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Gonarthrose ATOS Köln

Gonarthrose

Kniearthrose: Bei Ihrem ATOS Orthoparc Experten gut beraten

Die Kniegelenkarthrose oder Gonarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Kniegelenks. Sie entsteht durch einen Unfall oder altersbedingten Verschleiß. Die Kniegelenksarthrose verursacht belastungsabhängig starke Knieschmerzen. Die Beschwerden können jedoch dauerhaft durch ein künstliches Gelenk behoben werden. Die ATOS Orthoparc Klinik ist auf die anspruchsvolle Knie-Endoprothetik spezialisiert und führt diese mit einem erfahrenen Team routinemäßig und mit herausragendem Erfolg durch.

Diagnose Gonarthrose

Ursachen und Symptome für Kniearthrose 

Im Knie sind die Oberflächen der Knochenenden mit einer Knorpelschicht überzogen, die als Gleitschicht fungiert, die Reibung im Gelenk reduziert und gemeinsam mit den Menisken Stöße abfedert. Durch Fehlstellungen, Überbelastung, Unfälle, Verletzungen oder altersbedingten Verschleiß wird die Knorpelschicht geschädigt und es entsteht eine Kniegelenkarthrose.

Eine Gonarthrose kann in allen drei Gelenkabschnitten des Kniegelenks auftreten: im Kniescheibengleitlager, an der Knieinnenseite und der Knieaußenseite. Wie auch bei der Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) werden bei der Gonarthrose primäre und sekundäre Ursachen unterschieden. Bei primären Kniegelenksarthrosen, die ohne ersichtlichen Grund auftreten, sind die Ursachen zumeist durch einen altersbedingten degenerativen Verschleiß oder genetische Veranlagung bestimmt. Die sekundäre Gonarthrose wird durch äußere Einflüsse wie Übergewicht und Bewegungsmangel, Verletzungen oder Vorerkrankungen ausgelöst. Häufig sind Fehlstellungen wie X-Beine oder O-Beine, vorangegangene Kreuzbandrisse, Durchblutungsstörungen oder Stoffwechselerkrankungen wie Gicht die Ursache für eine sekundäre Gonarthrose.

Die Symptome bei einer Gonarthrose sind häufig ein sogenannter Anlaufschmerz und/oder ein dauerhafter Belastungsschmerz. Die Knieschmerzen entstehen durch die Reibung von „Knochen auf Knochen“, was zu einer mit zunehmenden Arthrosebeschwerden ständig abnehmenden Bewegungsstrecke führt. Der eingeschränkte Gebrauch des Kniegelenks löst Verkürzungen und/oder Vernarbungen von Gelenkkapseln, Bändern, Muskeln und Sehnen aus, was die Bewegungsfähigkeit weiter einschränkt. Häufig kommen die Arthrosebeschwerden in Schüben. Schmerzen, Schwellungen oder Überwärmungen treten ohne erkennbare Ursachen auf und bleiben für Tage oder Wochen.

Durch konservative Therapien kann bei zunehmenden oder höhergradigen Kniearthrosen keine Verbesserung mehr erreicht werden.

Operative Therapie bei Gonarthrose: Gelenkersatz

Verschiedene Typen von Knieprothesen

Ein künstliches Kniegelenk ist erforderlich, wenn die Gonarthrose trotz Ausschöpfung konservativer Therapiemöglichkeiten starke Schmerzen mit Bewegungseinschränkungen verursacht und die Lebensqualität beeinträchtigt wird. Der Ersatz des Kniegelenks durch ein künstliches Kniegelenk (Knie-TEP) zählt in Deutschland zu einer der häufigsten orthopädischen Operationen und wird auch bei uns in der ATOS Orthoparc Klinik in Köln regelmäßig durchgeführt.

Die Kniegelenkersatzoperation

Kniegelenkersatzoperationen erfordern eine spezielle Technik, die eine exakte Platzierung der Prothese und die Wiederherstellung der korrekten Achsverhältnisse und Bandspannungen ermöglicht. Um bei einem künstlichen Kniegelenk optimale Ergebnisse zu erzielen, werden individuelle Faktoren wie Geschlecht, Größe, Gewicht und sportliche Aktivität der Patienten bei der Planung der Operation in der ATOS Orthoparc Klinik berücksichtigt.

Wie Studien belegen, ist mit dieser Operationstechnik bei entsprechender Erfahrung eine exaktere Platzierung der Prothese möglich als mit einer computergestützten Navigation. Das Standardimplantat für diesen Eingriff ist eine ungekoppelte Oberflächenersatzprothese mit Erhalt der eigenen Bänder. Zur Sicherheit wird diese von unseren ATOS Spezialisten während der Operation mit einer zusätzlichen Klebeschicht aus Zement verankert. In weltweiten Studien zählt dieses Implantat zu den besten in puncto Langzeitergebnissen: Nach 10 Jahren sind noch nahezu 97 Prozent dieser Prothesen in Funktion.

Monokondyläre Schlittenprothese als künstliches Kniegelenk

In Fällen, wo nur ein Teil des Kniegelenkes von Verschleißerscheinungen betroffen ist und die Bänder voll funktionsfähig sind, wird eine Schlittenprothese eingesetzt. Vor der Knie-Operation erfolgt eine exakte Beinvermessung mit Beinganzaufnahmen zur Planung der Achskorrektur und Größenbestimmung der Prothese. Die Operation wird mit minimalinvasiver Technik ausgeführt. Eine Redondrainage oder Eigenblutspende ist nicht erforderlich.

An der Innenseite der Kniescheibe wird der Hautschnitt vorgenommen und das Gelenk eröffnet. Danach werden die Kreuzbänder, Kniescheibengleitlager und der äußere Gelenkanteil überprüft und das Prothesenlager am Oberschenkel und Schienbein vorbereitet. Nach der Überprüfung der korrekten Funktion wird die Prothese mit einer dünnen Zementschicht verklebt und die Wunde schichtweise verschlossen. In der ATOS Orthoparc Klinik gehört diese Methode zur Routine.

Der ungekoppelte Oberflächenersatz als künstliches Kniegelenk

Bei den meisten Patienten, die ein künstliches Kniegelenk benötigen, ist eine ausreichende Stabilität des Kniegelenks durch die natürlichen Bänder gewährleistet. In diesem Fall hat ein ungekoppelter Oberflächenersatz beste Erfolgsaussichten.

Im Vorfeld der Knie-OP wird eine exakte Beinvermessung mit Beinganzaufnahmen zur Planung der Achskorrektur und Größenbestimmung der Prothese vorgenommen. Die Knie-Operation erfolgt in einer gewebeschonenden Technik und ohne Einsatz von Drainagen. Eigenblutspenden sind nicht erforderlich. Ein Hautschnitt in der Mitte über der Kniescheibe eröffnet das Gelenk an der Innenseite. Muskulatur und Weichteile werden so maximal geschont.

Bei Entzündungen, Rheuma etc. wird zuerst die Gelenkschleimhaut entfernt. Die Kniescheibe wird dann anatomiegerecht wiederhergestellt und die Einpassung in die spätere Prothese vorbereitet. Mit präzisen Lehren wird das Lager für die Prothese vorbereitet und die normalen anatomischen Verhältnisse (Beinachse, Bandspannung, Muskelfunktion,

Kniescheibenführung) werden wiederhergestellt. Nach Überprüfung ihrer Funktion wird die Knieprothese mit Knochenzement auf dem Knochen verklebt. In der Regel erfolgt eine lokale Infiltration von Schmerzmitteln. Im Anschluss wird das Gelenk schichtweise verschlossen. In der ATOS Orthoparc Klinik gehört diese Methode zum Standardrepertoire.

Operationstechnische Besonderheiten beim Einsatz eines künstlichen Kniegelenks

Beim Einsatz eines künstlichen Kniegelenkes kann es zu operationstechnischen Besonderheiten kommen:

Achsabweichung
Bei Achsabweichungen wird durch anatomiegerechte Entfernung der geschädigten Knochenteile die korrekte Beinachse wiederhergestellt und die Bandspannung und Muskelfunktion normalisiert.

Schleimhautreizung
Bei Schleimhautreizung (Synovialitis) oder narbigen Veränderungen wird die Schleimhaut komplett entfernt, der Körper bildet selbst eine neue, gesunde Schleimhaut.

Rheumatische Erkrankung
Bei rheumatischen Erkrankungen muss in jedem Fall die Schleimhaut entfernt werden. Häufig bestehen Banddefekte oder knöcherne Defekte, die den Einsatz von Spezialprothesen notwendig machen. Gegebenenfalls lassen sich auch gekoppelte Prothesen einsetzen, welche die Funktion aller Bänder ersetzen können.

Knochendefekte
Bei Knochendefekten bieten sich moderne Prothesen mit Metallmodulen als Ergänzung an, um die normalen anatomischen Verhältnisse wiederherzustellen.

Bandinstabilitäten
Für eine korrekte Funktion der Prothesen muss die regelrechte Spannung der Kniebänder wiederhergestellt werden. Dies kann durch Nähte, Raffung oder Versetzung der Bandansätze erfolgen. Falls nötig, können gekürzte Bänder verlängert werden. Wenn eine Wiederherstellung der normalen Bandfunktion nicht möglich ist, kommt nur die Implantation einer gekoppelten Prothese infrage.

Fehlstellungen und Fehlformen der Kniescheibe
Fehlstellungen und Fehlformen der Kniescheibe müssen ausgeglichen werden, um eine regelrechte Funktion der Prothese zu gewährleisten. Dazu werden in der Regel Knochenvorsprünge an der Kniescheibe entfernt, Bandstrukturen gelockert oder gerafft und Teile der Kniescheibe entfernt. Ein Ersatz der Kniescheibengleitfläche scheidet heute in der Regel aus. Auch eine vollständige Entfernung der Kniescheibe sollte nicht vorgenommen werden.

Rehabilitation bei Knie-Endoprothetik

Nach der Operation in unserer Privatklinik in Köln ist eine sofortige Mobilisation möglich. Der Patient verlässt 4 Stunden nach der Operation mithilfe von Krankengymnasten erstmals das Bett. Eine zunehmende Mobilisation erfolgt in den nächsten Tagen. Das Bein kann sofort voll belastet werden. Für vier Wochen benutzen Sie zwei Unterarmgehstützen, um Stolpern oder Stürze zu vermeiden. Ab der fünften Woche ist stockfreies Gehen erlaubt.

Finden Sie Ihren Hüft- und Kniespezialisten in der ATOS Orthoparc Klinik Köln

Alle unsere Ärzte zeichnen sich durch langjährige Erfahrung aus. Finden Sie hier Ihren Spezialisten und vereinbaren Sie einen Termin.

Prof. Dr. med. Joachim Schmidt

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Prof. Dr. med. Joachim Schmidt

Ärztlicher Direktor
Chefarzt Endoprothetik

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