Das ATOS MVZ Mittelhessen

Das ATOS MVZ Mittelhessen (ehemals Praxis Dr. med. Thomas Schäfer) in Wetzlar heißt Sie herzlich willkommen. Das MVZ ist Anlaufpunkt für Patienten (GKV und PKV) aller orthopädischen Fragestellungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Aktuelle Sprechstundenzeiten

Aktuell sind die Sprechstundenzeiten wie folgt:

Montag, Dienstag, Donnerstag: 8 – 12 & 14-17 Uhr
Mittwoch, Freitag: 8 – 12 Uhr

Praxiswegweiser

Die Praxis befindet sich in verkehrsgünstiger Lage direkt am Eingang zur Fußgängerzone "Altstadt" in unmittelbarer Nähe des LEITZ-Gebäudes.

Auswärtige Patienten folgen dem städtischen Parkleitsystem zu den Parkplätzen "Steighausplatz" oder "Avignonanlage" - von dort sind es jeweil etwa 50 bis 100 m zur Praxis (Fachwerkgebäude), direkt am Schillerplatz - gegenüber der Musikschule.

Unmittelbar vor der Praxis befindet sich ein Behindertenparkplatz und auch Kurzzeitparkplätze. Der Wetzlarer Citybus hält direkt vor der Praxis, alle anderen Busse vor dem Leitzgebäude (1 Gehminute).

Dr. med. Thomas Schäfer
Rheumatologie, Orthopädie
Chirotherapie, Sportmedizin
physikalische Therapie, spezielle Schmerztherapie
Ambulante Chirurgie, Osteologie (DVO)

Dr.med. Benjamin Harfst
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zusatzbezeichnung Chirotherapie

ATOS MVZ Mittelhessen
Schillerplatz 10
35578 Wetzlar
Tel. 06441 /  4 52 88

 

Unser Leistungsspektrum

RHEUMA-CHECK LABOR SCHNELLTEST

Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke.
Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, am häufigsten zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr.
Je eher die Krankheit erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln!

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DIAGNOSTIK

Die Orthopädie behandelt die Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates.
Zum Haltungsapparat gehören Knochen, Gelenke, Bänder und Sehnen.
Zum Bewegungsapparat Muskel, Nerven und Gefäße.
 
Die jüngsten Patienten sind Neugeborene, die auf angeborene Fehlbildungen, z.B. Hüftdysplasie, Sichelfuß, Klumpfuß, Hackenfuß, Skoliose, Extremitätenfehlbildungen untersucht werden -
die ältesten Patienten  besuchen den Orthopäden wegen Arthrose, Osteoporose und z.B. verschleißbedingter Wirbelsäulenerkrankungen.

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3D WIRBELSÄULEN- UND HALTUNGSANALYSE

Es handelt sich um eine strahlenfreie Alternative zum Röntgen, eine revolutionäre und wegweisende Kombination aus modernster Videotechnik und digitaler Datenverarbeitung. Es ist eine schnelle und berührungslose Vermessung und Analyse des menschlichen Rückens und der Wirbelsäule sowie
von Beinlängendifferenzen; mit hoher Messgenauigkeiten und sofortige Datenauswertung durch modernste Computer und Bildverarbeitungstechnik. Das Ergebnis ist eine exakte Diagnose für individuellere und erfolgreichere Therapien. Diese neuartige Methode wird bereits von vielen Ärzten und Kliniken eingesetzt; von den gesetzlichen Krankenkassen bisher jedoch nicht erstattet.

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MRT / KERNSPINTOMOGRAPHIE

Weiterentwicklungen in der Medizintechnik bringen immer neue Diagnosemöglichkeiten mit sich, die letztendlich uns allen zugute kommen.

Eine Besonderheit im Rahmen dieser Weiterentwicklung stellt die Kernspintomographie dar. Sie ist ein bildgebendes Verfahren mit extrem hoher Detailerkennbarkeit, das der konventionellen Röntgendiagnostik an Aussagekraft deutlich überlegen ist. Die MRT hat den unschätzbaren Vorteil der nicht entstehenden Röntgenstrahlung. Die Bilderzeugung erfolgt in einem Magnetfeld. Daher kommt auch der Name MRT: Magnet-Resonanz-Tomographie. .

Es erfolgt eine enge und vertrauensvolle langjährige Kooperation mit allen radiologischen Facharztpraxen der Umgebung.

 

ARTHROSE-/ GELENKVERSCHLEISSBEHANDLUNG

Behandlung von degenerativen Gelenkerkrankungen großer und kleiner Gelenke mit Hyaluronsäure /Hyalartpräperaten, hier insbesondere der Kniegelenke, Hüftgelenke,Sprunggelenke, Schultern- aber auch von Finger- und Zehengelenken- z.T. unter ultraschall gezielter Injektionstechnik. Hyaluronsäure ist ein physiologischer Bestandteil unserer Gelenkschmiere, deren Produktion bei der Arthrose gestört ist. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter http://www.fermathron.com/html/patienten3.htm

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OSTEODENSITOMETRIE

Die Knochendichtemessung mittels DXA-Verfahren ist das Einzige von der WHO anerkannte Verfahren zur Bestimmung des Knochenmineralsalzgehaltes – Es ist leider nur in der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen bei bereits eingetretenem Knochenbruch.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.gehealthcare.com/ende/bone-densitometrie/index.html

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ESWT = EXTRAKORPORALLE STOSSWELLENTHERAPIE

Fokussierte, ultraschallgeleitete Stoßwellentherapie als nicht-operatives Behandlungsverfahren von chronischen Schmerzen, insbesondere der Kalkschulter, des Fersensporns, von
Achillessehnenbeschwerden, Golf- und Tennisarm. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.richard-wolf.com

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WACHSTUMSANALYSE FÜR KINDER

Computergestützte Erkennung von Wachstumsstörungen und Einschätzung der Reife durch prospektive Körperendgrößenbestimmung, Skelettalterbestimmung, d.h.Bestimmung des Knochenalters im Verhältnis zum chronologischen (tatsächlichen) Alter.

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Rhema-Check (Labor-Schnelltest)

Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke.
Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, am häufigsten zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr.
Je eher die Krankheit erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln!
 
Wir bieten Ihnen einen zuverlässigen Schnelltest.
Rheumachec® kombiniert zwei Marker:
Hochspezifische Antikörper gegen Mutiertes Citrulliniertes Vimentin (MCV) und den Rheumafaktor.
 
Hochspezifische Antikörper gegen MCV sind eindeutige und empfindliche Marker für rheumatoide Arthritis und erkennen die Erkrankung schon im Frühstadium!
Der Rheumafaktor ist ein etablierter Marker für rheumatische Erkrankungen
 
Der Rheumaschnelltest

  • liefert schon beim ersten Verdacht auf rheumatoide Arthritis verlässliche Ergebnisse
  • erkennt die Erkrankung bereits im Frühstadium
  • liefert das Ergebnis nach nur 15 Minuten
  • wird leicht und unkompliziert durchgeführt mit nur einem Tropfen Blut

Weitere Informationen zum Schnelltest:

http://www.orgentec.com/de/produkte/schnelltests/ORG+170.html

Diagnostik

Die Orthopädie behandelt die Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates.
Zum Haltungsapparat gehören Knochen, Gelenke, Bänder und Sehnen.
Zum Bewegungsapparat Muskel, Nerven und Gefäße.
 
Die jüngsten Patienten sind Neugeborene, die auf angeborene Fehlbildungen, z.B. Hüftdysplasie, Sichelfuß, Klumpfuß, Hackenfuß, Skoliose, Extremitätenfehlbildungen untersucht werden -
die ältesten Patienten  besuchen den Orthopäden wegen Arthrose, Osteoporose und z.B. verschleißbedingter Wirbelsäulenerkrankungen.
 
Zum Erkennen der Erkrankungen des >Haltungs- und Bewegungsapparates stehen vielfältige diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung u.a.:

3D-Wirbelsäulenvermessung
Die 3D-Wirbelsäulenvermessung ist eine neue Möglichkeit, frühzeitig Fehlstellungen der Wirbelsäule und damit verbundene Muskelverspannungen zu erkennen und Folgeschäden zu vermeiden. Durch modernste Computer- und Bildverarbeitungstechnik wird ein dreidimensionales Bild des Rückens errechnet - ein strahlungsfreies, schnelles Verfahren, Therapieverläufe zu dokumentieren.

Knochendichtemessung
Die Knochendichtemessung oder auch Osteodensitometrie ist eine international anerkannte Methode, um das Frakturrisiko im Rahmen der Osteoporose-Diagnostik zu beurteilen..

Pedographie
Freizeitsportler kaufen ihre Laufschuhe nicht mehr nebenbei, sondern lassen sich mehr oder minder fachkundig beraten. Viele Menschen absolvieren Lauftrainings, um ihr Gangbild zu verbessern und sich gesünder bewegen zu können. Aber was ist für wen das Richtige? Und was soll eigentlich damit erreicht werden? Die Pedographie gibt Antwort auf diese Fragen. .

Skelettalterbestimmung
Eltern, deren Kind im Vergleich zu seinen Klassenkameraden auffällig klein oder auffällig groß ist, wollen sehr häufig wissen, wie groß ihr Sprössling nach Abschluss des Wachstums sein wird. Die zu erwartende Körpergröße kann der Orthopäde mit Hilfe der Skelettalterbestimmung ermitteln. .

Ultraschall ,dient der gezielter Erkennung von degenerativen , entzündlichen und traumatischen  Erkrankungen z.B. am Schulter- oder Kniegelenk, an Muskel, Sehnen, Bändern , Erkennen von Schleimbeutelentzündungen,Überbeinen/Ganglien, Kniekehlenzysten und z.B. entzündlich rheumatischen Gelenk- und Sehnenerkrankungen
Verletzungen der Kniegelenke, daraus resultierende Schäden, aber auch Abnutzungserscheinungen, Entzündungen und andere Erkrankungen müssen vom Orthopäden behandelt werden.

Was die X-Strahlen alles können
Ohne Einsatz der Röntgentechnik ist eine umfassende Diagnostik heute kaum noch denkbar. Schließlich kann mit Hilfe dieses bildgebenden Verfahrens die Knochenstruktur eines Menschen sehr gut dargestellt werden. Die Röntgenuntersuchung gehört deshalb zum Standardprogramm einer orthopädischen Praxis. .

Labordiagnostik
Die medizinische Labordiagnostik umfasst die Untersuchung von Körpermaterialien durch optische, chemische oder immunologische Verfahren. Sie dient der Entdeckung von Erkrankungen bzw. der Verlaufs- und Therapiekontrolle durch Laborwerte und ist u.a. ein wichtiger Bestandteil in der rheumatologischen und Osteoporosediagnostik.

Ambulante Chirurgie 

orthopädische operative ambulante Extremitätenchirurgie im Ambulanten Operationszentrum Dr.Haimerl,Virchowstr.,Wetzlar

Osteodensitometrie

Knochendichtemessung: Die DXA-Methode ist die von der WHO vorgeschriebene Messung zur Diagnosestellung einer Osteoporose. Sie ist sehr strahlenarm und erlaubt die gleichzeitige Messung von Lendenwirbelsäule und Hüfte, sie ist nicht belastend und dauert nur 10 Minuten. Die Diagnose richtet sich nach dem T-Wert (Vergleich mit normalen jungen Erwachsenen):

T-Werte

  • Normalbefund: größer -1 SD
  • Osteopenie:     -1,0 bis  bis -2,5 SD
  • Osteoporose:  kleiner -2,5 SD
  • (SD bedeutet Standardabweichung)

Die Ultraschallmessung der Ferse oder Finger ist nur als "Auslesetest" geeignet. Sie erlaubt eine Einschätzung des Bruchrisikos, nicht aber die Diagnose einer Osteoporose. Auch die Computertomographie ist nur in bestimmten Fällen notwendig.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: Kuratorium Knochengesundheit e.V. und www.gehealthcare.com/ende/bone-densitometrie/index.html

Einen Fragebogen zur Einschätzung Ihres Osteoporose-Risikos finden sie hier.
 

Einfacher Test zur Abschätzung des Osteoporoserisikos

Jede Frau kann ihr Osteoporoserisiko anhand eines einfachen Tests grob abschätzen. Der so genannte OST (Osteoporose-Selbst-Test) kombiniert nur zwei Parameter (veränderliche Größen): Alter und Gewicht - und erlaubt damit auf einen Blick die Zuordnung zu einer von drei Risikokategorien: niedrig, mittel und hoch. Der Test kann zwar die Diagnose nicht ersetzen, eignet sich aber als Grundlage für die Entscheidung zur weiteren Abklärung, etwa durch eine Knochendichtemessung. So heißt es in der Studie, die im Juli 2002 in einer Publikation aus der Mayo-Clinic (Mayo-Clinic Proceedings) veröffentlicht wurde.

"Osteoporose ist eine stumme Erkrankung, von der viele Frauen nichts wissen, bis sie eine Fraktur erleiden", betonte Professor Jean-Yves Reginster, Direktor der Abteilung für Knochen- und Knorpelmetabolismus (Stoffwechsel) des WHO-Koordinationszentrums an der Universität von Lüttich, Belgien. Der "OST" ist ein exzellenter Weg, um Frauen für ihr Osteoporoserisiko zu sensibilisieren und er wird sie hoffentlich auch ermutigen, ihre Arzt um eine genauere Beurteilung ihrer Knochengesundheit zu bitten".

In der Studie hatten die Untersucher die Tauglichkeit des Tests zu Erkennung von Frauen mit Osteoporose in vier Studiengruppen von postmenopausalen Frauen in Europa und Nordamerika geprüft.

Die größte Gruppe umfasste fast 20.000 im Alter von 45 bis 81 Jahren, die 1993 für eine Studie mit dem Bisphosphonat Alendronat (FOSA-MAX(c)) gescreent wurden. Alle erhielten eine Knochendichtemessung am Schenkelhals.

Die Untersucher teilten die Frauen mit Hilfe des OST-Tests in Kategorien mit niedrigen, mittleren und hohem Osteoporoserisiko ein und verglichen diese Kategorie dann bei jeder einzelnen Frau mit dem Ergebnis der Knochendichtemessung. Die Aussagekraft des Test erwies sich als durchaus brauchbar.
Natürlich sollten sich Frauen nicht allein auf den OST-Test verlassen, aber er kann das persönliche Risiko anzeigen, bevor eine erste Fraktur auftritt, unterstreicht Reginster. Dem Arzt hilft der Test herauszufinden, welche Frauen von einer Knochendichtemessung am meisten profitieren werden. Der Test stellt die Entscheidung für diese Untersuchung, die aus Kostengründen nicht als Screeningmethode eingesetzt werden darf, auf eine rationale Basis. Er ermöglicht eine gewisse Vorauslese, die durch weitere Angaben noch spezifiziert werden kann. "Der OST-Test kann die sozialen und ökonomischen Lasten der Osteoporose senken, wenn er dazu beiträgt, dass die betroffenen Frauen diagnostiziert und behandelt werden bevor eine Fraktur auftritt", so Reginster weiter.

Derzeit ereignet sich in der EU alle 30 Sekunden eine Fraktur infolge von Osteoporose. Die Folgen für die Lebensqualität der Patienten und Patientinnen sind katastrophal. Dabei gibt es schon wirksame Therapieformen, die dem Knochenabbau entgegenwirken, die Knochen stärken und das Frakturrisiko senken können, wie z.B. die Substanzgruppe der Bisphosphonate.

ESWT (Extrakorporalle Stoßwellentherapie)

Alleine in Deutschland leiden jährlich mindestens 50.000 Menschen an chronischen Schmerzzuständen, verursacht durch den sogenannten Tennis- oder Golferarm, den Fersensporn oder durch Verkalkungen der Schulter ausgelöst. Dabei sind chronische Verläufe mit jahrelang dauernden Ruhe- und Bewegungsschmerzen keine Seltenheit. Kennzeichnend sind dabei ein Nichtansprechen auf konservative Maßnahmen und Zurückhaltung gegenüber operativen Eingriffen.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie dient zur Behandlung von chronischen und punktförmigen Schmerzen, vornehmlich im Knochen-Sehnen-Übergangsbereich und im Muskelansatz:

  • Kalkschulter, Tennis-/Golferellenbogen, Fersensporn
  • Achillessehnenbeschwerden
  • chronische Entzündungen der Sehnenansätze am Schultergelenk
  • Schleimbeutelentzündung/Sehnenansatzentzündung am Hüftknochen
  • Belastungschmerz an der Schienbeinkante
  • Entzündung an der Kniescheibenspitze
  • Knochendurchblutungsstörungen/Nekrosen
  • Falschgelenke (Pseudarthrosen)
  • Fersensporn/Plantarfaszitis               !!!! Wichtig seit Januar 2019 Leistung der gesetzlichen Krankenkasse -keine Zuzahlung

Als nicht invasives Verfahren (keine Verletzung der Haut) stellt die extrakorporale Stoßwellentherapie hier eine Behandlungsalternative zu operativen Eingriffen dar. Mit ihr gelingt es in 60-85%, je nach Art der Beschwerden, die Schmerzen der Patienten zu lindern oder ganz zu beseitigen. Damit würden Operationen, Narkosen und Krankenhausaufenthalte überflüssig; außerdem kommt es zu keiner Hautverletzung.

Das Therapiegerät erzeugt auf piezoelektrischem Weg außerhalb des Körpers (extrakorporal) Schallwellen hoher Energie. Diese werden über Wasserkissen an den Körper angekoppelt, indem der Schallkopf unter fachorthopädischer Ultraschallüberwachung über das Behandlungsgebiet gebracht wird.

Der Patient fühlt kurze Impulse und unterstützt den Orthopäden die Stoßwelle an den Punkt der höchsten Schmerzempfindung zu dirigieren. Die fokussierte Stoßwellentherapie erhöht die Stoffwechselaktivität im erkrankten Gebiet und regt so die Selbstheilungskräfte des Körpers an.

Die patientenfreundliche Behandlung wird ambulant durchgeführt, ist schonend und dauert ca. 15 Minuten. Die Arbeits- und Sportfähigkeit sind in der Regel am selben oder folgenden Tag gewährleistet. Die Behandlung erfolgt ein- bis viermal im Abstand von jeweils einer bis zwei Wochen.

Die Vorteile der extrakorporalen Stoßwellentherapie gegenüber anderen konservativen Verfahren sind:

  • keine Allergiegefahr
  • keine Vorbereitung - oder Überwachung des Patienten erforderlich
  • nur ambulante Behandlung
  • die Behandlung ist schnell und besonders schonend
  • nur 1- 4 Therapieeinheiten sind notwendig
  • nach ca 10 Tagen schon deutliche Schmerzlinderung spürbar.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!
eMail: Dr.med.Th.Schaefer[at]t-online.de
Info auch unter: www.richard-wolf.com

Wie bei allen IGEL Leistungen kann sie jeder Patient in Anspruch nehmen, muss sie jedoch privat bezahlen. Die privaten Krankenkassen erstatten die Kosten in der Regel; Beihilfestellen gelegentlich auf Antrag.

In Amerika ist die ESWT zur Behandlung durch die FDA (Food & Drug-Administration) zugelassen worden - und viele Kollegen dort sind der Auffassung, dass das Nichtanbieten einer extrakorporalen Stoßwellentherapie als Kunstfehler gewertetet werden muss, wenn bei einem operativen Eingriff Komplikationen auftreten und der Patient nicht über die alternative Behandlungsmöglichkeit Stoßwellentherapie/ESWT informiert war.

 

ZUR INFORMATION :

BESCHLUSS des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V in seiner 430. Sitzung am 12. Dezember 2018

Teil A zur Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) mit Wirkung zum 1. Januar 2019

1. Aufnahme einer achten und neunten Bestimmung zum Abschnitt 30.4 EBM

8. Die Gebührenordnungspositionen 30440 kann abweichend von 1. nur von Fachärzten für Orthopädie und/oder Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie und/oder von Fachärzten für Physikalische und Rehabilitative Medizin berechnet werden.

9. Die Gebührenordnungsposition 30440 ist nur bei Patienten berechnungsfähig, die gemäß § 2 der Nr. 26 der Anlage I „Anerkannte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden“ der Richtlinie vertragsärztliche Versorgung des Gemeinsamen Bundesausschusses folgende Kriterien erfüllen:

  • bei denen der Fersenschmerz die gewohnte körperliche Aktivität über mindestens sechs Monate eingeschränkt hat und
  • während dieser Zeit unterschiedliche konservative Therapieansätze (pharmakologische und nicht-pharmakologische) einschließlich patientenzentrierter Maßnahmen (darunter mindestens Schonung, Dehnübungen und Einlagen) über einen ausreichenden Zeitraum ohne relevante Beschwerdebesserung angewandt wurden.
  • Die Einschränkung der körperlichen Aktivität über mindestens sechsMonate liegt vor, wenn im Zeitraum der letzten zwei Quartale unter Ausschluss des aktuellen Quartals wegen der Fasciitis plantaris (ICD-10-GM: M72.2) jeweils mindestens ein Arzt-Patienten-Kontakt gemäß 4.3.1der Allgemeinen Bestimmungen pro Quartal stattgefunden hat.

2. Aufnahme einer Leistung nach der Gebührenordnungsposition 30440 in den Abschnitt 30.4 EBM 30440 Extrakorporale Stoßwellentherapie beim Fersenschmerz bei Fasciitis plantarisentsprechend der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (Nr. 26 Anlage I „Anerkannte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden“ der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung)

Wachstumsanalyse für Kinder

Kleinwüchsigkeit / Minderwuchs
 

Von Kleinwüchsigkeit sprechen Ärzte bei Patienten mit einer endgültigen Körpergröße von < 150 cm.
Um Minderwüchsigkeit rechtzeitig (in der Kindheit) zu erkennen, gibt es die Möglichkeit der Skelettalter- und prospektiven Körperendgrößenberechnung.
 

Das Skelettalter gilt als eines der objektivsten Kriterien der biologischen Reife. Die Kenntnis des Knochenalters ist daher für die Beurteilung des Entwicklungsstandes eines Kindes von entscheidender Bedeutung. Bei Fragen, die sich mit Wachstumsstörungen, endokrinologischen Dysregulationen etc. beschäftigen, wird sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie die Skelettalterbestimmung regelmäßig vorgenommen. Darüber hinaus sind Wachstumsprognosen möglich. Für manche therapeutischen Eingriffe in der Orthopädie, sei es konservativ oder operativ, ist die Kenntnis des noch zu erwartenden Längenwachstum unerlässlich. Für kieferkorrigierende Eingriffe in der Kieferorthopädie ist der Beginn des puberalen Wachstums Spurt entscheidend.

Die Entwicklung des Skeletts erfolgt im wesentlichen in drei zeitlich aufeinander folgenden Stadien:

  • Pränatal  werden die Diaphysen, die distale Femur-Epiphyse, die proximale Tibia-Epiphyse, der Talus, der Kalkeneus und das Kuboid angelegt.
  • Nach der Geburt beginnt die Ossifikation und Differenzierung der Epiphysen. Ab dem 3. Lebensmonat werden an der Hand Ossifikationskerne des Capitatum und Hamatum sichtbar. Die Epiphysen des Radius und der kurzen Röhrenknochen erscheinen in der Regel erst ab dem zweiten Lebensjahr.
  • Von der Pubertät bis zum Ende des Wachstums kommt es zum Schluss der Epiphysenfugen. Dies folgt einer gesetzmäßigenzeitlichen Reihenfolge mit individuellen Schwankungen bei den einzelnen Knochen.

Methoden zur Bestimmung des Skelettalters wurden schon frühzeitig vorgestellt. Zunächst wurde das Auftreten von Knochenkernen zur Skelettalterbestimmung herangezogen. Der Kinderarzt Rotch entwickelte eine entsprechende Methode und verwendete als erster den Begriff "anatomisches Alter". Die Röntgenologische Bestimmung des Knochenalters hielt er für geeignet, um die Schulreife eines Kindes zu beurteilen. Diese Methode wurde weiter entwickelt,  erwies such in der Folgezeit aber als wenig praktikabel, so dass später die Größe und der Reifungsstand der Epiphysenkerne  herangezogen wurde wurden. Wegen der großen Zahl der Epiphysen an der Hand, wurde das Röntgenbild der Hand gewählt. Den Empfehlungen der Anthropologen folgend (anthropometrische Messungen der linken Körperhälfte durchzuführen) wird das Röntgenbild der linken Hand verwendet.

Der erste auf den zuletzt genannten Prinzipien entwickelte Atlas wurde 1937 von W. Todd vorgestellt. Ihm lagen Longitudinalstudien, die die Reifungsvorgänge jedes einzelnen Knochens der Hand bis zum Erreichen der Erwachsenenform untersuchten, zugrunde. Von Greulich und Pyle wurden diese Arbeiten weiterentwickelt. Sie gaben 1959 ihren Atlas heraus, der heute nach weit verbreitet benutzt wird. Von Acheson (1954) wurde eine Methode (Oxford Methode) eingeführt, die den Reifegrad einzelner Knochen (zunächst für die Hand und das Kniegelenk, später auch für das Hüftgelenk) festlegt und mit dem Reifepunkten versieht. Die Summe der Punkte entspricht dem Knochenalter. Tanner, WHitehouse und Mitarbeiter erweiterten das Score System. Sie veröffentlichten 1962 ihr TW1 System und 1975 die zum Teil abgeänderte Fassung als TW2 System (RUS, CARPALS, TW2), mit der letzten Revision 1983. Diese Methode gilt heute als eine der genauesten Bestimmungen des Skelettalters.

Roche und Mitarbeiter stellten 1988 eine Bestimmungsmethode (FELS-Methode) vor, der Longitudinalstudien von 350 Jungen und 320 Mädchen von der Geburt bis zum Wachstumsende zugrunde gelegt wurden. Sie ist der TW2-Methode ähnlich. Diese Methode hat sich noch nicht im klinischen Gebrauch durchgesetzt.

Grave hat für Kieferorthopädische Bedürfnisse eine Methode eingeführt, die den Zeitpunkt des puberalen Wachstums-Spurt annähernd bestimmen kann.

Wegen der späten Ossifikation der Hand sind die Methoden, welche das Röntgenogram der linken Hand verwenden, bei Säuglingen nicht zu gebrauchen. Von Erasmie wurde eine Methode vorgestellt, die das seitlich Röntgenbild des Fußes verwendet.

Bei bekanntem Skelettalter und der aktuellen Größe des Kindes ist die Berechnung der prospetiven Erwachsenengröße möglich. Dabei sind die Methoden von Bayley - Pinneau, Tanner und Roche - Wainer - Thissen am  weitesten verbreitet.

Das Programm ermöglicht die Bestimmung des Skelettalters am Röntgenbild der linken Hand nach den Methoden Greulich - und Pyle (OVER ALL, BONE SPEZIFIC), Acheson (OXFORD-Method), Tanner (RUS, CARPALS, TW2) und Grawe - und Brown.

Die Berechnung der prospetiven Erwachsenengröße ist nach den Methoden von Bayley - Pinneau, Tanner und Roche - Wainer - Thissen möglich.

Folgende Adressen bieten Information zu diesem Thema:

Bundesselbsthilftverband kleinwüchsiger Menschen e.V.
Postfach 801928
81618 München
www.kleinwuchs.de

BKMF- Bundesverband kleinwüchsiger Menschen und ihre Familien e.V.
Hillmannplatz 6
28195 Bremen
www.bkmf.de

Information für Patienten mit Wachstumshormonmangel.
www.uni-erlangen.de/glandula/

"Kleinwüchsige Menschen in Ausbildung und Beruf"
Forschungsbericht Nr. 287
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Postfach 500
53105 Bonn
info[at]bma.bund.de

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter http://wapedia.mobi/de/K%C3%B6rpergr%C3%B6%C3%9Fe

Athrose- / Gelenkverschleißbehandlung

Gelenkverschleiß-/Arthrosebehandlung mit Hyalart

Die sogenannte "trockene Arthrose" - der reibende, knirschende Verschleiß - insbesondere der Knie-, Hüft- und Sprunggelenke lässt sich oft langfristig gut mit Hyaluronsäure - einem Bestandteil der Gelenkschmiere - beeinflussen. Dazu muss das Präperat im Abstand von 5 bis 10 Tagen - von einem in Gelenkpunktionen versiertem Orthopäden - gespritzt werden. Es handelt sich um ein zugelassenes Medizinalprodukt. Eine Beschwerdeminderung, oft sogar eine ½ bis 1½-jährige Beschwerdefreiheit setzt meist unmitelbar nach der Injektionsbehandlung ein.

Die Behandlung kann ambulant - auch außerhalb der üblichen Sprechzeiten, z. B. nach der Arbeitszeit - durchgeführt werden, ist kurz und schonend und beinträchtigt die Arbeits- und Sportfähigkeit in der Regel nicht.

Wie bei allen IGEL-Leistungen ist eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen (bei den Medizinalprodukten) nicht möglich. Die privaten Krankenkassen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung:
Tel. (0 64 41) 4 26 13

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter http://www.fermathron.com/html/patienten3.htm

3D-Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse

Es handelt sich um eine strahlenfreie Alternative zum Röntgen, eine revolutionäre und wegweisende Kombination aus modernster Videotechnik und digitaler Datenverarbeitung. Es ist eine schnelle und berührungslose Vermessung und Analyse des menschlichen Rückens und der Wirbelsäule sowie von Beinlängendifferenzen; mit hoher Messgenauigkeiten und sofortige Datenauswertung durch modernste Computer und Bildverarbeitungstechnik. Das Ergebnis ist eine exakte Diagnose für individuellere und erfolgreichere Therapien. Diese neuartige Methode wird bereits von vielen Ärzten und Kliniken eingesetzt; von den gesetzlichen Krankenkassen bisher jedoch nicht erstattet.

Das 3D-Vermessungsverfahren eignet sich:

  • bei Rücken- und Wirbelsäulenproblemen Erwachsener für bessere und erfolgreichere Therapien
  • bei Beckenschiefständen und Beinlängendifferenzen für exakte Korrekturmaßnahmen, Schuhausgleiche usw.
  • zur regelmäßige Kontrolle der Therapien
  • zur Vermessung und Verlaufskontrolle von Wirbelsäulenverkrümmungen (wie z.B. Skoliosen) für alle Altersgruppen
  • als strahlenfreie Methode bei Kindern und Jugendlichen im Wachstumsalter sowie bei Schwangeren
  • zur Anpassung und Überprüfung spezieller Schuheinlagen
  • für den interdisziplinären Einsatz (Orthopädie, Zahnarzt/Kieferorthopädie, Orthopädie- und Schuhtechnik)

Wie funktioniert die DIERS 3D Vermessung?

Der Patient steht vor einer Aufnahmeeinrichtung, bestehend aus Videokamera und einem Projektor. Der Projektor wirft parallele Messlinien auf die Rückenoberfläche, die Videokamera gibt das dreidimensionale Muster an einen Computer weiter. Die Software wertet die gemessenen Daten aus und ermittelt die Form des gesamten Rückens, der Wirbelsäule und die Stellung des Beckens.Haltungskorrekturen können durch eine höhenverstellbare Plattform genau simuliert werden (Beinlängendifferenz, Wirbelsäulenaufrichtung usw.).

Bei Verlaufskontrollen ist die Veränderung zu früheren Aufnahmen am Computer darstellbar.

Es ist aufgrund umfangreicher wissenschaftlicher Studien möglich geworden, mit einem optischen Messverfahren, d.h. ohne jegliche Strahlenbelastung, dreidimensional die Form und Lage der Wirbelsäule zu erfassen. Die Messergebnisse können Therapien unterstützen und führen in der Regel zu besseren Heilerfolgen.

Hersteller dieser Wirbelsäulen-Messanlagen ist die Firma Diers (www.diers.de)

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