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Kreuzbandverletzungen ATOS Köln

Kreuzbandriss

Bei einem Kreuzbandriss sind unsere Experten der ATOS Orthoparc Klinik in Köln für Sie da

Ein Kreuzbandriss sowie andere Kreuzbandverletzungen treten häufig bei Sportunfällen des Kniegelenkes auf. Leider kann es aber auch bei Bagatelltraumen dazu kommen. Kreuzbandverletzungen sind sehr schmerzhaft und können schwerwiegende Folgeschäden auslösen. Deshalb sollten sie unbedingt fachmännisch versorgt und die Stabilität der Kreuzbänder wiederhergestellt werden. Die Sportmediziner der ATOS Orthoparc Klinik sind auf die Versorgung von Kreuzbandverletzungen – und speziell Kreuzbandrissen – spezialisiert.

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Alle unsere Ärzte zeichnen sich durch langjährige Erfahrung aus. Finden Sie hier Ihren Spezialisten und vereinbaren Sie einen Termin.

 Dirk Tenner

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Dirk Tenner

Fachbereiche Arthroskopie, Schulterchirurgie und Sporttraumatologie

Diagnose Kreuzbandriss

Ursachen von Kreuzbandriss und anderen Kreuzbandverletzungen 

Die Kreuzbänder bilden zusammen mit dem Außen- und Innenband den Bandapparat des Kniegelenks. Ihren Namen haben sie von ihrer Überkreuzung im Zentrum des Kniegelenks. Sie bestehen aus straffen Faserzügen, die von parallel verlaufenden Faserbündeln gebildet werden. Seitenbänder und Kreuzbänder halten gemeinsam das Kniegelenk zusammen und verleihen dem Gelenk Stabilität während der Bewegung. Der Roll-Gleit-Mechanismus im Knie wird bei Schädigung der Kreuzbänder gestört, es kommt zu verstärkter Reibung mit Knorpel- und Meniskusschäden.

Kreuzbandverletzungen treten auf, wenn das Knie unfreiwillig gebeugt, gewaltsam überstreckt, in eine X-Bein Stellung gezwungen oder nach außen verdreht wird. Bei Sportunfällen und Stürzen ist meistens das vordere Kreuzband mit einem Kreuzbandriss betroffen. Hohe Risiken bergen alpines Skifahren, speziell Slalom, Tackling im Fußball oder Eishockey, aber auch das Umknicken bei Landungen nach Sprüngen oder nach Stolpern. Das hintere Kreuzband reißt gewöhnlich erst bei extremer Gewalteinwirkung, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen.
Je nach Größe der Gewalteinwirkung treten Begleitverletzungen auf. Dies können Seitenbandrisse sein, aber auch Meniskus- und Knorpelverletzungen. Chronische Instabilitäten enden zumeist in einer Kniegelenkarthrose.

Kreuzbandriss: Symptome und Diagnose 

Bei einer akuten Verletzung des vorderen Kreuzbandes klagen die Patienten über Schmerzen und Druck im Kniegelenk, der aus einem Bluterguss entsteht. Kreuzbandriss-Symptome bei chronischen Instabilitäten sind meist Unsicherheiten des betroffenen Kniegelenks beim Gehen oder bei Bewegungen im Alltag. 

Röntgenaufnahmen zeigen zumeist nur die Knochenstrukturen im Kniegelenk und knöcherne Bandausrisse. Mit Aufnahmen des Knies in einem speziellen Haltegerät (Stressaufnahmen) können Bandfunktionen überprüft werden. Ideal sind Schichtaufnahmen der Magnetresonanztomografie (MRT), die alle Weichteile im Knie sichtbar machen.

Kreuzbandrisse sind ebenso klar erkennbar wie Begleitverletzungen. Mit der Kniespiegelung (Arthroskopie) können die Ärzte der ATOS Orthoparc Klinik Köln das Knie mit einem endoskopischen Instrument von innen untersuchen und bei Bedarf gleichzeitig auch operative Eingriffe durchführen.

Kreuzbandriss-Therapie: Konservative Behandlungen und Kreuzbandriss-OP

Beschwerden aus Kreuzbandverletzungen können mit konservativen Therapien zumeist nur langwierig gelindert, aber meistens nicht vollständig geheilt werden. Besonders bei jungen Patienten, Heranwachsenden und sportlich aktiven Menschen braucht das Knie die stabilisierende Funktion des vorderen Kreuzbandes. Deshalb ist in Abhängigkeit von den Bedürfnissen und dem Alter des Patienten die Indikation zum Kreuzbandersatz sinnvoll. Die Kreuzbandriss-OP wird arthroskopisch und minimalinvasiv durchgeführt.

Kreuzbandersatzplastik von Spitzenmedizinern der ATOS Orthoparc Klinik durchführen lassen

Die Kreuzbandersatzplastik wird mit einem gewissen Abstand zum Unfall durchgeführt, wenn das Knie wieder abgeschwollen und beweglich ist und die Gefahr einer so genannten „Arthrofibrose“ nicht mehr besteht. Bei diesem Eingriff wird arthroskopisch körpereigenes Sehnengewebe (in der Regel sogenannte „Hamstring-Sehnen“ aus dem Oberschenkel) entnommen und als Ersatz für das verlorene Kreuzband eingezogen. Für Revisionen können alternativ auch die Patellasehne oder die Quadrizepssehne verwendet werden.

Rehabilitation nach der Kreuzbandriss-Operation

Nach der Kreuzband-Operation kann das Gelenk sofort belastet und bewegt werden, die Kreuzbandplastik muss sich jedoch noch knöchern integrieren und baut sich um. Sie muss deshalb vor Maximalbelastungen geschützt werden. Die Kreuzbandriss-Reha geschieht mit einer speziellen Orthese und einem Nachbehandlungsplan, der individuell erstellt wird und auch auf Begleitverletzungen Rücksicht nimmt.

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