Mit hoher Eingriffsquote bei Knie-TEP liegt ATOS Klinik Braunfels in Hessen weit vorne

KLINIK-NEWS

Mindestmengen bei komplizierten Operationen erhöhen Patientensicherheit

 



Mehr als 650 Knieoperationen werden jährlich in der Atos Orthopädischen Klinik in Braunfels durchgeführt. Das Fachkrankenhaus zählt mit dieser hohe Eingriffsquote hessenweit zu den führenden Kliniken. Es existieren gesetzlich vorgegebene Mindestmengen für anspruchsvolle und komplizierte Behandlungen, bei denen das Komplikationsrisiko der Patienten besonders hoch ist. Bei Implantationen von künstlichen Kniegelenken liegt die gesetzliche Mindestmenge aktuell bei 50 Fällen pro Jahr.

Die Knie-Endoprothese (Knie TEP) gilt als komplizierter Eingriff und gehört zu den sieben Behandlungen mit gesetzlich vorgegebener Mindestmenge. Bei dieser Operation wird eine Prothese aus Metall und Kunststoffkomponenten (Polyethylen) fest im Knochen verankert. Sie kann nach schwerer Arthrose oder einem Unfall das natürliche Kniegelenk ganz oder teilweise ersetzen. Grundsätzlich ist die Erfolgsquote bei einem Kniegelenkersatz sehr hoch. Das gilt nicht nur für die Schmerzfreiheit, sondern auch für die Beweglichkeit. „Es ist unser Anliegen, operative Leistungen auf höchstem Niveau zu erbringen.“, betonen Jens Brade, Ärztlicher Direktor und Christian Müller beide Chefärzte des Fachbereichs Orthopädie in Braunfels, „Wir bieten das ganze Spektrum des künstlichen Kniegelenkersatzes an. Vom inneren und äußeren Kniegelenk bis hin zu hochkomplexen Eingriffen bei stark vorgeschädigtem Knie mit ausgeprägten Fehlstellungen. Hessenweit sind wir eine von zwei Kliniken mit der geringsten Komplikationsrate.“

Mit einer bundesweiten "Mindestmengen-Transparenzkarte" gibt die AOK erstmals einen Überblick über alle Kliniken, die in 2020 mindestmengen-relevante Operationen - wie die Knie-TEP - mit hohen Risiken für die Patienten, durchführen dürfen. Die ATOS  Klinik Braunfels zählt zu diesen Krankenhäusern. Auf Basis der von den Kliniken gemeldeten Fallzahlen von Anfang 2018 bis Mitte 2019 haben die Landesverbände der Krankenkassen über die OP-Genehmigungen für das Jahr 2020 entschieden. Diese neue Regelung wurde im Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen, um die Umsetzung und Einhaltung der Mindestmengen zu verbessern. Die „Mindestmengen-Transparenzkarte“ macht für jede einzelne Klinik deutlich sichtbar, auf welcher Basis die Berechtigung erteilt wurde und welche Fallzahlen zuletzt erreicht wurden.

„Vor dem Hintergrund der Diskussion um kleine Krankenhäuser können Patienten an Hand der Mindestmengen-Transparenzkarte feststellen, dass Fachkrankenhäuser wie unseres, aufgrund der fachlichen Konzentration auf ein spezialisiertes Spektrum eine große Routine bei planbaren Eingriffen entwickeln.“ unterstreicht Thomas Schulz, Kaufmännischer Leiter der Atos Klinik. „Dadurch stellen diese kleinen Häuser einen wichtigen Baustein in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung dar.“

ATOS Orthopädische Klinik Braunfels  - Endoprothesen- und Wirbelsäulenzentrum Mittelhessen

Die ATOS Orthopädische Klinik Braunfels ist ein Fachkrankenhaus für operative und konservative Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie mit 160 Betten. Als anerkanntes Kompetenzzentrum für Endoprothetik- und Wirbelsäulenchirurgie versorgt sie in ihrem überregionalen Einzugsgebiet über 8.000 Patienten jährlich; davon 1.500 endoprothetische und mehr als 550 wirbelsäulenbezogene Eingriffe.