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Verletzungen oberes Sprunggelenk ATOS Köln

Oberes Sprunggelenk: Verletzungen behandeln lassen

Lassen Sie Ihre Verletzung am Oberen Sprunggelenk von unseren ATOS Orthoparc Spezialisten mit höchster Präzision behandeln

Das obere Sprunggelenk muss die größte Belastung aller Gelenke aushalten und ist daher besonders anfällig für verschiedene Verletzungen. Schmerzen in diesem Bereich sind immer ein Alarmzeichen für Gelenkverschleiß. Die genauen Ursachen sollten aber unbedingt von einem Spezialisten geklärt werden, um weiteren Schaden zu vermeiden.

Finden Sie Ihren Fuß- und Sprunggelenkpezialisten in der ATOS Orthoparc Klinik Köln

Alle unsere Ärzte zeichnen sich durch langjährige Erfahrung aus. Finden Sie hier Ihren Spezialisten und vereinbaren Sie einen Termin.

Dr. med. André Morawe

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Dr. med. André Morawe

Fachbereich Fuß- und Sprunggelenk

Dr. med. Birgit Range

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Dr. med. Birgit Range

Fachbereich Fuß- und Sprunggelenk sowie Osteologie

Ursachen und Symptome für Verletzungen am oberen Sprunggelenk

Das obere Sprunggelenk ist ein Teil des Sprunggelenks. Zusammen mit dem unteren Sprunggelenk verbindet es den Fuß mit dem Unterschenkel. Es liegt zwischen dem Unterschenkel (Wadenbein und Schienbein) und dem Sprungbein und ermöglicht eine Fußbewegung nach oben und unten. Die seitlichen Fußbewegungen ermöglicht dagegen das untere Sprunggelenk. Starke Innen- und Außenbänder verbinden die Knochen im Gelenk. Seine Beweglichkeit ist die Voraussetzung für ein Abrollen des Fußes und das Abstoßen beim Sprung.

Zudem ermöglicht das Gelenk erst den aufrechten Gang des Menschen. Es muss schon bei normalem Gehen eine Belastung bis zum Siebenfachen des eigenen Körpergewichts aushalten. Wie alle Gelenke besitzt auch das obere Sprunggelenk eine Knorpelschicht, die Gleitfähigkeit gewährleistet. Die Knorpelschicht dient zudem als Federung und Stoßdämpfer und unterliegt einem natürlichen Verschleiß. Verletzungen, die im oberen Sprunggelenk wegen seiner hohen Beweglichkeit und der Belastungen öfter auftreten, beschleunigen den Verschleiß der schützenden Knorpelschicht.

Beschwerden an dieser Stelle unterliegen einem sich selbst verstärkenden Kreislauf. Eine Schädigung oder Verletzung wie eine Außenbandruptur löst immer eine Schonhaltung aus. Diese Schonhaltung bewirkt als Fehlstellung eine Verschiebung der Belastung. Die aus Verschiebung der Belastungsachse resultierende Mehrbelastung löst eine weitere Schädigung oder Verletzung aus. Der Teufelskreis ist geschlossen.

Arten von Verletzungen am oberen Sprunggelenk

Knorpelabstoßung  

Eine der häufig hier auftretenden Erkrankungen ist die Knorpelabstoßung (Osteochondrosis dissecans). Sie kann ihren Ursprung in einer Verletzung oder einer Durchblutungsstörung der Grenzschicht zwischen Knorpel und Knochen haben. Im Krankheitsverlauf werden kleine Stücke von Knorpel- und Knochengewebe in den Gelenkraum abgestoßen. Diese lösen schmerzhafte Gelenkquetschungen oder Gelenkblockierungen aus. Es kommt zu anhaltenden Belastungsschmerzen. In der Regel lassen sich diese Beschwerden mit einer Spiegelung des oberen Sprunggelenks (Arthroskopie) und stadienabhängiger Knorpelchirurgie (z. B. Knorpelglättung, Knochenanbohrung nach Pridie, Microfrakurierung, Abrasionsarthroplastik) gut therapieren. In der ATOS Orthoparc Klinik kann das Gewebe mit einer Knorpelzelltherapie (AMIC) selbst bei schwerer Knorpelabstoßung zur vollständigen Heilung gebracht werden. 

Außenbandinstabilität

Beim Heben oder Senken des Fußes verringert sich die Stabilität des Sprunggelenks. In diesen Phasen kann das obere Sprunggelenk leicht umknicken. Dies kann zu einer Bänderdehnung oder einer Bänderzerrung führen, im schlimmsten Fall sogar zu einem Bänderriss. Folgeerscheinung von Verstauchungen oder Verrenkungen kann eine chronische Außenbandinstabilität sein.

Frische Außenbandrisse werden in der Regel konservativ behandelt. Sollte es zur Entwicklung einer chronischen Außenbandinstabilität kommen und sollten konservative Maßnahmen nicht greifen, bedarf es einer operativen Rekonstruktion der Außenbänder. Neben dem klassischen, offenen Verfahren mit stabilisierender Naht des Außenbandgewebes in offener Broström-Technik wird diese Operation in der ATOS Orthoparc Klinik auch arthroskopisch durchgeführt.

Bei diesem Eingriff erfolgt die anatomische Rekonstruktion der Außenbänder mit lokalem, körpereigenem Gewebe in arthroskopischer Broström-Technik. Diese gewebeschonende Technik ermöglicht eine Verkürzung der Nachbehandlung auf die Hälfte der normalen Genesungszeit und erlaubt somit eine wesentlich schnellere Rehabilitation des Patienten.

Bei starker Instabilität und im Leistungssport kann die offene Broström-Technik  mit einer zusätzlichen Bandstabilisierung (Internal Brace) verstärkt werden. Hiermit gelingen extrem schnelle Genesungszeiten und eine rasche Wiederaufnahme von sportlicher Aktivität.

Außenbandruptur

Der Außenbandapparat im oberen Sprunggelenk besteht aus drei Bändern. Sie sind häufig von Umknickverletzungen betroffen und können in schweren Fällen reißen. Eine solche, medizinisch als Außenbandruptur bezeichnete, Verletzung kann für gewöhnlich konservativ behandelt werden. Wenn die konservative Therapie keinen Erfolg hat, oder wenn alle drei Bänder gerissen sind, ist eine operative Rekonstruktion der betroffenen Außenbänder erforderlich. 

Arthrose

Der beginnende Verschleiß des oberen Sprunggelenkes wird bei Beschwerden zunächst mit Krankengymnastik, Schuheinlagen oder Hyaluronsäure-Injektionen behandelt. Sollten diese konservativen Maßnahmen nicht mehr ausreichend greifen, können operative Maßnahmen notwendig werden:

Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes

Bei der Arthroskopie des oberen Sprunggelenkes werden instabile Knorpelanteile entfernt und Verwachsungen sowie Knochenauswüchse abgetragen. Geschädigte Knorpelanteile werden mit Hilfe spezieller Instrumente geglättet und durch den gezielten Einsatz von Knorpeltechniken (Mikrofrakturierung, Pridiebohrung, Abrasionsarthroplastik) kann die Neubildung eines Ersatzknorpels angeregt werden. 

Umstellungsosteotomien des oberen Sprunggelenkes

In besonderen Fällen ist bei Achsfehlstellungen oder einseitigem Verschleiß des oberen Sprunggelenkes die Möglichkeit einer gelenkerhaltenen Umstellungsosteotomie sinnvoll. Bei diesem Verfahren erfolgt eine knöcherne Korrektur der Belastungsachse des Sprunggelenkes mit dem Ziel, die geschädigten Gelenkanteile zu entlasten und das natürliche Gelenk so lange wie möglich zu erhalten.

Kunstgelenk (OSG TEP)

Bei fortgeschrittener Arthrose des oberen Sprunggelenkes ist es möglich ein künstliches Gelenk zu implantieren oder das Gelenk zu versteifen. Vorteil des Kunstgelenkes ist die Bewahrung der Funktion des Gelenkes. Das Abrollverhalten bleibt erhalten und damit ein normaler Gang. Nach einer Operation in der ATOS Orthoparc Klinik kann der Fuß in einem speziell entwickelten Stiefel, dem Orthoparc Walker, frühzeitig belastet werden.

Versteifungsoperation (Arthrodese)

Die Versteifungsoperation führt ebenfalls zur Schmerzfreiheit und hat den Vorteil, dass hier nicht nachoperiert werden muss. Bei dieser Operation wird die zumeist nur noch schmerzhafte Restbeweglichkeit des Gelenkes in eine dauerhafte und schmerzfreie Gelenkstabilisierung überführt. Diese Operation kann ebenfalls arthroskopisch durchgeführt werden. Der Fuß ist nach rund 3 Monaten Schonung wieder belastbar und stabil.

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