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Fuß- und Sprunggelenk ATOS Klinik

ATOS Klinik München – Ihr Experte für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

Unsere Füße sind eine der Grundlagen all unserer (Fort-)Bewegungsabläufe. Dennoch schenken wir ihnen häufig erst dann Aufmerksamkeit, wenn sie uns Beschwerden machen und dadurch unser Leben und unsere Mobilität eingeschränkt sind – in der Regel wird uns erst hier klar, welche Bedeutung die Füße in unserem täglichen Leben spielen.
Sollten Sie unter Beschwerden am Fuß oder am Sprunggelenk leiden, raten wir Ihnen, rasch zu handeln. So können eventuelle Spätfolgen sowie eine Intensivierung Ihrer Einschränkungen effektiv und zielgerichtet verhindert werden. Mit unseren Fuß- und Sprunggelenkspezialisten an der ATOS Klinik München finden Sie in jedem Fall den richtigen Ansprechpartner. Ob Sie unter Problemen im vorderen Bereich des Fußes leiden, beispielsweise durch einen Hallux valgus, Sie durch einen Mittelfußbruch eingeschränkt sind, oder durch eine Sprunggelenksarthrose Ihr Rückfuß in Mitleidenschaft gezogen ist – unsere ATOS Spezialisten sind für Sie da und finden für diese und andere Probleme eine passende Behandlung.

 

Mit fachlichem Können und langjähriger Erfahrung

Unsere erfahrenen und renommierten Fußspezialisten sind nicht nur in Bayern und Deutschland, sondern auch international hoch angesehene Experten ihres Faches. So ist beispielsweise Dr. Christian Kinast einer der Wegbereiter des Einsatzes minimalinvasiver Techniken sowie von resorbierbaren Implantaten in der Fußchirurgie. Folglich verwundert es nicht, dass unsere ATOS-Fußspezialisten regelmäßig durch eine Nennung in der jährlich erscheinenden FOCUS Ärzteliste ausgezeichnet werden – eine Ehrung, die uns jedes Jahr aufs Neue ganz besonders freut.
Erfahren Sie in der Folge mehr über Erkrankungen und Verletzungen am Fuß und am Sprunggelenk – und wie wir diesen begegnen können.

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Alle unsere Ärzte zeichnen sich durch langjährige Erfahrung aus. Finden Sie hier Ihren Spezialisten und vereinbaren Sie einen Termin.

Dr. med. Christian Kinast

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Dr. med. Christian Kinast

Orthopädie Zentrum Arabellapark

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Häufige Diagnosen bei Problemen mit den Füßen

Hallux valgus

Der Hallux valgus, auch Ballenzeh genannt, ist eine krankhafte Veränderung am Fuß und stellt eine Schiefstellung der großen Zehe im Großzehengrundgelenk dar. Der erste Mittelfußknochen und der Mittelfußkopf, der sogenannte „Großzehenballen“ wandern an die Fußinnenseite und der große Zeh kippt nach außen. Eine mehr auf dem Knochen liegende Vorwölbung lässt hingegen auf einen Hallux rigidus schließen. Der zu Grunde liegende Knorpelverschleiß führt hier zu einer Knochenneubildung. 
Weit verbreitete Ursachen für einen Hallux valgus sind falsches Schuhwerk, eine Bindegewebsschwäche oder auch eine familiäre Disposition bzw. eine Veranlagung zum Spreizfuß. In letzterem Fall weichen bereits die Mittelfußknochen auseinander und leisten der Entwicklung eines Hallux valgus Vorschub. 
Das richtige Schuhwerk spielt eine entscheidende Rolle für die Begünstigung eines Hallux valgus. Bei High Heels trägt der Vorfuß die gesamte Belastung. Häufig entsteht daraus ein Knick-Senk-Plattfuß, der eine übermäßige Beweglichkeit der Fußwurzel zur Folge hat und eine Hauptursache für die Entwicklung eines Hallux valgus darstellt. Die Fehlstellung des Großzehengrundgelenks führt bei fortwährender Dauer zum Knorpelverschleiß und damit zur Arthrose, die zunehmend Schmerzen im Gelenk verursacht. Deshalb ist es ratsam, nicht erst zum Arzt zu gehen, wenn Beeinträchtigungen und Schmerzen so groß sind, dass man nicht mehr umhin kann, und das Gelenk mit großer Wahrscheinlichkeit bereits stark geschädigt ist.
 

Hammerzeh

Als Hammerzehen werden oftmals pauschal Rötungen, Druckstellen und Achsabweichungen der Zehen definiert, die bei Betroffenen aber nicht unbedingt Beschwerden hervorrufen müssen. Ein Hammerzeh liegt vor, wenn das Mittelglied des Zehs mehr nach oben und das Endglied des Zehs mehr nach unten gebeugt ist, sodass diese Beugung des Endglieds ähnlich einem Hammer mehr nach unten zeigt. Diese Fehlstellung der Zehe führt nicht nur dazu, dass Schuhe nicht mehr passen bzw. Probleme beim Schuhkauf auftreten, sondern verursacht vor allem eine schmerzhafte Verhornung auf dem Mittel- oder Endgelenk der Zehe.
Eine Funktionsstörung der Fußmuskulatur, die die Zehen bewegt, ist in der Regel die Ursache für Hammerzehen. Bedingt sind Fußbeschwerden durch einen Spreizfuß oder Hohlfuß dann, wenn das Fußgewölbe beispielsweise durch Fehlhaltungen, Übergewicht oder falsches Schuhwerk die Zehen in Mitleidenschaft zieht. Wenn sich dadurch das Zusammenspiel von den im Fuß liegenden kurzen und langen Muskeln verändert, können sich Hammerzehen ausbilden. Bei einem Hallux valgus können sich ausgebildete Hammerzehen beispielsweise unter andere Zehen schieben. Besonders bei engen Schuhen werden die Zehen oftmals eingezwängt und in ihrer natürlichen Position so verändert, dass die erworbene Fehlhaltung bei längerer Dauer und Tragezeit der Schuhe verbleibt.
Veranlagungsgemäß sowie in seltenen anderen Fällen finden sich Hammerzehenfehlstellungen schon in sehr jungen Jahren. Häufiger jedoch ist eine zunehmende Fehlstellung der Zehengelenke mit fortschreitendem Alter festzustellen.

 

Weitere häufige Fußdiagnosen

  • Hohlfuß
  • Plattfuß
  • Knick-Senk-Fuß
  • Sportverletzungen an Fuß und Sprunggelenk
  • Sprunggelenksarthrose 
  • Spreizfuß
  • Hammerzehen
  • Plantarfasziitis
  • Haglundferse
  • Hallux rigidus

Häufige Fuß- und Sprunggelenksbehandlungen in der ATOS Klinik München

Hallux valgus OP

Bei einer Hallux valgus OP in der Fußchirurgie der ATOS Klinik München wird der große Zeh wieder begradigt und der erste Mittelfußknochen an die übrigen Mittelfußknochen herangeführt. Bei kleinen und mittleren Fehlstellungen ist die Fußoperation minimalinvasiv möglich, indem am äußeren Rand des Zehenballens operativ der Großzeh begradigt oder der Knochen des Großzehs durchtrennt und verschoben wird.

Bei größeren, umfangreicheren Fehlstellungen, vor allem wenn ein begleitender Knorpelschaden vorliegt, kann eine offene Fußoperation durchgeführt werden. Im Wesentlichen gibt es zwei Verfahren: die Knochendurchtrennung und Versetzung oder die Stilllegung des Fußwurzelgelenks am Mittelfuß mit Verschiebung des ersten Mittelfußknochens. Häufig werden bei der Knochenversetzung sich auflösende Milchzuckerschrauben verwendet. Diese Schrauben lösen sich innerhalb von ca. einem Jahr ohne Fremdkörperreaktion vollständig auf und machen damit eine zweite Fußoperation zur Metallentfernung überflüssig. Bei großen Fehlstellungen wird die körpernahe Umstellung des Knochens ergänzt durch eine Bandverbindung mit dem benachbarten Mittelfußknochen, sodass ein Wiederauftreten der Mittelfußabspreizung weniger wahrscheinlich ist. Bei sehr schweren Fehlstellungen wird eine Lapidus-Arthrodese mittels einer Metallplatte vorgenommen. Dabei wird der Bereich der Fußwurzel stabilisiert, damit die Achse des ersten Mittelfußknochens nicht wieder zum Fußinnenrand abweichen kann. Die Gelenkregion zwischen Fußwurzel und Großzeh, die auch bei einem gesunden Fuß steif ist, wird hier durch eine Metallplatte versteift. 

In der ATOS Klinik München stehen uns verschiedene Operationstechniken zur Verfügung. Alle diese Eingriffe können einzeln oder in Kombination vorgenommen werden:

  • Ballenabtragung (nach Schede)
  • Weichteileingriff (nach McBride)
  • Großzehen-Durchtrennung (Akin-Osteotomie)
  • Distale (körperferne) Mittelfuß-Osteotomien (Knochendurchtrennung und Versetzung)
  • Minimalinvasive proximale (körpernahe) Mittelfuß-Osteotomien (Knochendurchtrennung und Versetzung)
  • Arthrodese des Mittelfuß-Fußwurzelübergangs (Lapidus-Arthrodese)
  • Arthrodese des Mittelfuß-Zehengelenks
  • Modifizierte Resektionsarthroplastik mit einem Periost-Fettinterponat (Bioprothese)

Sportverletzungen am Fuß- und Sprunggelenk

Zu den häufigsten Sportverletzungen zählt die Sprunggelenksdistorsion. Beim Umknicken nach innen reißen die Bänder außen zwischen Wadenbeinspitze und Sprung- und Fersenbein. Ohne eine adäquate Ruhigstellung und Stabilisierung durch eine gute Bandage kommt es zum Ausleiern der Bänder. Der Knorpel des oberen Sprunggelenks wird zunehmend geschädigt. Es kann zur Absplitterung von Knorpelknochenstücken (Osteochondrosis dissecans) kommen oder zur fortschreitenden Schädigung des Knorpels mit Ausbildung von Knochenspornen. Im weiteren Verlauf kann sich eine Sprunggelenksarthrose ausbilden. 
Knöchelbrüche werden häufig operiert, nicht aber lässt sich hier eine nachfolgende Arthrose verhindern, vor allem wenn die Sprunggelenksgabel nicht perfekt wiederhergestellt wird und die Syndesmose nicht gut verheilt. Hier ist eine sehr genaue Diagnostik notwendig, häufig mit Computertomografie (CT) und/oder Magnetresonanztomografie (MRT). 
Eine gerissene Achillessehne muss nicht zwangsläufig operiert werden. Wichtig für die Heilung ist eine frühfunktionelle Therapie, die die Rückbildung der Muskulatur verhindert und auf eine fehlende Verlängerung des Achillessehnenkomplexes achtet. Hochleistungssportler bedürfen eher einer operativen Therapie. 
Ermüdungsfrakturen und Knochenödeme können hartnäckig sein und sind konsequent zu behandeln. Zu beachten sind begleitende und verursachende Fußfehlstellungen. Ermüdungsfrakturen wie auch Achillessehnenrisse sind Verletzung, die eine Sportkarriere potenziell beenden können.

Weitere häufige Fuß- und Sprunggelenksbehandlungen

  • Sprunggelenksendoprothetik und arthroskopische Arthrodesen
  • Korrekturen von Hohl- und Plattfußdeformitäten
  • Arthroskopische und komplexe Sprunggelenksoperationen nach Unfällen und bei Arthrose
  • Achillessehnenrekonstruktionen
  • Endoskopische Haglundfersenoperationen
  • Sehnenrekonstruktionen der Tibialis anterior, Tibialis posterior und der Peronealsehnen
  • Eigenbluttherapie mit Wachstumsfaktoren
  • Regenerative Verfahren mit Stammzellen aus Knochenmark und körpereigenem Fettgewebe

Wir sind für Sie da.

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