser Stelle unterliegen einem sich selbst verstärkenden Kreislauf. Eine Schädigung oder Verletzung wie eine Außenbandruptur löst immer eine Schonhaltung aus. Diese Schonhaltung bewirkt als Fehlstellung eine Verschiebung der Belastung. Die aus Verschiebung der Belastungsachse resultierende Mehrbelastung löst eine weitere Schädigung oder Verletzung aus. Der Teufelskreis ist geschlossen.

Der Schmerzgrad bei Arthrose, ist abhängig vom jeweiligen Stadium der Sprunggelenksarthrose. Anfangs entstehen bei Gelenkverschleiß kaum Symptome. Als erste Anzeichen machen sich tiefsitzende Schmerzen bemerkbar. Später treten morgendliche Anlauf- und Belastungsschmerzen auf. Patienten können das Gelenk nicht korrekt abrollen. Im späten Stadium treten chronische Schmerzen auf und das Gelenk versteift.

Häufig auftretende Symptome sind:

• Anlauf- und Belastungsschmerzen
• Stechende Schmerzen
• Daraus resultierende Schonhaltungen
• Stechende Schmerzen beim Gehen auf unebenem Böden
• Versteifung des Sprunggelenks

Bei konkretem Verdacht auf Sprunggelenksarthrose wird zunächst das Gangbild überprüft und auf Fehlstellungen der Beinachse untersucht. Ein gängiges Diagnostik-Verfahren ist auch die Fußabdruckmessung (Podometrie). Bildgebende Verfahren (Röntgen und/oder CT) zeigen die knöcherne Veränderung des weichen Knorpels an. Der Gelenkspalt wäre dann verkleinert, der Knochen selbst verdickt.

Der beginnende Verschleiß des oberen Sprunggelenkes kann bei Beschwerden zunächst mit Krankengymnastik, Schuheinlagen oder Hyaluronsäure-Injektionen behandelt.

Schmerzlinderung
Die Schmerzen können durch unterschiedliche Arzneimittel gelindert werden. Durch die direkte Injektion einer speziellen hochmolekularen Hyaluronsäure, einem natürlichen Bestandteil des Knorpels, kann die Knorpelabnutzung aufgehalten und die Schmerzsituation verbessert werden. Eine Alternative ist die Applikation von aus dem Patientenblut gewonnen Wachstumsfaktoren (Eigenbluttherapie/ACP – Autologes Conditioniertes Plasma). Neben den konventionellen Schmerzmitteln stehen verschiedene homöopathische Arzneimittel im Ruf, besonders arthritische Schmerzen zu lindern.

Sollten diese konservativen Maßnahmen nicht mehr ausreichend greifen, können operative Maßnahmen notwendig werden. Eine Auswahl der gängigen Verfahren:

Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes

Bei der Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes werden instabile Knorpelanteile entfernt und Verwachsungen sowie Knochenauswüchse abgetragen. Geschädigte Knorpelanteile werden mit Hilfe spezieller Instrumente geglättet und durch den gezielten Einsatz von Knorpeltechniken kann die Neubildung eines Ersatzknorpels angeregt werden.

Umstellungsosteotomien des oberen Sprunggelenkes

In besonderen Fällen ist bei Achsfehlstellungen oder einseitigem Verschleiß des oberen Sprunggelenkes die Möglichkeit einer gelenkerhaltenen Umstellungsosteotomie sinnvoll. Bei diesem Verfahren erfolgt eine knöcherne Korrektur der Belastungsachse des Sprunggelenkes mit dem Ziel, die geschädigten Gelenkanteile zu entlasten und das natürliche Gelenk so lange wie möglich zu erhalten.

Kunstgelenk (OSG TEP)

Bei fortgeschrittener Arthrose des oberen Sprunggelenkes ist es möglich ein künstliches Gelenk zu implantieren oder das Gelenk zu versteifen. Vorteil des Kunstgelenkes ist die Bewahrung der Funktion des Gelenkes. Das Abrollverhalten bleibt erhalten und damit ein normaler Gang. Nach einer Operation kann der Fuß in einem speziell entwickelten Stiefel frühzeitig belastet werden.


Versteifungsoperation (Arthrodese)

Die Versteifungsoperation führt ebenfalls zur Schmerzfreiheit und hat den Vorteil, dass hier nicht nachoperiert werden muss. Bei dieser Operation wird die zumeist nur noch schmerzhafte Restbeweglichkeit des Gelenkes in eine dauerhafte und schmerzfreie Gelenkstabilisierung überführt. Diese Operation kann ebenfalls arthroskopisch durchgeführt werden. Der Fuß ist nach rund 3 Monaten Schonung wieder belastbar und stabil.

Die Nachbehandlung richtet sich nach der jeweiligen Operationstechnik. Sofern Ihr Sprunggelenk versteift wurde, wird Ihr Gelenk 8-12 Wochen ruhiggestellt, dazu erhalten Sie eine Orthese. Die Gehbewegung sollten Sie dann ab Woche 13 einüben.

Behandlung eines Achillessehnenriss. Erfahren Sie hier näheres über
Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitation.

Die aus der griechischen Mythologie bekannte Schwachstelle des Helden Achilles kann auch bei uns zur Schwachstelle werden. Die Achillessehne ist die stärkste Sehne im menschlichen Körper und eigentlich sehr großen Belastungen gewachsen. Dennoch sind Schädigungen nicht ausgeschlossen.

Die Achillessehne ist die stärkste Sehne im menschlichen Körper und stärksten Belastungen bis etwa 800 Kilogramm gewachsen. Dennoch sind leichte Schädigungen nicht ausgeschlossen. Achillessehnenverletzungen verursachen anfänglich nur ein Zwicken, können aber unbehandelt zu schmerzhaften Entzündungen und schlimmstenfalls zu einem Achillessehnenriss führen.

Sie besteht aus mehreren Sehnenbündeln, ist 10-12 cm lang, verbindet am hinteren Fußende das Fersenbein (Calcaneus) mit dem dreiköpfigen Wadenmuskel (Musculus triceps surae) und überträgt dessen Kraft auf den Fuß. Die Achillessehne ermöglicht eine kräftige Senkung des Fußes und ist somit maßgeblich für das gesamte Gangbild mit normalem Abstoßen und Abrollen des Fußes.

Das Auftreten von Schmerzen an der Achillessehne oder Ferse ist eine langwierige und hartnäckige Symptomatik. Die Beschwerden können durch äußere Verletzungen wie Prellungen oder Quetschungen auftreten, aber auch durch entzündliche Prozesse. Zumeist klagen die Patienten anfangs über Schmerzen im Bereich kurz oberhalb des Fersenbeins, die bei Schonung wieder nachlassen. Ohne Behandlung kann sich eine Achillessehnenentzündung entwickeln. Zu den häufigsten Erkrankungen der Achillessehne gehören das Schmerzsyndrom der Achillessehne (Achillodynie), die Sehnenscheidenentzündung (Paratendinitis), die Achillessehnennekrose, die Haglund-Deformität und der Achillessehnenriss. Ist die Achillessehne gerissen, treten sehr typische Symptome auf. Patienten berichten über einen peitschenartigen Knall mit großem Schmerz über der Ferse. Das Gehen fällt schwer und es ist kein Gang auf Zehen mehr möglich.

Die typische Untersuchung bei Verdacht auf einen Achillessehnenriss ist der sogenannte Thompson-Test. Dabei liegt der Patient in Bauchlage auf einer Liege und seine Füße hängen über den Rand der Liege. Der Arzt drückt dann die Wadenmuskulatur des betroffenen Beines zusammen, Normalerweise würde sich der Fuß in Richtung Sohle strecken. Bei einem Achillessehnenriss bewegt sich der Fuß nicht. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall und Röntgen sichern die Diagnose ab.

Bei konservativer Therapie dieser Achillessehnenverletzung wird der Fuß durch Gipsverband, Orthese oder Spezialschuh ruhiggestellt und die Heilung durch physikalische und medikamentöse Maßnahmen unterstützt.

Operative Achillessehnenriss-Behandlungen werden bei uns in den ATOS Kliniken zumeist minimalinvasiv durchgeführt. Hierbei werden die gerissenen Enden genäht oder verklebt oder die gerissene Sehne wird mit körpereigenem Gewebe rekonstruiert bzw. verstärkt. Eine Vollnarkose ist nicht unbedingt notwendig, denn die Operation kann auch mit einer regionalen oder lokalen Betäubung realisiert werden.

Eine intensive Nachbehandlung ist sowohl nach konservativer als operativer Therapie notwendig. Die Sehne wird in der Krankengymnastik zunehmend belastet. Sportliche Aktivitäten sind zumeist 3-4 Monate nach dem Achillessehnenriss wieder möglich.

Ihre Spezialisten für Fuß- & Sprunggelenk in der ATOS Starmed Klinik München

Alle unsere Ärzte zeichnen sich durch langjährige Erfahrung aus. Finden Sie hier Ihren Spezialisten und vereinbaren Sie einen Termin.

Dr. med. Alexander RauchMehr

Dr. med.

Alexander Rauch

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Peter Brucker

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