Hygiene ATOS

Hygiene im Krankenhaus

Durch unsere strengen ATOS Hygienestandards bekämpfen wir multiresistente Erreger (MRE)

Ihre Sicherheit steht für uns an erster Stelle. Deshalb überwachen wir strengstens die Einhaltung von Hygienevorschriften und wirken durch unterschiedliche Hygienemaßnahmen der Entstehung von Infektionen durch Krankenhauskeime entgegen.

Es gibt verschiedene Maßnahmen, um Hygiene im Krankenhaus zu gewährleisten

Im Operationsbereich, aber auch in den restlichen Bereichen der ATOS Kliniken, ist Hygiene die Grundlage all unseres Schaffens. Werden entsprechende Maßnahmen nicht eingehalten, so ist beispielsweise Multiresistenten Gramnegativen Stäbchenbakterien (MRGN) oder dem Multiresistenten Staphylococcus Aureus Tür und Tor geöffnet. Bei operativen Eingriffen ist es unser Ziel, sowohl Ihre als auch unsere Gesundheit zu gewährleisten. Aus diesem Grund halten wir bei Eingriffen strenge Hygienemaßnahmen ein. Diese beinhalten eine gründliche Desinfektion der Räumlichkeiten und Geräte sowie beispielsweise eine reduzierte Fluktuation der bei der OP anwesenden Personen – somit wird die OP-Tür seltener geöffnet und der Bereich bleibt steril.

Hygienische Bedingungen im Krankenhaus durch Vorsorge gewährleisten

Darüber hinaus gibt es auch präventive Maßnahmen, die den Infektionsschutz in den ATOS Kliniken begünstigen. Hierzu gehört beispielsweise unsere Checkliste, die bei der Behandlung eines jeden Patienten eingehalten wird:

  1. Gespräch: Vor einer geplanten Operation identifizieren wir gemeinsam mit dem Patienten mögliche Risikofaktoren, beispielsweise chronische Wunden oder einen vormals nachgewiesenen multiresistenten Keim.
  2. Untersuchung: Wir untersuchen jeden Patienten mit Risikofaktoren vor seinem Aufenthalt bei uns mittels Abstrich auf mögliche Keime. 
  3. Vorsichtsmaßnahmen: Wird ein Patient aufgrund dringender Umstände kurzfristig bei uns aufgenommen, so wird er mit zusätzlichen Hygienemaßnahmen behandelt, um die Sicherheit der anderen Patienten sowie unserer Mitarbeiter nicht zu gefährden.
  4. Antiseptische Behandlung: Sollte im Vorfeld einer Behandlung bei einem Patienten ein multiresistenter Keim nachgewiesen werden, so wird er zunächst mehrere Tage mit antiseptischen Maßnahmen behandelt.
  5. Kontrolle: Nach der antiseptischen Behandlung überprüfen wir dreimal mittels Abstrich, dass der Patient keinen multiresistenten Keim mehr in sich trägt.
  6. Verstärkte Hygienemaßnahmen: Wenn ein Patient mit multiresistentem Keim aufgenommen werden muss, so gelten spezielle Hygienemaßnahmen in unseren Kliniken, etwa die Unterbringung in einem Einzelzimmer, spezielle Vorschriften für Schutzkleidung und Desinfektion sowie die Zuordnung individueller medizinischer Geräte für den entsprechenden Patienten.
  7. Hoher Pflegeschlüssel: In den ATOS Kliniken ist der Pflegeschlüssel höher als in gewöhnlichen Krankenhäusern. Durch mehr hochqualifiziertes und ausschließlich examiniertes sowie fest angestelltes Personal in Pflege, Physiotherapie und Hauswirtschaft wird Hygiene in sämtlichen Klinikbereichen gewährleistet.

Patienten und Angehörige können zu einem guten Infektionsschutz im Krankenhaus beitragen

Neben den von uns ergriffenen Maßnahmen können auch Sie und Ihre Angehörigen unsere Bemühungen für einen optimalen Infektionsschutz unterstützen. Ihre Angehörigen und Besucher können hierbei auf folgende Punkte achten:

  1. Händedesinfektion: In unseren ATOS Kliniken finden Sie überall Desinfektionsmittelspender. Wir bitten Sie darum, sich vor und nach jedem Besuch die Hände gründlich zu desinfizieren.
  2. Berühren Sie keine medizinischen Materialien: Verband, Drainagen oder Infusionsflaschen sind tabu – bitte überlassen Sie den Kontakt unserem medizinisch geschulten Personal.
  3. Ein gewisser Abstand erhöht die Sicherheit: Unser Pflegepersonal informiert Sie gerne, welcher Kontakt unbedenklich ist. Bei unsachgemäßer Desinfektion der Hände können Keime weitergegeben werden.
  4. Vorsicht bei der Blumenwahl: Bitte bringen Sie nur kleine Sträuße mit und verzichten Sie auf Topfpflanzen – deren Erde kann Keime enthalten.


Auch Sie als Patient können aktiv an Ihrer Sicherheit mitarbeiten:

  1. Händedesinfektion: Eine gründliche Händedesinfektion ist die Grundlage, um Keime von den Operationswunden fernzuhalten. Dies gilt vor allem nach dem Toilettengang oder der Berührung anderer Menschen.
  2. Der Fußboden ist tabu: Nichts, was den Boden berührt hat, sollte mit Ihnen in Kontakt kommen, da hier die meisten Keime vorkommen können. Deshalb bitten wir Sie auch, nicht barfuß herumzulaufen.
  3. Hinweise beachten: Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise unserer Experten. Rät Ihr Arzt Ihnen nach der Entlassung beispielsweise von Saunagängen ab, so nehmen Sie dies bitte ernst, da Sie nach einer Operation noch einige Zeit empfindlicher auf Reize reagieren als zuvor.