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Achillessehnenverletzung ATOS Köln

Achillessehnenverletzung

Unser Anspruch: Therapien mit nachhaltigem Erfolg bei Achillessehnenverletzung

Die aus der griechischen Mythologie bekannte Schwachstelle des Helden Achilles kann auch bei uns zur Schwachstelle werden. Die Achillessehne ist die stärkste Sehne im menschlichen Körper und eigentlich sehr großen Belastungen gewachsen. Dennoch sind leichte Schädigungen nicht ausgeschlossen. Achillessehnenverletzungen verursachen anfänglich nur ein Zwicken, können aber unbehandelt zu schmerzhaften Entzündungen und schlimmstenfalls zu einem Achillessehnenriss führen. In der ATOS Orthoparc Klinik Köln können alle Achillessehen-Beschwerden mit nachhaltigem Erfolg von unseren Spezialisten therapiert werden.

Diagnose Achillessehnenverletzung

Ursachen und Symptome von Verletzungen an der Achillessehne 

Die Achillessehne ist die stärkste Sehne im menschlichen Körper und stärksten Belastungen bis etwa 800 Kilogramm gewachsen. Sie besteht aus mehreren Sehnenbündeln, ist 10-12 cm lang, verbindet am hinteren Fußende das Fersenbein (Calcaneus) mit dem dreiköpfigen Wadenmuskel (Musculus triceps surae) und überträgt dessen Kraft auf den Fuß. Die Achillessehne ermöglicht eine kräftige Senkung des Fußes und ist somit maßgeblich für das gesamte Gangbild mit normalem Abstoßen und Abrollen des Fußes.

Das Auftreten von Schmerzen an der Achillessehne oder Ferse ist eine langwierige und hartnäckige Symptomatik. Die Beschwerden können durch äußere Verletzungen wie Prellungen oder Quetschungen auftreten, aber auch durch entzündliche Prozesse. Zumeist klagen die Patienten anfangs über Schmerzen im Bereich kurz oberhalb des Fersenbeins, die bei Schonung wieder nachlassen. Ohne Behandlung kann sich eine Achillessehnenentzündung entwickeln. Zu den häufigsten Erkrankungen der Achillessehne gehören das Schmerzsyndrom der Achillessehne (Achillodynie), die Sehnenscheidenentzündung (Paratendinitis), die Achillessehnennekrose, die Haglund-Deformität und der Achillessehnenriss.

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Alle unsere Ärzte zeichnen sich durch langjährige Erfahrung aus. Finden Sie hier Ihren Spezialisten und vereinbaren Sie einen Termin.

Dr. med. André Morawe

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Dr. med. André Morawe

Chefarzt Fuß- und Sprunggelenkchirurgie
Stellvertr. Ärztlicher Direktor

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Dr. med. Birgit Range

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Dr. med. Birgit Range

Oberärztin Fuß- und Sprunggelenkchirurgie und
Leitung Osteologie

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Therapie & Behandlungen bei Achillessehnenverletzungen

Therapie bei Schmerzsyndrom der Achillessehne (Achillodynie) 

Die Achillodynie ist ein, zumeist durch entzündliche Reaktion von Sehnengewebe auf mechanische Schädigung, durch Überlastung ausgelöstes Schmerzsyndrom. Mikrotraumata – dies sind kleinste Verletzungen innerhalb des Sehnengewebes – bewirken Vernarbungen, deren Reibungen an der Sehnenscheide Schmerzen auslösen. Zu Anfang der Achillodynie helfen physikalische und medikamentöse Therapien. So können zum Beispiel mit Hilfe von Injektionen mit aus Eigenblut gewonnenen Wachstumsfaktoren (ACP, autologes conditioniertes Plasma) Heilungsprozesse unterstützt und beschleunigt werden. Mit Ultraschall- oder Gleichstrom-Therapien kann die Durchblutung angeregt und die Resorption gefördert werden. Lassen die Beschwerden nicht nach, ist eine Operation angebracht. 

Therapie bei Sehnenscheidenentzündung der Achillessehne (Paratendinitis)

Eine Sehnenscheidenentzündung der Achillessehne ist eine Verletzung, die häufig bei Läufern und in Sprungsportarten auftritt. Die Entzündung entsteht aus der Reibung von Vernarbungen im Sehnengewebe und verursacht Belastungsschmerzen, Schwellungen und Druckempfindlichkeit. Auch hierbei helfen anfangs physikalische und medikamentöse Therapien, wie ACP-Injektionen. Durch orthopädietechnische Hilfsmittel (Orthese), Einlagen oder Absatzerhöhungen können Entlastungen erreicht werden. Bei Fortschreiten der Symptomatik ist dagegen eine Operation erforderlich. In der ATOS Orthoparc Klinik ist es unser Ziel, Ihnen mit diesem Achillessehnen-Eingriff wieder zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. 

Therapie bei Achillessehnennekrose 

Bei einer Nekrose der Achillessehne stirbt Gewebe ab – diese Achillessehnenverletzung löst heftige Beschwerden aus. Das abgestorbene Gewebe muss operativ entfernt werden. Im fortgeschrittenen Stadium ist unter Umständen eine Sehnenersatzoperation notwendig. 

Therapie bei Haglund-Deformität 

Eine knöcherne Verdickung unmittelbar am Ansatz der Achillessehne (Haglund-Deformität) verursacht dort eine Entzündung, die sehr schmerzhaft ist. Sie kann auch von einer Entzündung des benachbarten Schleimbeutels begleitet werden. Bei Versagen der konservativen Therapien und bei Chronifizierung bringen ein operatives Abtragen der entzündlichen Schichten und ein Entfernen der Verknöcherungen dauerhafte Linderung der Beschwerden der Achillessehnenverletzung. Die Abtragung der Haglund-Deformität kann arthroskopisch erfolgen. Die Genesungszeit wird dadurch im Vergleich zur offenen Haglund-Resektion deutlich verkürzt.

Manchmal ist neben der lokalen Entzündung auch eine fortgeschrittene Veränderung des angrenzenden Achillessehnengewebes eingetreten. Die durch den chronischen Entzündungsreiz entstandenen Verkalkungen sind meist sehr schmerzhaft und häufig haben sich auch schon kleine Risse und Nekrosen im Sehnengewebe gebildet. Eine alleinige Entfernung nur der Haglund-Deformität ist dann nicht mehr ausreichend. Eine komplexere Chirurgie mit zusätzlicher Entfernung der Veränderungen aus dem Sehnengewebe ist erforderlich.

In der ATOS Orthoparc Klinik liegt hierfür ein besonderer Schwerpunkt der Achillessehnenchirurgie im Speedbridge-Verfahren. Bei dieser speziellen Operationstechnik wird die Achillessehne zur Entfernung der schmerzhaften Veränderungen teilweise vom Fersenbein gelöst und dann mit Hilfe eines speziellen Nahtankersystems (Speedbridge) knotenlos und flächig wieder fest und stabil mit dem Knochen verbunden. Durch die verbesserte Stabilität und die weichteilschonende (knotenlose) Fixierung mit bioresorbierbaren Nahtankern kann die Regenerationszeit im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren deutlich verkürzt werden.

Therapie bei Achillessehnenriss 

Ein Riss der Achillessehne (Ruptur) tritt im Regelfall nur nach Vorschädigungen und unter außergewöhnlichen Überlastungen auf. Sie wird meist von einem peitschenartigen Geräusch begleitet, ein Stehen oder Gehen auf Zehenspitzen ist nicht mehr möglich. Bei konservativer Therapie dieser Achillessehnenverletzung wird der Fuß durch Gipsverband, Orthese oder Spezialschuh ruhiggestellt und die Heilung durch physikalische und medikamentöse Maßnahmen unterstützt.

Operative Achillessehnenriss-Behandlungen werden bei uns in der ATOS Orthoparc Klinik minimalinvasiv oder offen ausgeführt. Hierbei werden die gerissenen Enden genäht oder verklebt oder die gerissene Sehne wird mit körpereigenem Gewebe rekonstruiert bzw. verstärkt. Unsere ATOS Spezialisten in Köln führen diesen Achillessehnenriss-Eingriff mit viel Routine durch.

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