Karpaltunnelsyndrom

 

Mit dem Karpaltunnelsyndrom wird ein Engpass im Sehnenfach des Handgelenks bezeichnet. Dabei wird ein wichtiger Nerv, der sogenannte Nervus medianus, eingequetscht. Der Karpaltunnel befindet sich im Bereich der Handflächenseite. Dabei handelt es sich um eine kleine Röhre aus Bindegewebe, das vom Unterarm zur Hand verläuft. Die Begrenzungen dieser Röhre werden durch die Handwurzelknochen gebildet. Darin befinden sich neun Sehnen, die für das Beugen der Hand zuständig sind, sowie der betroffene Nerv. Dieser Nerv steuert die Bewegungen der Finger und des Daumens. Wird er zu stark eingeengt, reagiert er mit Schmerzen und Missempfindungen.

 

 

Nach einer Sportverletzung kann es passieren, dass das schmerzhafte Syndrom auftritt. Grund ist oftmals eine Zerrung im Handgelenksbereich oder Knochenbrüche. Tennisspieler und Skifahrer sind oft betroffen, aber auch häufig Rad- oder Motorradrennsportler. Allerdings kann das Syndrom darüber hinaus ebenso angeboren sein. Der Karpaltunnel ist dann ganz einfach bei manchem Menschen enger ausgebildet. Das Alter zeigt sich ebenso oftmals schmerzlichst im Handgelenk, genauso wie verschiedene Erkrankungen (z.B. Rheuma, Diabetes). Bei jungen und grundständig gesunden Menschen treten die Einschränkungen in der Regel durch eine wiederholte Überbelastung in Sport oder Arbeit auf.

 

 

Das Karpaltunnelsyndrom lässt sich oft als erstes dadurch erkennen, dass Betroffenen immer wieder die Hand einschläft. Zunächst denken sich viele nichts dabei, bis die Beschwerden immer stärker werden. Die Hand fühlt sich taub an und kribbelt häufig. Diese Missempfindungen treten oft nachts auf, zudem beim Telefonieren oder Autofahren.

 

 

Solange die Beschwerden nur nachts oder morgens auftreten, kann man diese oft selbstständig durch das Ausschütteln der Hände behandeln. Auch das Umlagern der betroffenen Hand im Bett oder bei der Schreibtischarbeit kann helfen. Wird man die Schmerzen aber nicht mehr los, sollte man spätestens dann einen Arzt aufsuchen. Der Orthopäde tastet bei einem Verdacht zunächst die Daumenballenmuskulatur ab. Ihm stehen zudem verschiedene Tests zur Verfügung. Zum Beispiel muss der Betroffene die Hände jeweils mit dem Handrücken aneinanderlegen. Anschließend wird das Handgelenk gebeugt. Wenn sich die Schmerzen verstärken, spricht das für das schmerzhafte Syndrom. Außerdem können Verfahren wie Elektroneurografie, Ultraschall oder Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) den Verdacht bestätigen. Hat der Orthopäde die Diagnose gestellt, stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Oftmals wird die betroffene Hand über Nacht ruhig gestellt. Auch die Einnahme schmerzstillender und entzündungshemmender Medikamente ist möglich. Eine Operation wird manchmal in besonders hartnäckigen Fällen nötig.

 

 

Handelt es sich um die Folge einer Sportverletzung, muss zunächst die Ursache geklärt und behandelt werden. Bei belastungsbedingten Problemen sollte nach Möglichkeit so lange pausiert werden bis die Beschwerden vollständig abgeklungen sind. Nach einer Operation soll die Hand möglichst schnell wieder bewegt, aber nicht belastet werden. Die Fäden werden in der Regel nach etwa zehn Tagen entfernt. Der tatsächliche Heilungsverlauf ist individuell unterschiedlich, weil der betroffene Bereich sehr komplex ist. Es stehen verschiedene Bewegungsübungen zur Verfügung, um die betroffene Hand möglichst schnell wieder einsatzbereit zu kriegen.

 

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